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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Wie kann ich meiner 14j hrigen Tochter helfen. Sie hat gro e

Kundenfrage

Wie kann ich meiner 14jährigen Tochter helfen. Sie hat große panische Angst, wenn sie in einem See oder Meer schwimmen soll.


Ich habe noch hinzuzufügen: meine Tochter schwimmt sehr gern im Schwimmbad, dort ist sie wie eine Wasserratte. Sie springt sogar mit Kopfsprung ins Wasser.

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.

Am ehesten wird es ihr helfen, wenn Sie die Ängste Ihrer Tochter ernst nehmen, Vermutlich wird sie Ihnen Gründe für Ihre Angst nennen können - einen Film, den sie mal gesehen hat, ein Buch...

Dann findet sich meist auch ein Weg, die Angst zu überwinden: eine Luftmatratze mit Sichtfenster, um sich zu vergewissern, dass da unten keine Monster rumschwimmen etc.

Was auch immer gut klappt, sind Freunde (nicht Eltern!), die vorleben, dass es wirklich keinen Grund zur Sorge gibt.

 

Manchmal muss man auch akzeptieren, dass sich jemand nicht traut, im tiefen, schwarzen Wasser zu schwimmen. Wenn es ihm keinen Spaß macht ...

 

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich nehme die Ängste meiner Tochter auf jeden Fall ernst, sonst hätte ich nicht um Hilfe von Experten gebeten.

Es ist so, dass es mir erst letztes Jahr im Urlaub aufgefallen ist, dass sie obwohl ihre beiden Schwestern und wir als Eltern weit raus schwimmen und sie nur durch Überredung mit Luftmatraze dabei war. Es hilft ihr nicht, zu sehen, wenn wir anderen im Wasser sind und schwimmen. Kann man ihr irgendwie noch anders helfen?

Heute am See habe ich beobachtet, wie sie von zwei Jungen ins Wasser vom Steg geschubst wurde. Sie hat sich erst sehr steif gemacht und hatte panische Angst. Sie kann sich einfach nicht überwinden und dabei Spaß zu haben. Sie ist sehr schnell zur nächsten Treppe geschwommen und war blitzschnell wieder draußen. Sie war dem Weinen nahe. Noch mal meine Frage: kann man ihr noch anders professionell helfen?

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sie könnten Ihre Tochter psychotherapeutisch behandeln lassen. Das wäre der professionelle Weg. Das setzt allerdings voraus, dass Ihre Tochter das möchte und es ist fraglich, ob das der richtige Weg ist.

Es ist "normal", dass Kinder, die im Schwimmbad das Schwimmen gelernt habem, sich mit dunklem Wasser schwer tun und umgekehrt. Meist hilft es den Kindern, darüber zu reden, warum das so ist. Sie können es erklären, allerdings ist diese Erklärung für "die anderen" meist so nichtig, dass es schwer fällt, sie "ernst" zu nehmen. Darauf bezog sich mein eingangs gemachter Hinweis. Die Kinder machen sofort zu, wenn man dann sagt "Du brauchst aber keine Angst zu haben" oder Ähnliches. Ganz schlimm wäre natürlich "Das ist ja lächerlich / So ein Blödsinn!" oder ähnliches. Und Geschwister lassen solche Sprüche schon mal ab - ohne es bös zu meinen. Also führen Sie das Gespräch am besten allein.

Am besten sagt man Dinge wie "Erklärs mir, ich kann ich es mir nicht vorstellen, weil mir das noch nie passiert ist. Wie fühlt sich das an? Was denkst Du dann? Was kannst Du tun, damit die Angst wieder weg geht? etc." Mit dem Reden wird die Angst kleiner und im Laufe der Zeit verschwindet sie, wenn sie oft zu dem See geht. Darauf würde ich setzen.

Eine weitere "professionelle" Hilfsmöglichkeit wäre Hypnose.

 

Mit freundlichen Grüßen- Dr. Schaaf

Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank! Sie haben mir geholfen. Ich werden auf jeden Fall mit ihr darüber reden.

 

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke. Alles Gute!

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