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Beutelspacher
Beutelspacher, apl. Prof. Dr.med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 726
Erfahrung:  Augenarzt, Arzt
51078084
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Beutelspacher ist jetzt online.

Nach einer embolisierung eines angiom s im Kopf bestehen blickfeldst rung

Kundenfrage

Nach einer embolisierung eines angiom´s im Kopf bestehen blickfeldstörung so dass ich in der rechten seite eine art sehen wie als wenn ich zu lange in die sonne geschaut habe. teilweise kann ich auf einer bestimmten höhe z.b. die hand nicht erkennen. Zu dem wenn das licht wechselt habe ich schwierigkeiten. die ärzte meinten es habe bereits auf die sehrinde gedrückt und kann ich mehr wie dankbar sein, dass es nicht rausgeholt werden musste. Die letzte embo war im Nov.10 , direkt danach habe ich fast gar nix gesehen es ist also erheblich besser geworden, aber es irritiert mich ungemein, zudem habe ich sehr oft starke Kopfschmerzen. Mir wurde gesagt das es doch besser geworden ist. Leider ist mein Arzt jetzt im Ruhestand. wer weiss einen rat? Kann man sowas trainieren oder an wem kann ich mich wenden
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zunächst sollte der Befund einmal objektiviert werden. Gesichtsfeldstörungen können mit einer Gesichtsfeldmessung erkannt werden. Möglicherweise ist das bei Ihnen bereit erfolgt. Dann kann man feststellen, ob es sich hier um absolute oder eher um relative Einschränkungen handelt. Bei relativen Einshcränkungen (=nur Minderung der EMpfindlichkeitn ,aber kein vollständiger Ausfall) ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas verbessert noch eher gegeben.

Die Kopfschmerzen sollten vom Neurologen unbedingt abgeklärt werden.

Wegtrainieren kann man Gesichtsfelddefekte nicht, aber man kann lernen, damit umzugehen. Bitte beachten Sie, dass Gesichtsfelddefekte möglicherweise eine Fahruntüchtigkeit nach sich ziehen können. Das sollte offen mit dem Augenarzt besprochen werden, damit keine unangenehmen Überraschungen (z.B. nach unschuldigem Unfall etc.) entstehen können.

Unabhängig davon können Patienten nach länger bestehenden Gesichtsfelddefekten mit ihren Schwierigkeiten nach ca. 1/2 Jahr besser zurechtkommen.

Bitte fragen Sie nach, wenn Sie weitere Details benötigen.

Mit freundlichen Grüßen,

PD Dr. Beutelspacher
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Beim Augenarzt war ich bereits.
Da wäre mit meinen Augen alles in Ordnung, man sagte mir es würde vom Gehirn aus gesteuert. Ich wollte einen Termin beim Neurologen in meiner Stadt Bottrop haben, da teilte man mir mit das ich im Juni vorbei schauen kann. Meiner Meinung nach sehr lange, da ich gerne im Vorfeld fit werden möchte. Stehe der Sache etwas ratlos gegenüber
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für Ihre Rückmeldung!

Die von Ihnen beobachteten Beschwerden stehen doch in deutlichem Kontrast zu den Befunden des Augenarztes.

Sie beschreiben ja klar einen Ausfall zu einer Seite hin. Es sollte unbedingt eine Gesichtsfeldmessung mit Erfassung über die zentralen 30° gemacht werden. Ggf. sollte neben einer Prüfung mit nicht bewegten Prüfpunkten eine Messung mit beweglichen Prüfpunkten erfolgen (sog. kinetische Perimetrie).

Den Termin im Juni finde ich auch reichlich spät.

Mit freundlichen Grüßen,

PD Dr. Beutelspacher