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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 10649
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Ich habe um die 12 - 1300 Thrombozyten.Nach einer Beckenkammst.

Kundenfrage

Ich habe um die 12 - 1300 Thrombozyten.Nach einer Beckenkammst. vor ca 2Mon.wurde Polycythämie vera diagnostiziert. Seit dem 16.4.nehme ich Litalir, 3 Tabl. pro Tag, nach dem Blutbild vom 20.4. (1190 Thromb.) täglich 4 Tabl., außerdem seit Jahren ASS 300 . Ist die Behandlung die richtige oder müßte ich einen Facharzt aufsuchen? Behandelnder Arzt Dr.
K.H.Brückner, Westerland.

Mit freundlichen Grüßen
D. Filusch
25980 Sylt, OT Tinnum
Vogteiweg 12
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, gegen die Therapie ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Beim Litalir sollte jedoch beachtet werden, dieses vorwiegend bei Patienten über 60 Jahren anzuwenden (wie alt sind Sie?), da es ein erhöhtes Risiko birgt, später an Leukämie zu erkranken. Wichtig wäre, dass Ihr Arzt weiterhin in regelmäßigen Abständen eine Aderlasstherapie durchführt, mit dem Ziel, Ihren Hämatokritwert auf unter 45% zu bringen. Dies hat zwar zunächst keinen wesentlichen Einfluss auf die Thrombozytenzahl, führt aber dazu, dass seltener eine Leukämie ausgebildet wird. Des weiteren kann im weiteren Verlauf über eine Interferontherapie nachgedacht werden (sprechen Sie Ihren Arzt einmal darauf an). Das ASS reicht übrigens auch in der 100er Dosierung. Alternativ können Sie auch ein Medikament nehmen, das isoliert und gezielt die Thrombozyten hemmt: das wäre das Xagrid. Ich hoffe, diese Hinweise helfen Ihnen weiter! Gute Besserung!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich bin 1942 geboren.Was hat es mit der Verabreichung von Litalir ab 60 auf sich. Bekommt man bei Einnahme dieses Medikaments wenn man über 60 ist keine Leukämie ?
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

nein, der Hintergrund ist vielmehr, dass erst nach einem Langzeitgebrauch das Leukämierisiko im höheren Lebensalter steigt. Das bedeutet, angesichts der statistischen Lebenserwartung ist bei den über 60 Jährigen von einer späteren Erkrankung an Leukämie nicht auszugehen.

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