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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20695
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo und sch n, dass ich endlich eine Seite gefunden habe

Kundenfrage

Hallo und schön, dass ich endlich eine Seite gefunden habe wo ich vielleicht Hilfe erhalte. Ich bin in der 18. SSW und arbeite als Kankenschwester auf der Inneren mit Schwerpunkt Pneumologie. Wir haben regelmäßig viele Schwerstpflegefälle (die z.T auch nur zu zweit gewaschen / gelagert werden können) und oft auch isolierte Patienten. Es kommt auch vor, dass sich erst nach einigen Tagen herausstellt, dass es sich bei manchen "Infekten" um ansteckende Keime handelt (MRSA, Verdacht auf Tbc, Noro, Clostridien, etc.). Rein von der Besetzung her sind wir sehr unterbesetzt, so dass ich z.T. mit einer examinierten Kollegin und einer Prakrikantin alleine im Spätdienst bin und 30 Patienten zu betreuen habe. Ich muß weiterhin Liquimin-Spritzen oder Insulinspritzen setzen und bin auch oft bis nach 20.00 Uhr im Dienst (der für mich schon um 12.30 Uhr beginnt). Händedesinfektionsmittel verbracht jeder von uns fast eine 500 ml Flasche täglich. ob das gesund ist? Innerhalb von 12 Tagen habe ich einen freien Tag. Pro Schicht gibt es 1/2 Stunde Pause, die nicht immer wegen der anfallenden Arbeiten eingehalten werden kann. Ansonsten laufe ich nur über die Station und bin zeitweise ausser Atem. Zwischendurch hinsetzen kann ich mich kaum, da ich mich dann sofort rechtfertigen muß. Ich habe das bis jetzt durchgehalten aber ich komme an mein Limit. Bei meiner Gynäkologin habe ich mit viel Bettelei jetzt eine 1-wöchige Auszeit erhalten.(seit gestern 8.7.2011)  Wie soll ich weiter vorgehen? Habe Angst mein Baby zu gefährden, da ich auch nachts kaum zur Ruhe komme und sehr schlecht bis kaum schlafe.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

Ihrer Schilderung nach erscheint es mir schon so, dass Sie in Zusammenhang mit der Schwangerschaft durch die körperliche Belastung Ihrer Tätigkeit deutlich überfordert sind. Es wäre daher Sache der betreuenden Frauenärztin, ein Beschäftigungsverbot auszusprechen, wenn eine Erleichterung der Arbeitsbelastung organisatorisch nicht möglich ist. Wenn die Kollegin diese Meinung nicht teilt, würde ich Ihnen raten, eine Beurteilung durch einen anderen Frauenarzt einzuholen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Könnte ich mich mit meinem Anliegen (evtl. Beschäftigungsverbot) auch an meinen normalen Hausarzt wenden? und könnte das Ärger mit der Gynäkologin geben?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

Ein solches, individuelles Beschäftigungsverbot kann von jedem niedergelassenen Arzt ausgesprochen werden, auch von Ihrem Hausarzt. Das wäre daher daher sicher eine gute Alternative.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
O.K. dann werde ich das mal versuchen. Vielen dank!Smile
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
O.K. dann werde ich das mal versuchen. Vielen dank!Smile
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen, alles Gute und viel Erfolg.

MfG,
Dr. N. Scheufele