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Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 89
Erfahrung:  Arzt
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physiologische Schranken 1) Welche k rperinneren, physiologischen

Kundenfrage

»physiologische Schranken«: <br /><br />1) Welche körperinneren, physiologischen Schranken gibt es noch außer Blut-Hirn-Schranke und Plazenta-Schranke? <br /><br />2) Welche Stoffe kommen durch diese Schranken eher durch und welche eher nicht? <br /><br />3) Wie sieht es konkret aus mit der Passierbarkeit von Schwermetallen, Insektiziden/Herbiziden/Fungiziden, Steroiden, Kohlenwasserstoffen?   <br /><br />4) Hängt die Passierbarkeit eher mit der Molekülgröße zusammen oder mit anderen Eigenschaften wie lipophil/lipophob, etc.?   <br /><br />5) Wird das, was nicht passierbar ist, (problemlos?) wieder ausgeschieden oder was passiert mit dem Zurückgehaltenen?   <br /><br />MfG, <br />Heinrich Ottinger<br />
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für Ihre Frage.
Als "Schranke" werden im engeren Sinn tatsächlich nur diese beiden genannten definiert, da es sich jeweils um Abgrenzungen gegen den Blutraum (im Gehirn zum Nervenwasser, oder im Mutterkuchen zum fetalen Kreislauf handelt. Stoffwechselbarrieren wären aber auch das Pfortadersystem der Leber (das Verdauungsblut wird dort entgiftet und metabolisiert), die Niere (es werden hier sog. Harnpflichtige Substanzen aus dem Blut entfernt); dann das lymphatische System ( wenn man bspw. Tusche in die Haut spritzt, werden die Partikel im nächsten Lymphknoten gefiltert); und zu guter letzt die Lunge (Partikel müssen eine
gewisse Grösse unterschreiten, um in die Blutbahn zu gelangen,
der Rest wird über den Brochialschleim abtrandportiert.
Das jeweilige Filterkriterium ist verschieden, so werden bspw.
lipophile Substanzen über die Leber abgebaut, hydrophile über die
Niere ausgeschieden, wo wiederum Molekulargewicht und Ladung
eine Rolle spielen.
Für die Lymphknoten gilt wiederum die Partikelgrösse. Es würde
den Rahmen eines Physiologiebuches sprengen, diese
Mechanismen alle hier zu erläutern, aber im Hinblick auf Ihre Frage
gibt es also doch einige innere Barrieren. Die von Ihnen genannten Stoffe sind sehr unterschiedlich (Schwermetalle, Pestizide-da gibt es lipophile und wasserlösliche, Steroide,...) -dafür gibt es wiederum toxikologische Nachschlagewerte.
Beispielsweise kann das eine Schwermetall größtenteils wieder ausgeschieden werden, während das andere sich in den Knochen ablagert. Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Gibt es noch eine konkrete Information, die Sie gerne hätten?
Viele Grüsse,