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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Mein Freund (43) und ich (29) sind seit fast 9 Jahren zusammen.

Kundenfrage

Mein Freund (43) und ich (29) sind seit fast 9 Jahren zusammen. unsere beziehung war nie einfach, denn weder seine exfreundin(auch 43) noch sein tochter (jetzt 14 Jahre) haben mich oder die beziehung akzeptiert. ich war schon einmal in therapie wegen der ex.
jetzt wollen wir heiraten und seine tochter hat zu mir gesagt das sie dann nicht mehr zu und kommt( sie ist alle 14 tage am wochenende da), weil sie kein teil meiner familie sein möcht und sie die beziehung eh nur die jahre tolleriert hat und das dann nicht mehr muß. überhaupt bin ich an allem schuld in ihren augen. mein freund und ich streiten uns nur noch und wissen nicht ob wir heiraten sollten oder nicht. ist es sinnvoll vorher zu einer paartherapie zu gehen? ich möchte nämlich nicht auch noch der grund sein wenn unsere ehe nicht funktioniert weil mein freund leidet weil seine tochter uns meidet und er es dann an mir ausläßt. mein therapeut ist leider im ruhestand und ich finde es schwierig einen neuen zufinden zu dem ich mit meinem freund gehen könnte.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie sollten zunächst für sich selbst die Antwort auf die Frage finden: Wie wichtig ist mir eine Heirat? Brauche ich das oder könnte ich darauf auch verzichten, Hauptsache, die Beziehung stimmt.
Wenn Sie darauf verzichten können, ließe sich - Ihrer Schilderung zufolge - die akute Verschärfung der Situation wieder rückgängig machen.
Sie schreiben selber, dass Ihr Freund den Kontakt zur Tochter schätzt und dass ihm die Aufrechterhaltung wichtig ist.
Dass diese Tochter nicht Teil Ihrer Familie werden möchte, ist ihr gutes Recht, wobei die Erfahrung zeigt, dass Kinder eine langfristig glückliche Beziehung ihrer Eltern im Laufe der Zeit akzeptieren, auch wenn sie ihre Vorbehalte gegenüber dem Partner des Elternteils nicht aufgeben. Sie tolerieren und alle können friedlich miteinander leben, das muss man dann auch akzeptieren.
Die Zielsetzung einer Paartherapie kann ich im Moment nicht erkennen, es sei denn, Sie wären so sehr mit Ihrem Freund zerstritten, dass gar kein Gespräch mehr möglich wäre, auch nicht die Besprechung dessen, was Sie sich überlegen (siehe oben).
Bei allem Bemühen um einen innigen Kontakt zum Partner und dem Wunsch von jedem akzeptiert zu werden, soll man sich gelegentlich überlegen, wie man selber in der Situation des anderen reagieren würde.
Sie würden sich auf die Seite Ihrer Tochter schlagen und sich im Zweifel für die Tochter entscheiden - oder?
Sie würden von Ihrem Vater erwarten, dass er sich für Sie und nicht für die neue Frau entscheidet - oder?
Sie würden von Ihrem Partner erwarten, dass er Sie versteht, wenn Sie sich auf die Seite Tochter stellen - oder?

Machen Sie einen langen Spaziergang mit Ihrem Freund mit der Zielsetzung, wieder Frieden einkehren zu lassen und tragen Sie selber dazu so viel möglich bei.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
erstmal vielen dank für die rasche antwort.
für uns ist die hochzeit wichtig, für mich gehört es einfach zum leben dazu und mein verlobter möchte das ich vernünftig abgesichert bin falls ihm mal was passiert( wir haben vor 3 jahren ein haus gekauft).
wir sind beide der meinung das sich ihre einstellung mir gegenüber nicht ändern wird wenn wir nicht heiraten. sie will mich ja auch die treppe runterstoßen wenn ich mal schwanger werde.
das es soweit gekommen ist ist der verdienst von meinem verlobten und seiner ex. er weil er mich ca ein halbes jahr vor seiner tochter verheimlicht hat uns sie es neben bei mitbekommen hat und die ex weil sie mich weder akzeptiert noch respektiert hat bis heute.und als wir zusammen kamen waren die beiden schon lange nicht mehr zusammen. die tochter hat ja bisher auch jeden neuen von der mutter akzeptiert. mein verlobter hat seine tochter auch immer in watte gehüllt, was sie gesagt hat war gesetz. sie hat immer alles bekommen was sie wollte. und was ihr nicht in den kram passte hat sie konsequent zerstört. alles muß sich um das kind drehen und wehe das ist mal nicht so und es passiert mal was was ihr nicht gefällt und sie kann nix dagegn tun.
außer zu ihrer konfirmation, zu der sie mich nicht eingeladen hat. ich bin ja eh an allem schuld. ihr vater ist ja nicht mehr glücklich und ich habe ja auch immer ihre mutter bei ihrem vater schlecht geredet und deswegen haben die sich immer gestritten und überhaupt bin ich viel zu jung und heul ja immer schon los bevor überhaupt was passiert ist.
ich war immer lieb zu ihr, hab sie nie angeschriehen oder gehauen oder ihr irgendwas nicht erlaubt.ich bin immer auf sie zugegangen aber hatte auch immer das gefühl das da von ihr aus eine gewisse distanz ist. ihr fehlt es an den wochenende die sie bei uns ist an nix. ich habe ihr auch erklärt, das ich ihr die zeit mit ihrem vater nie streitig machen würde. im gegenteil ich halte mich öffters bewußt im hintergrund damit die zwei ihre zeit genießen können. ich habe meinem verlobten nie verboten seine tochter zusehen egal wann. aber ich mußte auch immer für meine beziehung kämpfen. denn seine ex hat es mir bei weitem nicht leicht gemacht eine friedliche beziehung zu führen.
und ich würde eine neue partnerin bei meinem vater akzeptiern. ich mußte mich mit dem gedanken auseinandersetzen weil mein vater sich kürzlich von mutti getrennt hat. und da ich ja in der rolle "der neuen" habe ich mir darüber gedanken gemacht. wenn es ihn dann glücklich macht. und ich bleibe ja seine tochter und er hat ja auch noch sein eigenes leben. ich würde nie von papa verlangen sich zwischen zwei menschen zu entscheiden. das habe ich auch nicht von meinem verlobten verlangt, weil es einfach nicht möglich ist. ich denke die ganzen sorgen hätten wir nicht wenn mein verlobter von anfangan klar gemacht hätte das ich teil seines lebens bin. er ist die ersten 5 jahre ja auch weihnachten zu der ex und der tochter gefahren und ich saß alleine zu hause. an geburtstagen haben die ex und er sich gegenseitig besucht und beschenkt. mein verlobter hat damals auch das haus von der ex mit umgebaut, morgens hat die ex ihn immer angerufen um ihn rechtzeitig zu wecken nur um mich zu ärgern oder zahlreiche sms oder telefonate die immer mit hallo hasi oder schatzi anfingen. die liste ist endlos gewesen und erst eine therapie und zich gespräche haben ihn wachgerüttelt.
ich zweifel nicht an seiner liebe zu mir er ist nur einer der gerne den geringsten weg des wiederstandes ging. und die ex hat ihn immer mit der tochter erpreßt.
ich möchte ja gar nicht viel, nur eine normale beziehung und ich habe immer noch das gefühl das ich die einnzige bin die es akzeptiert hat das ich mit meinem verlobten zusammen bin.
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für das Feedback. Ich wünsche Ihnen alles Gute.