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Mustermann
Mustermann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 114
Erfahrung:  Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin und Intensivmedizin.
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Mustermann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Mutter, 82 Jahre alt,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Mutter, 82 Jahre alt, hat ohne Grund einen Oberschenkelbruch erlitten. Sämtliche Untersuchungen haben nichts ergeben: Blutwerte einwandfrei, keine Osteoporose - Der Bruch kann nicht operiert werden. Die Ärzte sind überfragt und gehen jezt nach der Eliminationsmethode vor und suchen in ihrem ganzen Körper nach einem Tumor, dessen Methastasen eventuell den Bruch verursacht haben könnte. Sie krümmt sich vor Schmerzen, der Bruch ist nicht operierbar - Opiumhaltige Medikamente haben keinerlei Wirkung - Nur Diclofenac 100 mg - Mehr darf sie aber nicht nehmen - Dann hat sie für ca.2 Stunden Ruhe. Sie soll warten, bis der Bruch von sich aus heilt. Ähnliche Fälle kämen häufig vor. Was würden Sie empfehlen? Mit freundlichen Grüßen - Ing. Albert Eskenazy
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
An sich darf es so etwas gar nicht geben. Entweder man kann den Bruch in irgendeiner Weise operativ versorgen oder man kann ihn konservativ behandeln, aber dann muss man den Patienten auch schmerzfrei bekommen.
Ich will keineswegs sagen, dass Ihre Schilderung nicht korrekt ist, aber ich denke, es gibt ein Informationsdefizit zwischen Ihnen und den Ärzten, das die Frage klären könnte, warum die Situation so ist wie sie ist.
Die Suche nach einem Tumor, dessen Metastase Ursche der Fraktur ist, ist sicher richtig und wird sicher zügig durchgeführt, um die Ursache des Problems zu beheben.

Unabhängig davon muss der Bruch versorgt werden. Wenn der Bruch nicht direkt operativ versorgt werden kann, käme eine Stablisierung mit einem externen Metallgestell (Fixateur externe) in Frage.
Für die konservative Behandlung gibt es die Möglichkeit der Versorgung mit Gips oder mit einem Streckverband im Bett. In jedem Fall wird sichergestellt, dass die Bruchenden ihre richtige Stellung finden und sich nicht mehr verschieben. Dann hören auch die Schmerzen auf.
Je älter ein Patient ist, um so eher entscheidet man sich für eine Versorgung, die sofort voll belastbar ist. Dafür gibt es mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass wie gesagt irgendein sehr außergewöhnlicher Grund dafür vorliegen muss, dass das nicht erfolgt.
Welche Erklärung gibt man Ihnen denn dafür, dass der Bruch nicht operiert werden kann?

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Dr Schaaf, danke für Ihre ausführliche Antwort. Ich habe alle CT und Röntgenaufnahmen bei mir und ich habe sie gestern mit meinem Großonkel durchgesehen, er seit 50 Jahren Professor für Medizin ist. Sie ist für meine Mutter nicht zuständig, ist aber auch der Meinung der anderen Ärzte, dass folgender an und für sich sehr schlüssiger Satz von Ihnen im Falle von meiner Mutter nicht anwendbar ist: "Unabhängig davon muss der Bruch versorgt werden. Wenn der Bruch nicht direkt operativ versorgt werden kann, käme eine Stablisierung mit einem externen Metallgestell (Fixateur externe) in Frage." Sie hat vor 6 Monaten den gleichen Bruch auf der rechten Seite gehabt - aber sie war gestürzt -es gab eine Ursache - Behandlung gleich: Nichts tun und abwarten bis die Knochenenden sich wieder verbinden. Die Ärzte sind dieses Mal ratlos, weil der Bruch auf der anderen Beckenseite ohne Außewirkung entstanden ist. Würde es helfen, wenn ich einigen Bilder zumailen würde? Mit freundlichen Grüßen! Eskenazy
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es wäre hilfreich, wenn Sie den Röntgenbefund abtippen würden. Abgesehen davon sprechen Sie jetzt von Beckenbruch, während Sie ursprünglich von Oberschenkelbruch sprachen. Wenn es ein Beckenbruch ist, sieht die Sache ganz anders aus.


Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Dr Schaaf, entschuldigen Sie, wenn ich mich nicht klar genug ausgedruckt habe. Ich habe von der anderen Seite des Beckens gesprochen. Es gibt keinen Beckenbruch, sondern Brüche (einmal rechte Seite durch den Sturz) einmal linke Seite (unerklärlich) an der Hüfte (bzw Oberschenkelhals). Schriftliche Berichte sind in Israel nicht üblich, da die Bilder (DVD's) sehr detalliert sind. Ähnliche DVD's habe ich auch in Deutschland gesehen und mit meinem Onkel analysiert. Ich kann Ihnen eine Kopie zukommen lassen oder Bilder hochladen. Selbst mein Onkel, der ein Experte in Röntgendiagnose ist, sagt mir, dass die Stelle unoperierbar ist und - wörtlich - Millionen Menschen unter diesem Zustand der Unoperierbarkeit + Schmerzen leiden sollen. Mit freundlichen Grüßen Eskenazy
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ok, wenn es möglich ist, die Bilder hochzuladen, schaue ich sie gern an.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXXür Ihre Bemühungen - Ich werde Ihnen am Mittwoch Bilder zusenden. Mit freundlichen Grüßen! Eskenazy
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Dr Schaaf, ich hatte Ihnen für gestern Bilder angekündigt. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich mich gestern nicht melden konnte.
Da die DVD der CT eine große Zahl von Bildern enthält, scheint es mir praktischer, Ihnen eine Kopie der DVD zuzusenden. Es handelt sich um eine Standard-CT-DVD, die sehr einfach zu öffnen und zu begutachten ist. Wären Sie damit einverstanden? Falls ja, können Sie mir bitte Ihre Anschrift mitteilen? Vielen Dank im voraus! Mit freundlichen Grüßen. Albert Eskenazy
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag. Gerne beantworte ich Ihre Frage. Selbstredend kann ich hier keine Diagnose stellen oder Therapien einleiten, sondern nur allgemein beraten.

Ich möchte -als Anästhesist- nur kurz eine Bemerkung einwerfen: Zur Schmerztherapie gibt es auch die Möglichkeit einer kontinuierlichen Regionalanästhesie, wie ein Block der Nervus femoralis oder ischiadicus oder eine Periduralanästhesie. Sollten alle anderen Möglichkeiten keinen Erfolg bringen, wäre dies ein Ausweg.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Dr Seidel, Frau Dr Schaaf hat mir am 11.4 geschrieben:" Ok, wenn es möglich ist, die Bilder hochzuladen, schaue ich sie gern an."

Ich möchte den Dialog mit ihr fortführen.

Mit freundliichen Grüßen!
Eskenazy
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich wollte mich auch bezüglich der chirurgischen Optionen nicht einmischen, sondern nur einen Hinweis bezüglich einer Schmerztherapie geben, da Sie ja von starken, nicht beherrschbaren Schmerzen berichtet haben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Dr Seidl, besten Dank für Ihre Antwort! Bitte schauen Sie sich meine Mitteilung vom 14.4 10 Uhr 09 an Frau Dr Schaaf an. Sollte Sie sich in Urlaub befinden, kann, muss ich wohl bis nach Ostern warten müssen. Mit freundlichen Grüßen! Eskenazy