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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend, sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht k nnen

Kundenfrage

Guten Abend, sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht können Sie mir helfen. Ich habe (vermutlich schon 30 Jahre) eine Hepatits C und seit 2005 einen Systemischen Lupus erythematodes. Die Behandlungsmöglichkeit des jeweils einen bzw. anderen sagt: Hilft man dem einen, macht man den andern verrückt, um es mal salopp zu sagen. Trotzdem wurde von einem (unwissenden) Arzt eine Interferon/Ribavirin-Therapie vorgeschlagen und durchgeführt und dies ergab, dass ich Non-Responder bin. Zusätzlich gibt es eine Schilddrüsen- und Brustkrebs-Diagnose, ich habe eine schwere Depression entwickelt über die letzten sechs schweren quälenden Jahre und bekam im Nov. 11 noch einen epileptischen Krampfanfall. Den Lupus halte ich in Schach - mehr schlecht als recht - mit Schmerzmittel, aber für die Leber, die geschundene mit Fibrose Grad III würde ich gerne mehr tun. Nun hab ich von der Misteltherapie gehört, gelesen. Da ich das finanziell nicht tragen könnte, ist die Frage, besteht die Chance, dass die Krankenkasse (z.B. die AOK) die Kosten dafür übernimmt? Wie und wo und wen muss ich dazu anfragen? Hat jemand vielleicht Erfahrungen - mit der Misteltherapie - gemacht? Ich danke für Antworten und freue mich, von Ihnen/Euch zu hören. Viele Grüße vom Bodensee, Sommersocke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Soweit mir bekannt ist, kann die Misteltherapie als "antroposophische Krebstherapie" (nicht für die Hepatitis) von den Krankenkassen erstattet werden (siehe hier http://www.medizin-2000.de/news/2005/iscador_erstattung.html). Hier sollten sie aber tatsächlich mit der Geschäftsstelle der AOK vor Ort Kontakt aufnehmen.

Ich persönlich bin allerdings skeptisch, was nun den Effekt angeht.Ich habe mich - allerdings vor Jahren - damit beschäftigt und es bei einigen Patientinnen probiert. Gut waren die Effekte nicht.

Angesichts der sehr komplexen Krankengeschichte bei ihnen wäre es aber sicher ein Versuch wert. Eigentlich müssten sie aber von einer Rhematologischen Spezialambulanz einer Uniklinik behandelt werden, weil eben wirklich die Wechsewirkungen der unterschiedlichen Behandlungen schwer im Auge zu behalten sind.

Gute Besserung !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, und vielen Dank für Ihre Antwort!
Ich verstehe, was Sie sagen. Ich weiß auch, dass eine Misteltherapie meiner Leber nicht zur Heilung verhilft. Andererseits möchte ich natürlich den Weg zu einer Zirrhose möglichst schwierig gestalten. Oder passiert das sowieso?
Sie sprechen von einer Spezialambulanz einer Uniklinik. Haben sie eine gute Adresse? Am besten aber nicht Ulm. Dort war ich bereits mehrere Male und wurde nur mit einer wiederholten Interferon-Therapie beraten.

Mit freundlichen Grüßen,
Barbara Kremer
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sagen wir mal so : Wenn der Umbauvorgang der Zirrhose begonnen hat, kann man ihn nicht rückgängig machen. Man kann versuchen, den Verlauf zu beeinflussen. Ob dies aber nun mit Misteltherapie so gelingt, bezweifele ich ehrlich gesagt. Die Leber hat schon eine ziemliche Regenerationsfähigkeit an sich. Da wird man dann die Effekte von Mistel oder sonstigen Wunderpräparaten nicht wirklich beurteilen können.

Ich selber kann leider keine ganz konkrete Anlaufstelle empfehlen, zumindest nicht im süddeutschen Raum. Dazu bin ich fachlich inzwischen zu weit weg (ich habe da früher näheren Bezug gehabt) und u.a. in Göttingen aber auch in Mainz gute Erfahrungen mit entsprechenden Ambulanzen gemacht.
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nur zur Ergänzung: Die Mariendistel (Silymarin) kann der geschundenen Leber helfen, sich zu regenerieren.
Silymarin wird bei Leberkoma oder drohendem Leberversagen als Infusion gegeben. In den Stadien davor ist es meines Wissens nicht zur Therapie zugelassen, sondern gilt als "Leberschutzpräparat". Es ist schon länger her, dass ich mich mit dem Thema
befasst habe, darum kenne ich die aktuelle Zulassungssituation nicht, aber sicher werden Sie unter den entsprechenden Suchbegriffen selber fündig. Aus meiner Sicht ist es sicher einen Versuch wert und kann nicht schaden.

Alles Gute - Dr. Schaaf
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,

Sie haben unsere Antwort gelesen. Wie soll es weiter gehen?
Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie die Antwort des Kollegen akzeptieren?

Danke
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Entschuldigen Sie meine Verspätung, mir ging und geht es nicht besonders gut.
Danke für Ihre Antworten und Ihr Bemühen. Ehrlich gesagt, bin ich nun auch nicht sehr viel klüger als zuvor. Was daran liegen mag, dass ich über die lange Zeit auch selber schon viele Informationen gesammelt habe. Ihrer beide Antworten spiegeln genau den Punkt wieder, an dem ich schon länger stehe. Ich weiß nicht vor oder zurück.
Vielleicht hoffe ich insgeheim, dass jemand die unumstößliche ultimative Lösung
auspackt ...
Insofern haben Sie geantwortet, wie es in Ihren Möglichkeiten stand, und ich danke XXXXX XXXXXür.
Vielleicht hätten Sie doch noch ein oder auch mehrere mögliche Anlaufstellen einer Spezialambulanz? Das könnte für mich einen nächsten Schritt bedeuten.
Ansonsten "akzeptiere" ich, was bedeutet, dass die 43 Euro bei Ihnen bleiben.
Mit freundlichen Grüßen,
Barbara Kremer
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich kenne leider keine Spezialambulanz, werde aber Dr. Hippocrates bitten, sich nochmal dazu zu äußern.
Wenn Sie akzeptieren möchten - was ich sehr nett fände, klicken Sie doch bitte bei einer seiner Antworten auf Akzeptieren.

Danke XXXXX XXXXX Gute
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag nochmal !
Mit den Spezialambulanzen ist es immer so eine Sache. Ich selber würde vermutlich an ihrer Stelle nach Regensburg gehen. Die gastrointestinale Abteilung hat einen sehr guten Ruf . Allerdings werden sie in der Lebersprechstunde natürlich auch auf Interferon-Therapie angesprochen werden, weil es eine Art Standardtherapie der Hep C darstellt. Aber dort wären Experten versammelt, die interdisziplinär aus dem Bereich Leber- und eben Rheumatologie auf ihre Symptome schauen. Nicht nur Fachidioten...

Schauen Sie mal hier http://www.justanswer.de/medizin/4xbkm-guten-abend-sehr-geehrte-damen-und-herren-vielleicht-k-nnen.html

Früher habe ich sehr gute Erfahrungen in Mainz gemacht. Aber leider wechseln ja gerade an die Unikliniken die Fachleute sehr schnell, weil die als Spezialisten tätigen Oberärzte selber irgendwo Chef werden und dann die Ausrichtung der Abteilung plötzlich sich ändern kann.

Gute Besserung !
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung: Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.

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