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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Mein Opa liegt im Krankenhaus und hat sich mit MRSA angesteckt.

Kundenfrage

Mein Opa liegt im Krankenhaus und hat sich mit MRSA angesteckt. Er wurde in ein Einzelzimmer verlegt - wir müssen Mundschutz, Schürze und Handschuhe tragen um nicht angesteckt zu werden. Meine Frage: Wenn er nach Hause kommt dürfen seine Urenkel im Alter von 1 1/2 J.- 8 Jahren wieder Kontakt aufnehmen, Ihn berühren - einfach umarmen ohne das dies gefährlich ist. Oder reicht ein harmloser Schnupfen bei Kinder schon aus um sich mit den MRSA Virus anzustecken - können wir jemals wieder ein normales Familienleben leben ohne Angst haben zu müssen. Müssen wir immer die Schutzkleidung tragen auch wenn er wieder daheim ist? Oder geht der Virus irgendwann weg?? Können Sie mir helfen? mfg Nicole
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !

Zunächst einmal eine minimale Korrektur : MSRA ist kein Virus sondern ein Bakterium. Eigentlich ein ganz "harmloses" Bakterium, das aber sog. Resistenzen entwickelt hat und so viele Antibiotika eben nicht mehr wirken.

Die Schutzmassnahmen in der Klinik dienen hauptsächlich der Verhinderung der Übertragung auf anderen geschwächte Patientinnen und Patienten. Der Keim selber ist für mehr oder weniger Gesunde nicht wirklich gefährlich. Hier sind fast nie zu Haus besondere Schutzmassnahmen erforderlich. Ausnahmen wären, wenn bei ihnen in der Familie immunsupprimierte Personen (Krebs, HIV ) oder aber Menschen mit offenen Wunden oder schweren mehr oder weniger offenen Hautkrankheiten leben sollten. Dann sollten sie mit den bheandelnden Ärzten über Vorsorgemaßnahmen sprechen.

So aber sind normale Kontakte einschliesslich Umarmen und sonstiger Körperkontakt völlig ungefährlich und erlaubt.

Zudem werden die Ärzte ja durch Abstriche bzw. weitere Untersuchungen überprüfen, ob die Infektion beim Opa überhaupt noch vorliegt.

Sie werden also ein ganz normales Familienleben führen können - und dies hoffentlich mit einem wieder gesunden Opa !