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Dr.Kleber
Dr.Kleber, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 9
Erfahrung:  Homoeopathie, naturheilkundliche Krebstherapie, Umweltmedizin, Facharzt für Allgemeinmedizin
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Dr.Kleber ist jetzt online.

Guten TagIch bin seit Ende 2008 bei einem Rheumatologen

Kundenfrage

Guten Tag Ich bin seit Ende 2008 bei einem Rheumatologen wegen Rheumatoid Arthritis in Behandlung. Mein Blut zeigt nichts konkretes an, ein Serranegatives Blutbild - also den Verdacht auf Rheumatoid Arthritis. Nach verschiedene Medikamante, Kortison und Metotrexat, dann Nebenwirkungen, begann ich vor 5 Monate eine Simponi-Spritzen Behandlung (1 x Monatlich.) Am Anfang scheint alles zu Beruhigen aber seit ca. 3 - 4 Monate fing das Hüftgelenk zu Schmerzen auch ganz schlimm in der Leiste. Meine Beschwerden sind auf die rechten Körperhälfte. Kiefergelenk, Schulter, Ellbogen, Handgelenk, Kneegelenk und das Hüftgelenk (im Moment ganz schlimm - Flüssigkeitsansammlungen, sehr dickflüssig, 4 x schon punktiert sowie Kortison und Gelenkschmiermittel eingespritzt - ein wenig Abnützungen sind auch vorhanden) - ALLES RECHTS. Die erste Blutuntersuchen Ende 2008 zeigte wenigen Borreliose Erreger an, obwohl der Arzt meinte sehr wenig um zu denken, dass ich Borreliose habe. Können Sie mir Ihre Meinung bitte mitteilen? Vielen Dank XXXXX XXXXX PS. Bitte entschuldigen Sie mein Schriftdeutsch. Meine Muttersprache ist Englisch. Suzanne Dell'Oca (Ich bin verzweifelt) PS. Die Muskeln im Gesäss sind auch sehr schmerzhaft, verhärtet und verspannt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Kleber hat geantwortet vor 6 Jahren.
Seronegative pcP ist oft schwierig zu hehandeln. Viele der schulmedizinischen Behandlungen habe schwere Nebenwirkungen (vor allem auch Therapie mit Antikörper gegen Tumor-Nekrose-Faktor = Simponi-Spritzen). Wenn der Arzt das Hüftgelenk operieren will, ist zusätzlich schon eine Gelenkabnutzung eingetreten (deutsch Arthrose, engl. osteoarthritis). Die Operation ist risikovoller, unter der Immunsuppressiven Therapie (Kortison, Methotrexat, TNF-alpha-Antagonist). Ich denke bei derart schwerem Krankheitsbild ist die Einholung einer 2. Meinung in einer Universitäts-Rheuma-Ambulanz und bei einem zweiten erfahrenen Hüftgelenks-Operateur gut. Naturheilkundlich und vor allem homöopathisch sind schwere rheumatische Krankheitsbilder auch sehr schwierig zu behandeln (es ist oft schwer das richtige Mittel zu finden und bei Erfolg spürt man schnell eine Besserung, die Therapie dauert aber Jahre mit möglicherweise zeitweisen Verschlimmerungen). Zur Linderung der Beschwerden und Stärkung des Allgemeinbefindens würde ich eine einfach anzuwendende Vitamintherapie empfehlen aufbauend auf meinen Empfehlungen für Osteoporose www.naturmedinfo.de/html/osteopor.html. Diese Vitamin- / Mineral-Therapie halte ich vor allem für wichtig vor einer Operation um die Wund-Heilung zu verbessern und die Infektionsgefahr zu vermindern (postoperativ siehe auch www.naturmedinfo.de/html/trauma.html).
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen Hr. Dr. Kleber

 

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

 

Der Narkose Arzt hat mich letzte Woche angerufen und teilte mit, dass ich die nächste Simponi-Spritze weg lassen muss um die Wundheilung nicht zu verhindern, d.h. operieren nicht vor Ende Juni.

 

Ich bin trotzdem nicht mehr sicher ob ich so einen Eingriff schon jetzt machen lassen will. Vor allem, in den letzten zwei Tagen haben die Schmerzen ein wenig nachgelassen. Ich frage mich ob ich eventuell einen Virus habe, der sich in meiner Hüfte eingenistet hat.

 

Ich nehme seit ca. 3 Wochen Omega 3 und NZ Green Lip Mussel caps, sowie Vitamin B Komplex und Calcium mit Vitamin D.

 

Ich werde ganz sicher auch die zwei Links durchlesen und die Multivitaminen bestellen.

 

Was denken Sie über den erwähnten Virus-Verdacht?

 

Vielen Dank.

 

Herzliche Grüsse

Suzanne

Experte:  Dr.Kleber hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn ein Chirurg berechtigt eine Operation vornehmen will, sollten starke Hinweise auf eine Gelenkveränderung vorliegen (Röntgen, NMR, CCT). Auch bei der Untersuchung der Hüfte sollte ein erfahrender Arzt unterscheiden können, ob die Hüftschmerzen eher durch die röntgenologisch gesicherten knöchernen Veränderungen oder eine akute Entzündung (Virus, Bakterien, rheumatisch) verursacht ist. Wie schon erwähnt ist das Einholen einer 2. Meinung vor einer großen Operation immer sinnvoll. Ohne Röntgenbefundung und eine Untersuchung bei einem in der Hüftgelenksuntersuchung erfahrenen Arzt, kann man keine Aussage machen, ob die Schmerzen eher von einem Virus, von der pcP, von anderen Infekten oder durch die knöchernen Veränderungen hervorgerufen werden. Auch starke knöcherne Veränderungen können eine entzündliche Reaktion machen. Endgültige Entscheidung nur durch erfahrenen Hüftspezialisten (Chirurg oder Othopäde). Eine Virusinfektion halte ich eher für die unwahrscheinlichste Ursache, bei den zugrunde liegenden Krankheiten.
Dr.Kleber und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Vielen herzlichen Dank :-)

 

EIne zweite Meinung werde ich einholen. Sie haben mich sehr geholfen.

 

Ich wünsche Ihnen einen Sonnigen Sonntag.

 

Beste Grüsse

Suzanne