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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Hallo, sch nen guten Tag, ich leide seit Anfang des d. J.

Kundenfrage

Hallo, schönen guten Tag,
ich leide seit Anfang des d. J. 2011 an folgenden Oberbauchbeschwerden:
(diese treten in Intervallen von 3-4 Wochen auf und sind dann 4-5 Tage akut )
Druck im Oberbauch, ständiges Übelkeitsgefühl, Appetitlosigkeit, völlige Energie- und Antriebslosigkeit, nachts (frühe Morgenstunden) treten auch Magenschmerzen und Schweißausbrüche (ggf. Fieber) auf.
Im Juni habe ich heine Magenspiegelung durchführen lassen mit dem Befund "streifige Antrumsgastritis, Ausschluss Ulkus, Histologie ergab keinen auffälligen Befund.
Über miene Hausärztin verordnet nehme ich seit ca. 5 Wochen (wieder) H2 Blocker , Pantoprazol 40g morgens und 20g abends, zusätzlich MCP Tropfen und Iberogast , jeweils 25 Tropfen vor den Mahlzeiten und entsprechnede Magentees als Flüssigkeit.
Ich habe nicht das Gefühl dass mir das wirklich hilft, Inwieweit kann man diese Tabletten auf Dauer nehmen, was gäbe es sonst als Behanslungalternative und vor allem wie kann ich die Akuten Phasen der Beschwerden im Vorwege abfangen und die Gefahr einer Chronifizierung verhindern.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Beratung
Birgit Hadel
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

eine streifige Antrumgastritis deutet auf zu viel Magensäure hin, wodurch die Magenschleimhaut angegriffen wurde.
Sie erhalten als Behandlung die H2 Blocker und Protonenpumpenhemmer, damit sollte die Säuremenge im Magen schon wesentlich reduziert sein.
Als Ursache kommen aber auch andere Medikamente, Ernährung (Scharfes, Salziges, Saures, Alkohol, große Portionen) und Bakterien (Helikobacter) in Frage.
Letzteres konnte durch die Histologie bei der Magenspiegelung ausgeschlossen werden.
Welche Medikamente nehmen sie denn ein?

Wurde ein Ultraschall ihres Bauches gemacht? Manchmal verbergen sich auch Bauchspeichelprobleme, Leber/Gallenprobleme aber auch Herzbeschwerden hinter den von ihnen geschilderten Beschwerden.
Diese sollten alle dringend weiter untersucht und abgeklärt werden.
Nur dann kann die für sie richtige und helfende Therapie gefunden und verordnet werden.

Alles Gute und mit freundlichen Grüßen

Dr. K. Hamann

Rechtliche Hinweise:
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Ihre Gesundexperten von JustAnswer
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Frau Dr. Hamann,

vielen Dank für Ihre Antwort und die Hinweise.

 

Zur Zeit und längerfristig nehme ich folgende Medikamente regelmäßig ein:

 

1.Merimono 1 mg täglich (Wechseljahrshormon, längerfristig)

 

2. L-Thyroxin Henning 50 , eine Tablette tägl. (Schildrüsenhormon, längerfristig)

 

3. LisiHEXAL 5 mg tägl (gegen Bluthochdruck seit ca. 1/2 Jahr)

 

4. Panttoprazol HEXAL (aktuell 40 mg morgens, 20 mg abends, sonst vorsorglich 20mg täglich,

 

5. MCP Tropfen, 25 Tropfen vor den Mahlzeiten bei akuten Beschwerden )

 

6. Iberogast, 25 Tropfen vor den Mahlzeiten bei akuten Beschwerden

 

 

Ich mache mir vor allem Sorgen darum , dass sich die Beschwerden chronifizieren, ich bin in diesem Jahr schon monatlich mehrere Tage nicht arbeitsfähig gewesen. Was halten Sie von Pantroprazol, ich fürchte dass es zu Veränderungen der Magensäureproduktion führt und ich von diesem Medikament "abhängig" werde. Kann man dieses Medikament überhaupt auf Dauer nehmen?

 

Ihren Hinweis auf Bauchspeicheldrüsenprobleme, Leber, Galle oder herz werde ich verfolgen und medizinisch abklären.

 

Aus meiner Erinnerung hatte auch meine Mutter Zeit Ihres Lebens mit Magenproblemen zu tun, sie verstarb vor wenigen Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

 

Das rüttelt mich auch noch mal auf die Herkunft meiner Beschwerden gründlich abzukärten.

 

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Hadel

 

 

 

 

 

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Hadel,

danke für ihr Lob und ihre ausführliche Antwort.
Die Pantoprazol sind unbedenklich, machen nicht abhängig und sind ein oft verschriebenes Medikament, das bis jetzt in der Langzeittherapie keine Nebenwirkungen aufweist.
Eher machen mir MCP-Tropfen auf Dauer Bedenken, da diese einen sogenannten Pseudoparkinson auslösen können, was ich in meiner Praxis leider schon zweimal erleben durfte, ehe jemand auf die Idee kam nach einer MCP Einnahme zu fragen.

Ihren Hinweis auf ein familliäres Bauchspeicheldrüsenleiden würde ich ebenfalls ernst nehmen und auch falls jetzt noch nichts gefunden werden sollte, doch regelmäßig kontrollieren lassen.

Für sie Alles Gute und dass die Ursachen rasch erkannt und zufriedenheitbringend behandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag Frau Dr. Kamann,

 

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

 

Ich bin zwischenzeitlich bei einer Internistin gewesen und in Behandlung, d. h. sie wird, wie von Ihnen vorgeschlagen, mit mir abklären ob die Beschwerden eine organische Ursache/Hintergrund haben.

 

Zusätzlich habe ich mich für ein Erstgespräch bei einer Psychotherapeutin angemeldet, um meinen innerpsychischen Umgang mit mir zu besprechen.

 

Es ist ja häufig eine Kombination und bei mir sicherlich grad eine Reaktion von Körper, Seele und Lebensphase.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützg, es war für mich der nötige Antoß mich mal intensiv um mich und meine Gesundheit zu kümmern. Das wird sicherlich auch noch mehr Zeit und Aufmerksamkeit brauchen.

 

Herzliche Grüße und alles Gute für Sie

Birgit Hadel

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Frau Hadel,

Haben sie ganz herzlichen Dank für ihre Rückmeldung. Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute und rasche Besserung.

Ihre K. Hamann

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