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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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...ich brauche unbedingt Hilfe um alles besser verstehen zu

Kundenfrage

...ich brauche unbedingt Hilfe um alles besser verstehen zu k?nnen.

Im November 2010 wurde Knochenkrebs bei meinem Freund festgestellt. (plasmo zytom am Kreuzbein) Er bekam verschiedene Medikamente, damit die Schmerzen ertr?glicher wurden. Ab Januar folgten dann 20 Bestrahlungen. Leider wurden die Schmerzen schlimmer. Im M?rz dann Reha, die nicht geholfen hat.
Er bekam st?ndig andere Dosierungen und auch zus?tzliche Medikamente.
Er hat sich in seinem Wesen sehr ver?ndert und ist ein ganz anderer Mensch geworden. Ein Mensch ohne jegliches Gef?hl und eiskalt in allem was er sagt. Mag mit keinem mehr reden und l??t niemanden mehr an sich ran.
Jetzt hat er von einem auf den anderen Tag unserer Beziehung beendet und kann mir aber keinen Grund daf?r nennen.
Er hat nur gesagt, es hat mit mir nichts zu tun, er f?hlt sich bedr?ngt und unter Druck gesetzt und ich soll es so hinnehmen.
Das f?llt mir schwer, denn ich liebe ihn, auch mit der Krankheit.
Die Medikamente die er nehmen mu?:
L-Polamidhon Tropfen, Lyrica, Jurnista, und noch ein Morphinmedikament...k?nnen diese Medikamente dazu f?hren, da? er gar nicht mehr er selbst ist?
Er ist durch die Medis impotent und mochte keine N?he mehr und sagte immer, er empfindet gar nichts.
K?nnen Sie mir alles erkl?ren, damit ich sein Verhalten besser verstehen kann?

Mit freundlichen Gr??en
Astrid
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !

Leider erleben wir es immer wieder, dass eine schwere Krebserkrankung und die Zeit der Behandlung zu einer tiefgreifenden Änderung der Persönlichkeirt bzw. auch depressiven Episode führt. Sowohl die Bestrahlung, aber natürlich auch Medikamente spielen da mit rein. Polamidon ist ja ein Opiat, das u.a. auch in der Substitutitonsbehandlunglung von Heroin-Abhängigkeiten eingesetzt wird. Natürlich verändert auch so ein Medikament . Die Empfindungslosigkeit und möglicherweise auch Impotenz sind eher Folge der Depression. Da ist das Gefühl der Gefühllosigkeit typisch.

Stärker als die Medikamente ist es aber meistens so, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung zu Persönlichkeitszuspitzungen führt. Gerade Männern fällt es schwer, da über Angst und Depression zu reden. Die Angst vor dem Tod, stärker aber noch die Angst vor Siechtum und Pflege sind so ganz und gar nicht "sexy". So möchten einige Männer nicht ihrer Partnerin gegenüber stehen und machen dann eher impulsiv bzw wenig rational eine Schnitt.

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