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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Gr ezi Ist es m glich, dass sich durch den Sauerstoffmangel

Kundenfrage

Grüezi
Ist es möglich, dass sich durch den Sauerstoffmangel bei langjähriger, unbehandelter Schlafapnoe auch "demenzartige" Vergessichkeit, Zerstreutheit entwickeln kann?
Ist es möglich sich direkt beim Pneumologen zu melden, oder muss der Weg immer über den Hausarzt gehen? (Der bekannte Hausarzt wurde kurzlich pensioniert und es besteht nicht wirklich ein Vertrauensverhältnis zum neuen HA)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Absolut richtig ! Ein Abfall der nächtlichen Sauerstoffsättigung durch ein unbehandeltes (obstruktives) Schlafapnoe-Syndrom kann sehr wohl neben Müdigkeit und Einschlafneigung, Blutdruck- und Herzryhthmusproblemen zu einer Art "Demenz" führen. Definitionsgemäss natürlich nicht, weil die Symptome rückbildungsfähig bei Behandlung sind. Aber von der Symptomatik schon.

Neben Atempausen und Tagesmüdigkeit kann auch eine Tonaufzeichnung in der Nacht hilfreich sein ! Typisch ist neben dem Schnarchen eine Art "Stöhnen" = Arousal beim Wieder-nach-Luft-schnappen.

Natürlich könnte man sich auch direkt an einen Lungenfacharzt wenden, besser noch an ein Schlaflabor. Es ist in den Orten sehr unterschiedlich geregelt, mal sind HNO-Ärzte , mal Pneumologen für die ambulante Vorscreening-Untersuchung mit einem ambulanten Messgerät (MESAM) zuständig. Termine im Schlaflabor selber dauern meistens einige Zeit.
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Besten Dank für Ihre Antwort. Gerne möchte ich noch wissen, ob Sie eine Aussage dazu machen können, wie rasch nach dem Beginn einer Therapie allenfalls mit dem Rückgang des "Verwirrtheitähnlichen Zustandes" zu rechnen ist?
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Normalerweise sehr schnell. Im Extremfall nach einer Nacht. Es kann aber auch zu einer Art "Mikroinfarzierung" gekommen sein, d.h. einzelne Hirnbereiche könnten im Extremfall dauerhaft geschädigt sein. Meistens aber ist es so, dass sich eine rasante Veränderung und Besserung ergibt, wenn man in der Nacht schläft und auch Sauerstoff in das Gehirn bekommt.

Seien sie da mal optimistisch !