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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
53212237
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, kann mir jemand Fragen zu einem Mrt Befund beantworten Das

Kundenfrage

Hallo,
kann mir jemand Fragen zu einem Mrt Befund beantworten:

Das Mrt wurde als Verlaufskontrolle bei bekannter Chiari-Malformation und Archoidalzyste durgeführt.

Geringe Bewegungsartefakte. Keine pathologische Verlagernung der Mittellinenstrukturen. Asymetrie der Seitenventrikel.
Diskrete Signalveränderungen im Marklager und Stammganglienbereich. Bei weitem craniocerviclen Übergang wiederum Darstellung der Verlagerung der Kleinhirntonsillen nach caudal. In der T1-Wichtung primär hyperintensiver, sich nach KM-Gabe demarkierender Prozess hypophysär. Hypoplastische A. vertebralis re. sowie Lumenschwankungen der elogiert verlaufenden cerebralen Gefäße. In der T2-Wichtung diskrete Signalveränderungen wandständig in den NNH ohne fassbare Spiegelbildung. Nasesnseptumdeviation.

Beurteilung:
1. Darstellung der Chiari-Malformation
2. Sie nach KM-Gabe demarkierender Prozess hypophysär.
3. Bei asymmetrischen Seitenventrikeln kein Hinweis auf eine progrediente Liquorzirkulation.


Altersangabe: 28
Chiari-Malformationdiagnose seit 1997
Hypophysendiagnose seit 2008

Was beudeuten: Diskrete Signalveränderungen im Marklager und Stammganglienbereich?
Ich hörte in Zusammenhang damit auch schon etwas von Demenz.

In Vorbefunden waren die Marklager regelrecht myelinsiert, wie auch die Stammganglien.

Ich hatte insgesamt schon 4x ein Kopf-MRT.

Und was kann die diskrete Signalveränderung wandständig in der Nasen-Neben-Höhle ohne fassbare Spiegelung bedeuten?



Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Diskret heisst im radiologischen "Slang" eine sehr geringe Abweichung von der Norm bzw im Seitenvergleich rechts und links.

Derartige Veränderungen sind (gerade mit zunehmendem Alter) völlig normal und nicht als Hinweis für eine Demenz zu werten. Es kann sich allerdings um einen Hinweis auf Gefässminderversorgung und / oder Blutdruckprobleme handeln. Bei einer "Minderdurchblutung" kann es eben zu einem "Mikroinfarkt" dort im Marklager bzw. Stammganglien kommen. Mit 28 sind sie zwar sehr jung, aber es wäre absolut nicht ungewöhnlich, wenn sich derartige Minimalbefunde zeigen.

Aber eben auch in einem Rahmen, bei dem man nun nicht von Krankheitswert sprechen würde bzw. die Methode MRT an Grenzen stösst.

Daneben bildet sich ja nur der Vorbefund vermutlich unverändert ab.

Fazit : Kein Grund zur Sorge, allenfalls zur Kontrolle von Blutdruck und ggf. auch Risikofaktoren wie Rauchen etc.
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Können Sie mir noch sagen wie so etwas entsteht? Es belastet mich schon sehr stark.

Woher kommt die "Minderdurchblutung"? Ich rauche und trinke nicht.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Begriff ist schon blöd. Sie müssen sich darüber klar sein, dass MRT eine Art grosse Rechenannäherung ist. Es werden Messwerte in Bilder übersetzt, die aber nicht "genau" sind. Sondern das Gerät berechnet sowas wie "Wahrheit". Grössere Veränderungen kann man damit gut erkennen. Aber so Mikroveränderungen in den Marklagern können auch völlig ohne Grund auftreten. Das haben fast alle Menschen, wenn man sie in so ein Gerät legt.

Es gibt aber eben auch den Fall, dass sich kleine punktförmige Läsionen eben bei Bluthochdruck oder aber Gefässveränderungen ausbilden. Wenn also die Durchblutung gestört ist. Dafür sprechen die Befunde aber nicht wirklich. Ich würde mir keine Sorge machen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
nur noch kurz, wie oft würden Sie mir bei meinen verschiedenen neurlogischen Störungen Verlaufskontrollen empfehlen?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das kommt auf die Beschwerden an. Ich würde klinische Kontrollen (d.h. ein Gespräch bzw. körperlich neurologische Untersuchung halbjährlich machen). MRT-Kontrollen alle 1-2 Jahre (ggf. auch mit weiteren Abständen, wenn sich keine neuen Aspekte ergeben).