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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich habe ber einen Zeitraum von 1 Jahr hochdosiert Alprazolam

Kundenfrage

Ich habe ?ber einen Zeitraum von 1 Jahr hochdosiert Alprazolam konsumiert und war zu h?chstzeiten auf 5 mg pro Tag, mittlerweile habe ich jetzt binnen 1 weiteren Jahr in Eigenregie das Alprazolam komplett ausschleichen lassen und nehme nun nur noch 2 mg Diazpam am Abend vorm schlafen gehen und dieses werde ich auch in den n?chsten Wochen ausschleichen lassen, dass ich dann Tablettenfrei bin. Meine Frage nun, da ich an starker Adipostas leide (BMI 61,3) m?chte ich mir gern chirurgisch helfen lassen und w?rde mir gern eine Magenverkleinerung bzw einen Magenbypass machen lassen, wie ist das mit dem Benzodiazepineentzug zu vereinbaren? Ist so eine Op in meinem Fall m?glich? Da ich ja weiss, dass sich Benzodiazepine in den Fettzellen ablagern und der K?rper unkontrolliert auch noch Monate sp?ter Mengen frei gibt und es zu Entzugssch?ben kommen kann, wird das durch die Op beeinflusst so dass es zu st?rkeren Freisetzungen kommen kann? Bis jetzt hatte Entzugsm??ig keine Probleme ausser ein wenig Muskelzucken und ab und an depressive Sch?be aber sonst verlief durch die lange Zeit die ich mir gelassen habe alles Problemlos, k?nnte sich das nach einer OP drastisch ver?ndern? Gibt es Medikamente die mir ein Neurologe verschreiben k?nnte um m?gliche gef?hrliche Entzugssymtome zu minimieren oder brauche ich mir in dem Punkt keine Sorgen zu machen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Ich arbeite selber in einer Fachklinik für Essstörungen. Es würde mich wundern, wenn sie eine Kostenübernahme für eine Op ohne eine vorherige stationäre Rehabilitationsmaßnahme erhalten würden. Aber bei ihrer Adipositas per magna mag es da auch Ausnahmen geben. Dennoch würde ich unbedingt eine stationäre Behandlung empfehlen und dort dann die Entgiftung vom Diazepam machen. 2 mg ist zwar nicht mehr viel, dennoch aber bei der längere Einnahme eine Gefahr. Es kann durchaus zu einem Delir kommen. Theoretisch könnte man dies mit einem Antidepressivum wie Aponal oder Saroten abmildern oder verhindern, ggf. auch Carbamazepin.

Für die Op würde es weniger relevant sein, da meistens auch vor der Op eine Gabe von Benzodiazepinen zur Beruhigung eingesetzt werden.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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