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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11441
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin verzweifelt und weiss

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin verzweifelt und weiss nicht an welchen Arzt ich mich noch wenden soll, habe fast das vertrauen in die Ärtzte verloren, da ich schon drei mal an einem Cholesteoatom operiert worden bin und es ist keine Veränderung eingetrten. Meine erste OP war 07.03. 2002 im Uniklinikum Erlangen bei Cholesteatom rechts : Tympanoplastik Typ III ohne Stapeserhöhung mit Anlegen einer Radikalhöhle in ITN. Intraoperativ fand sich ein ausgedehntes Cholesteatom nach Rücknahme der hinteren Gehörgangswand.Meine zweite OP war am 12.12.2002 auch in Erlangen, second- look- OP mit Steigbügelerhöhung durch Tragusknorpel in ITN. Intraoperativ zeigten sich noch 2 kleine Cholesteatomperlen im Epitympanin u. am Boden der Radikalhöhle. hatte immer noch Ausfluss aus dem Ohr u. Schwerhörigkeit mit Geräusche. meine dritte Op war 22.08.2006 im Klinikum Würzburg mit Tympanoplastikrevision in ITN. Intraoperativ zeigten sich ausgedehnte Cholesteatommassen in der Radikalhöhle. Das Cholesteatom senkte sich tief in die Mastoidspitzehinein.Nach Entfernung des Cholesteatoms wurde die hintere Gehörgangswand rekonstruiert.Neulich beim Duschen hatte sich ein kleines Metallplättchen aus meinem Ohr gespült und jetzt habe ich etwas Schmerzen und das Sekret aus meinem Ohr läuft nicht mehr raus, bisher hatte ich all die Jahre nach der OP immer noch ein komisches Geräusch in meinem Ohr und es lief dauernd ein Sekret aus. Und seit sich das Plättchen aus dem Ohr gespült hat, kann das Sekret nicht mehr abfließen. Was soll ich jetzt tun, bitte hilft mir mit einem guten Rat zu einem kompetenten HNO Spezialist.Bitte hilft mir!!! Mit liebem Gruß, R. Götz
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

Ihre Verzweiflung ist gut nachzuvollziehen. Die Therapie des Cholesteatoms gestaltet sich oftmals als langwierig und sehr frustrierend für die Patienten.
Dass es sich bei Ihnen um einen schwierigen und weit fortgeschrittenen Verlauf handelt, zeigt das Anlegen der Radikalhöhle bzw. der Umfang der operativen Maßnahmen.
Da das Cholesteatom bei unbehandeltem Fortschreiten schwerwiegende Folgen wie Hirnabszesse etc haben kann, sollten Sie sich unverzüglich wieder bei dem HNO Ihres Vertrauens vorstellen. Die HNO Uniklinik Würzburg, aber auch Erlangen haben einen sehr guten Ruf. Alternativ bieten sich auch z.B. Hannover und Frankfurt an.
Da Sie in Erlangen bzw. Würzburg bereits bekannt sind, sollten Sie sich vorzugsweise dort wieder in der Sprechstunde vorstellen, damit eine neue Bildgebung erfolgen und eine HNO-ärztliche Untersuchung erfolgen kann.
Ggf. muß eine erneute Revision erfolgen (evt. mit vorheriger Antibiotischer Therapie). Eine andere Therapiemöglichkeit steht beim Cholesteatom leider nicht zur Verfügung und wäre zudem fahrlässig - aufgrund der Ernsthaftigkeit der Erkrankung!

Ich hoffe, diese Hinweise helfen Ihnen weiter!

Gute Besserung!