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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Hallo,bekommt man(n) bei stressbedingten Erektionsproblemen

Kundenfrage

Hallo, bekommt man(n) bei stressbedingten Erektionsproblemen jederzeit ein entsprechendes Mittel verschrieben (z.b. Viagra)? Bestes Mittel wäre sicherlich den Stressfaktor zu minimieren, aber das läßt sich zumindest momentan nicht realisieren. Die momentane Situation belastet meine Beziehung sehr stark. Daher möchte ich verständlicherweise recht schnell Abhilfe schaffen. Vielen Dank XXXXX XXXXX für ihre Hilfe. PS: Ich bin 33J und körperlich eigentlich in guter Verfassung, daher meine Vermutung das die Probleme stressbedingt sind.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
wenn Sie stressbedingzt unter Erektionsstörungen leiden, kann sicher nicht als Dauerstherapie aber verübergehend ein Phosphodiesesterasehemmer helfen. Neben Viagra sind doies Levitra und Cialis. Dabei hat Cialis die längere Halbwertszeit.

MfG

JM Wolff
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Idee zum Arzt zu gehen, ist erst mal gut und richtig. Wenn überhautp, dann sollte man Viagra auf Rezept holen, sonst weiß man nicht, was man bekommt.

Auf Kassenrezept gibt es Viagra allerdings nur bei bestimmten Erkrankungen, die mit Gefäßveränderungen und dadurch hervorgerufener Impotenz einhergehen. Das dürfte bei Ihnen nicht der Fall sein. Sie könnten sich aber ein Privatrezept ausstellen lassen. Fragt sich nur, ob das sinnvoll ist.

Bei stressbedingten Problemen in jungen Jahren ist Viagra an sich nicht sinnvoll. Die Blutzufuhr zum Penis könnte ohne Weiteres klappen und somit bringt Ihnen der Wirkungsmechanismus von Viagra eigentlich nichts. Eigentlich sage ich, weil es sein kann, dass Sie nach Einnahme der blauen Pille wieder so sehr an Ihre Potenz glauben, dass alles bestens klappt. Ihre Psyche macht es möglich, so wie Sie Ihnen momentan regelmäßig einen Streich spielt.

Wenn Sie zum Urologen gehen, hätte das für Sie eine Menge Vorteile. Der Urologe würde Sie untersuchen, um abzuklären, dass es sich wirklich um eine psychogene Erektionsstörung handelt und er würde Ihnen brauchbare Tipps zur Behebung des Problems geben, z.B. Reduzieren Sie Ihren Alkoholgenuss, ändern Sie die "Spielregeln" Ihres Sexuallebens...

An sich ist jeder Urologe für dieses Problem versiert. Es gibt allerdings auch ausgewiesene "Impotenzsprechstunden". Da treffen Sie sicher auf Verständnis und Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung: Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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