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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Mein Kind hat seit ca. einem Jahr eine Schwellung in der Kniekehle, Kinderarzt

Kundenfrage

Mein Kind hat seit ca. einem Jahr eine Schwellung in der Kniekehle,
Kinderarzt und Orthopäde sind sich einig, das es eine Baker-zyste ist und sagen, da muß man nichts machen. Die Kniekehle wurde dabei nur von aussen angeschaut.
Ist diese Zyste wirklich so einfach zu diagnostizieren und kann auch so bleiben?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ist kein Ultraschall gemacht worden?
Ohne Ultraschall sollte man sich eigentlich nicht festlegen und selbst mit Ultraschall kann man eigentlich nur sicher sagen, dass das Gebilde aussieht wie eine Bakerzyste. 100%ig sicher is das nicht allerdings höchstwahrscheinlich richtig, wenn sich ein typischer Befund findet.

Eine Bakerzyste ist eine Flüssigkeitsansammlung in einem "Beutel" in der Kniekehle, der sich vom Kniegelenk ausstülpt. Man geht davon aus, dass die Ursache für die Bakerzyste eine Störung im Kniegelenk ist. Gerade bei einem Kind (wie alt ist es?) würde man sich also fragen: Was ist da los? Warum kommt es zu dieser Zyste? Ich denke, in diese Richtung geht auch Ihre Frage. Wird da nicht was übersehen und evtl verpasst? Die Antwort kann man so nicht geben, aber nur draufschauen ist sicher zu wenig. In sofern ist Ihre Unruhe völlig richtig.
Welche Möglichkeiten hätten Sie denn? Einen Kinderorthopäden aufsuchen? Einen zweiten Orthopäden aufsuchen? Einen Kinderchirurgen aufsuchen? Eine Spezialambulanz einer größeren Klinik?

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
was ist denn das für eine Medizin??????

Da kommt ein Kind und die Kollegen schauen nur???
Das erbost mich.
Folgendes Vorgehen ist notwendig:
1. Einen anderen Orthopäden aufsuchen
2. Eine Ultraschalluntersuchung durchführen lassen um die Verdachstdiagnose zu bestätigen
3. auch schauen, ob sich noch ein Erguss im Knie befindet und ggf. Punktieren, wenn es bisher keinen Unfall gab
3. wenn sich die Cyste bestätigt, dann muss etwas mit dem Kniegelenk nicht stimmen. Denn das Kniegelenk produziert Flüssigkeit, wenn irgendwas im Knie passiert. Ist das Volumen stark und kann sich nicht nach vorn ausdehnen, dann rutscht der Erguss in die Kniekehle und bildet diese cyste.
4. Bei Bestätigung ein baldiges MRT des Kniegelenkes durchführen lassen.

Wenn Sie dies in der Reihenfolge durchgehen, dann sollte der Diagnosefindung nichts mehr im Weg stehen.

ben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort und gute Besserung. Diese Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das Vorgehen wird sich an Ihren Möglichkeiten orientieren müssen. Es kann gern ein Orthopäde sein, wenn es einen gibt der sich Zeit nimmt. Andere Wege können aber auch zum Ziel führen. Wir können gern versuchen, hier einen Weg zu finden.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung: Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ist es eher ratsam zu einem Orthopäden oder zu einem Chirurgen zu gehen?

Ich hab das verwechselt, der Kinderarzt hatte uns zum Chirurgen überwiesen.

Kann das Knie auf Dauer durch die Zyste geschädigt werden, oder ist es sicher das schon irgendein Schaden vorhanden ist? Ich habe auch gelesen, das die Bakerzysten was mit Rheuma zu tun haben können. Mein Kind wird im Mai 4 Jahre alt. Um wirklich zu einem Experten zu kommen ist das bei uns immer etwas umständlich, weil wir in der Provinz wohnen. Bis Berlin oder Dresden sind es gut 100 km. Können Sie dort irgendwelche Experten empfehlen?

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Jede Fachrichtung würde von sich behaupten, dass sie die richtige ist. Letztlich geht es darum, dass sich jemand wirklich kümmert, können können das beide.

Nachdem Ihr Kind erst 4 Jahre alt ist, ist eine Bakerzyste sehr außergewöhnlich.

Wenn das möglich ist, sollte bald ein Kernspin (MRT) gemacht werden. Normalerweise wird vorher ein Ultraschall gemacht, aber letztlich könnte man auf den auch verzichten, wenn man ein MRT macht. Auf ein MRT würde ichnicht verzichten wollen. Die Überweisung dafür kann im Prinzip jeder Arzt ausstellen - auch der Hausarzt und/oder der Kinderarzt.

Im MRT könnte man dann ggf. die Zyste und ihr Ausmaß sowie ggf. vorhandene, ggf als ursächlich anzusehende Schäden im Gelenk sehen. Danach kommt es zur kniffeligen Frage: Was ist zu tun? Dafür würde ich mir an Ihrer Stelle vermutlich durchaus die Reise nach Berlin oder Dresden antun und einen spezialisierten Kinderorthopäden aufsuchen.

Mein Vorschlag wäre, dass Sie schauen, dass Sie die Untersuchung bekommen und dann den Befund hier reinschreiben. Dann könnten schon mal ein oder zwei Orthopäden dazu Stelleung nehmen und ggf. könnte ich schauen, welcher Orthopäde in Berlin oder Dresden in Frage käme.

Meinen Sie, Sie schaffen das?

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf