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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
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Bergmann ist jetzt online.

Donnerstag den 04.08.2011 wurde mir im Krankhaus Naumburg /

Kundenfrage

Donnerstag den 04.08.2011 wurde mir im Krankhaus Naumburg / Saale eine Zecke entfernt. Heute stellten sich Übelkeit, verdickte Lymphknoten unter den Armen und leichter Schüttelfrost ein. Wass soll ich tun? Ich wohne in Hamburg. M.f.G. Erika Kolberg, E-mail:[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

wenn die von Ihnen geschilderten Symptome in Folge eines Zeckenbisses auftreten, ist nicht auszuschliessen, dass eine Ansteckung mit Borreliose stattgefunden hat. Bitte suchen Sie daher heute noch die Ambulanz der Klinik auf, um dies abklären zu lassen, da eine frühzeitige, antibiotische Behandlung (meist mit Doxycyclin) dann wichtig ist.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe meine Frage mur versendet, weil mir angezeigt wurde, dass meine Frage von einem Facharzt für Borreliose beantwortet wird. Ihre Antwort konnte ich mir selbst geben. Dass ich zum Arzt gehen muß, weiß ich selbst. Eine Lastschrift wird von mir nicht akzeptiert. M.f.G. E. Kolberg
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Kolberg,

eine Ausbildung zum "Facharzt für Borreliose" gibt es nicht und Ihre Frage ist von mir medizinisch korrekt beantwortet worden.
Wenn Sie sich Ihre Frage selbst beantworten konnten, wundert es mich, warum Sie sie hier gestellt haben. Selbstverständlich entstehen Ihnen aber keine Kosten, wenn Sie nicht auf "akzeptieren" klicken.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Frau Kolberg,

 

auch ich bin kein "Facharzt für Borreliose". Wie Kollege Scheufele bereits erwähnte, gibt es einen solchen nicht.

 

Eine beginnende Borrelien-Infektion zeigt sich in etwa 80% der Fälle durch eine binnen der ersten Tage nach dem Biss größer werdende flächige Rötung um die Bißstelle herum, dem sogenannten Erythema migrans.

 

In 20% der Fälle fehlt diese Rötung und es entwickelt sich trotzdem eine Borreliose.

 

Im Fall einer Rötung muß eine antibiotische Therapie baldmöglichst erfolgen.

 

Ohne Rötung kann man zur Sicherheit schon gleich mit einer antibiotischen Therapie beginnen.

 

Symptome wie von Ihnen beschrieben sind für eine angehende Infektion mit Borrelien nicht typisch, insbesondere in dem beschreibenen zeitlichen Abstand, jedoch kann eine

Infektion auch nicht zu 100% ausgeschlossen werden.

 

Um Klarheit zu bekommen, sollten Sie bei Ihrem Hausarzt eine Blutabnahme machen lassen und dort den Borrelientiter einschließlich Westernblot sowie sämtliche Entzündungsparameter Blutbild, Senkung, CRP bestimmen lassen.

 

Eine Borrelienserologie nach Zeckenbiss wird jedoch erst frühestens eine Woche positiv, so daß eine frühere Bestimmung alleine einen Ausgangsbefund ergibt, aber nicht ausreicht, um eine Infektion auszuschließen.

 

Um ganz sicher zu sein, würde man nach etwa einer Woche sowie zusätzlich 6 Wochen nach dem Biss - auch bei negativem Erstergebnis - weitere Blutkontrollen in Auftrag geben.

 

Wenn man die antibiotische Behandlung frühzeitig beginnt, reicht eine Therapie über 14 Tage oral. Beginnt man die Therapie erst nach Wochen später, ist die Gabe nur noch i.v. sinnvoll.

 

Dies entscheidet der Arzt an Hand des Blutergebnisses.

 

Die von Ihnen beschriebenen Lymphknotenschwellungen sollten unabhängig von dem Zeckenbiss baldmöglichst abgeklärt werden.

 

Ich hoffe, Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben.

 

Freundliche Grüße.

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