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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20594
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich bin jetzt 33 Jahre alt, habe noch kein Kind und

Kundenfrage

Hallo, ich bin jetzt 33 Jahre alt, habe noch kein Kind und leide hin und wieder unter starkem PMS (vermute ich). Meist ging dies circa eine Woche bis 10 Tage vor meiner Regelblutung los. Ich habe dann zeitweise starke Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, könnte grundlos weinen und manchmal nervt mich alles. Bin dann auch weniger belastbar. Kann es sein, das PMS auch schon während des Eisprungs, also ca. 2-2,5 Wochen vor der nächsten Regelblutung auftreten kann? Und warum habe ich dies nicht vor jedem Monatszyklus? Dabei sei noch erwähnt, dass ich seit fast 6 Jahren keine Pille mehr nehme, auch sonst kein anderes hormonelles Verhütungsmittel.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !

Nach ihren Beschwerden kann durchaus ein Prämenstruelles Syndrom bzw. eine prämenstruell dysphorische Störung vorliegen. Das zeitliche Auftreten kann wirklich sehr variabel sein. Neben hormonellen Faktoren scheinen auch zusätzliche Stressoren bzw. Schlafverschiebungen eine Rolle zu spielen. Daneben gibt es besonders sensible Frauen, die dann eine verlängerte Problematik haben.

Therapeutisch bewährt sich u.a. ein Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer wie Sertralin, Paroxetin oder Cipramil. Einige Frauen nehmen es jeweils nur "bei Bedarf" in der kritischen Zeit, ich empfehle eher eine dauerhafte Einnahme über einige Monate, um die Empfindsamkeit zu reduzieren und wieder Kraft zu sammeln.

Daneben sollte natürlich der Hormonstatus selber bei der nächsten frauenärztlichen Untersuchung untersucht werden.

Gute Besserung !
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

aus gynäkologischer Sicht bringt ein Hormonstatus da erfahrungsgemäss nicht unbedingt hilfreiche Erkenntnisse. Die geschilderten Beschwerden können durch leichte, hormonelle Regulationsstörungen bedingt sein, die typischerweise in der zweiten Zyklushälfte auftreten, Abhilfe kann dann die Einnahme eines Mönchspfefferpräparates (z.B. Agnucaston, rezeptfrei in der Apotheke) schaffen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele