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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2153
Erfahrung:  Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Meine Frau (62) leidet an einer Sakroiliitis. Die Entz ndung

Kundenfrage

Meine Frau (62) leidet an einer Sakroiliitis. Die Entzündung ist wohl sehr stark, was sich durch die Schmerzen wiederspiegelt. Wahrscheinlich begann die Krankheit schon vor 10 Jahren. MRT wurde gemacht, Sulfosalazin verordnet. Keine Besserung nach 8 Wochen Einnahme. Die Rheumatologen sagen Bewegung, Schmerzen mindern und auch Bettruhe, damit das Gelenk sich beruhigt und die Entzündung zurückgeht. Starke Schmerzmittel wirken nicht. Wie kann man die Entzündung stoppen. Gibt es einen Spezialisten, der sich mit Sakroiliitis gut auskennt.
Wolfgang Rhodius, 35274 Kirchhain,[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
gerne beantworte ich Ihnen die Frage als Orthopäde.

Als Ursache der Sakroiliitis kommen mehrere Krankheiten in Frage: (aus Wickipedia) Zitat:

"Die Sakroiliitis gehört zu den Kriterien für die Diagnose der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew). Weitere entzündlich rheumatische Erkrankungen, bei denen eine Sakroiliitis auftreten kann, sind die Psoriasisarthritis, die Reaktive Arthritis (Morbus Reiter) sowie Morbus Behçet. Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann eine Sakroiliitis auftreten."

Meistens handelt es sich um M. Becherew. Wie ist z.B. das HLA-B27 Antigen ausgefallen? Rheumafaktoren sind dabei meistens negativ!

Der richtige Ansprechpartner/Spezialist wäre ein Rheumatologe oder Orthopäde.

Meistens wirkt Prednisolon am besten beim M.Bechterew, die individuelle Dosierung muß vom behandelnden Arzt herausgefunden werden und sollte so gering wie möglich sein. Zusätzlich ist Pantoprazol als Magenschutz erforderlich.
Bewegung (Schwimmen) kann die Schmerzen lindern!

Gerne helfe ich weiter bei noch bestehenden Fragen.
Wenn die Antwort eine Hilfe war, würde ich mich über eine "Akzeptierung" freuen.
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Die Antwort kann nicht die Konsultation bei einem Facharzt vor Ort ersetzen!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr.
meine konkrete Frage bezog sich auf das Thema: Was kann man gegen die starke Entzündung tun. Ist es die absolute Bettruhe oder sind es Schmerzmittel? Gibt es ein Mittel, das noch nicht probiert wurde? Ist Sufosalazin das richtige Medikament?
Gibt es einen Experten in einer Klinik wie z.B. Kerkhof-Klinik, Rheumatoligie in Bad Nauheim? Können Sie mir einen weiteren Experten nennen, der als Rheumatologe auch internistisch tätig ist, weil weitere diagnostische Untersuchungen gemacht werden müssen?
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Wolfgang Rhodius
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für Ihre Rückmeldung, Herr Rhodius
Für die Sakroiliitis kommen mehrere Krankheiten als Ursache in Frage, wie ich bereits dargestellt habe. Das gilt es zunächst herauszufinden.
Die Diagnose bestimmt dann das weitere Vorgehen.

Beim M.Bechterew ist Ruhigstellung sicher nicht das richtige Mittel, sondern Bewegung, Physiotherapie, Schwimmen, Gymnastik.

"Sulfasalazin (INN), auch Salazosulfapyridin genannt, ist ein entzündungshemmender Arzneistoff, der insbesondere zur Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, beispielsweise Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, aber auch bei der chronischen Polyarthritis eingesetzt wird." (Zitat aus Wickipedia)

Wenn bei Ihrer Frau also eine solche chronische Darmerkrankung die Ursache für die Sakroiliitis wäre, dann wäre das das richtige Mittel.

Wer in Ihrer Gegend als Rheumatologe oder Orthopäde in Frage kommt, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Sie können jedoch z.B. bei der Ärztekammer oder Ihrer Krankenkasse sicherlich entsprechende Informationen einholen. Normalerweise kennt sich jeder erfahrene Orthopäde oder Rheumatologe damit aus.

Wenn die Antwort eine Hilfe war, würde ich mich über eine "Akzeptierung" als Honorierung für meine Bemühung freuen.

Ich wünsche Ihrer Frau gute Besserung.