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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19843
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo liebes Team, ich bin 32 Jahre alt und habe (Gott sei

Kundenfrage

Hallo liebes Team,

ich bin 32 Jahre alt und habe (Gott sei Dank) innerhalb meiner Familie keinerlei Krebsleiden. Brustkrebs ist in meiner Familie NIE vorgekommen.

Dennoch nehme ich MEINE Vorsorge sehr ernst und gehe regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen. So auch jetzt zur normalen Kontrolle. Ich habe das "IGEL"-Vorsorge Blättchen bekommen und mich für den kontrollierenden Vaginal-Ultraschall sowie eine MAMMA-Sonographie entschieden.

Als Vorsorgeleistung habe ich dafür 90 EUR bezahlt. Im Rahmen der monatlichen Selbstuntersuchung der Brust habe ich bisher nie Knoten oder "Verdächtiges" gespürt.

Bei der Mamma-Sonographie ist nun folgendes herausgekommen:

- Achsel-Lymphknoten Schallung o.B. alles einwandfrei
- Brust rechts Zyste 3 mm groß
- Brust links Zyste 1 cm groß

Ich muß dazu sagen, daß ich ein Kind geboren habe und im Dezember 2010 KOMPLETT abgestillt habe.
Mein Frauenäztin kommentierte die "Zyste" als nicht besorgniserregend, deutlich als solche erkennbar, klar abgegrenzt, rund/oval, einwandfreie "Ränder" (?????).

Sie sagte auch es sei ein nicht kontrollbedürftiger Befund und kann noch vom Abstillen sowie von Hormonen kommen.

Wie Frau so ist googelt sie dann für sich alleine und zu Hause vor sich hin und erschreckt.
Da steht nun so etwas wie 10-15 % Wahrscheinlichkeiten können Zysten auch Brustkrebs sein, der verkannt wurde.
Zysten müssen IMMER punktiert bzw. entnommen werden.....Stanzbiopsie oder Feinnadelbiopsie etc.....

Ich wundere mich nun, daß meine Ärztin (der ich sehr vertraue) so cool und routiniert mit dem "Ergebnis" umging. Habe Angst, daß das Brustkrebs sein kann und vielleicht nicht genau genug geschaut wurde.....

Was können Sie mir zum Thema Brustzysten insbesondere nach der Stillzeit sagen ? Was ist noch zu tun bzw. wie oft zu kontrollieren....

Habe irgendwie richtig Angst....

Grüße vom "Hasenfuß"
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo "Hasenfuß",

Ihrer Schilderung nach besteht in diesem Fall wirklich absolut kein Grund zur Sorge. Mit der entsprechenden Erfahrung lässt sich eine solche Zyste im Ultraschall sehr gut von einem bösartigen Befund unterscheiden, zudem können Sie sicher sein, dass die Kollegin eine weitere Abklärung veranlasst hätte, wenn auch nur der geringste Zweifel bestehen würde. Der Ultraschall ist dabei in Bezug auf zystische Veränderungen sogar der Mammographie überlegen und erlaubt daher durchaus eine genaue Diagnose. Solche Zysten bilden sich gerade in Zusammenhang mit der hormonellen Umstellung nach dem Stillen recht häufig und sind dann völlig harmlos. Vertrauen Sie Ihrer Ärztin und lassen Sie in 2-3 Monaten zu Ihrer Beruhigung nochmal eine Kontrolle durchführen, damit sind Sie wirklich auf der sicheren Seite.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Dr. Scheufele,

vielen vielen Dank XXXXX XXXXX netten und kompetenten Worte. Gerade bei diesem sensiblen "Frauenthema" hat man immer doch ein wenig mehr Sorge.

Und die stellt sich dann immer wenn man aus der Praxis draußen ist und seinem Arzt KEINE Fragen mehr stellen kann.
Stellen sich Brustkrebs-Knoten im Ultraschall DEUTLICH dar bzw. hätte das meine Ärztin vor allem bei der 3 mm Zyste, die ja recht klein ist, auch genau sehen können ?

Was muß bei dem Ultraschall in 2-3 Monaten sein ? Zyste weg ? Zyste noch da aber größer/kleiner etc....

Kann sich daraus etwas Böses im Laufe der Jahre ergeben ?

Danke
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

Brustkrebs stellt sich wirklich völlig anders dar, bei einem rein zystischen, glatt begrenzten Befund wie in Ihrem Fall lässt sich eine bösartige Ursache daher ganz sicher aussschliessen. Auch mit der Zeit ist dabei keine solche Umwandlung zu befürchten. Die Kontrolle wäre dabei nicht zwingend nötig, kann aber zu Ihrer zusätzlichen Beruhigung dienen. Die Zysten können sich dann zurückgebildet haben, oder auch noch vorhanden sein, es lässt sich aber dabei der Ausschluss einer ernsten Ursache erneut bestätigen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
gut....vielen Dank !!

Dann "rühre" ich jetzt nicht weiter in der "trüben" Tasse herum und vertraue auch einmal.

Als Mama scheint man doch ein wenig schneller besorgt als früher ganz "alleine".

Vielen vielen Dank XXXXX XXXXX Das hat mir sehr geholfen. Schön, daß Sie sich die Zeit genommen haben.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen, alles Gute für Sie.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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