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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11064
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich habe seit sehr vielen Jahren Schmerzen in der Wirbels ule,

Kundenfrage

Ich habe seit sehr vielen Jahren Schmerzen in der Wirbelsäule, im Halswirbelbereich HWS 4 - 6 und noch mehr im Lendenwirbelbereich LWS 4 - 6. Operation kommt absolut z.Zt. nicht infrage weil ich diesbezügliche Negativfälle kenne. Deshalb nehme ich "nach Bedarf " als schmerzreduzierende Mittel Dicofenac 100 mg. Erfolg ca. 60 %! Welche medikamentöse Behandlung in Form von Tabletten können Sie mir als weniger Herz,- Leber - Nieren schädigend empfehlen? Habe z. B. heute gelesen, daß für mich als Herzpatient ( seit 2004 vier Bypässe ) die Einnahme von Diclofenac schädlich sein soll.

Im voraus vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühung und freundlichen Gruß

Peter Straif
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

müssen es denn unbedingt Schmerzmittel sein?

Sie schreiben zwar nicht, was genau Ihrer Wirbelsäule "fehlt", jedoch gehe ich einmal davon aus, dass es sich entweder um eine Bandscheibenproblematik oder ein muskuläres Problem handelt.
In beiden Fällen können Sie mit gezielter Physiotherapie sehr viel erreichen und nicht nur bis zur Schmerzfreiheit gelangen, sondern auch die Op (die ja ohnehin für Sie nicht in Frage kommt) vermeiden.

Darüber hinaus gibt es weitere schmerzstillende Maßnahmen wie z.B. TENS, bei der mittels sanfter Elektrostimulation eine Schmerzmodulation erzielt wird, wodurch sich die Schmerzmitteleinnahme ebenfalls beachtlich reduzieren läßt.

Außerdem verhilft die Akupunktur vielen Patienten zu einer Schmerzstillung, die im Gegensatz zu allen schmerzstillenden Präparaten keine Nebenwirkungen aufweist.

Bei Ihrer Herzvorgeschichte wäre in der Tat zu empfehlen, mit einer weiteren Schmerzmedikation kritisch umzugehen.

Mit den o.g. Maßnahmen haben Sie aber wirksame Methoden an der Hand, um auch ohne Medikamente auszukommen.

Gute Besserung und für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zuerst vielen Dank für Ihre Ausführungen. Da ich neben schmerzlindernden bzw. schmerzstillenden und gleichzeitig entzündungshemmenden Spritzen überwiegend "geschluckt" habe muß ich die ganze Angelegenheit doch mehr unter den Ihnen geschilderten Aspekten sehen weil ja meine Probleme nicht behoben sind. Das heißt: ich werde, wie in den vergangenen 20 Jahren "meinen Orthopäaden" aufsuchen und meinen derzeitigen körperlichen Zustand anhand der Ihnen empfohlenen Teherapiemaßnahmen besprechen. Der Nachteil ist leider heutzutage, daß die Krankenkasse lieber teilweise unnötige oder unnütze Präparate über Jahrzehnte bezahlt, dafür aber keine gezielte therapeutische Behandlungsmethoden. Die m.E. auf die Dauer gesehen effizienter und auch kostengünstiger sein können. Ich melde mich wieder bei Ihnen um Ihnen vom Facharztbesuch zu brichten. Bis dahin

 

freundliche Grüße

 

Peter Straif

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.

Gern. Freue mich über Ihre Rückmeldung.

Aber noch etwas zur Kostenübernahme:

TENS-Geräte können Sie via Internet recht günstig erhalten (schon für 20-30 Euro gibt es brauchbare Geräte).
Physiotherapie auf Verordnung zahlt die Kasse in der Regel anstandslos.

Akupunktur wird ebenfalls von vielen Kassen übernommen (rufen Sie Ihren Versicherer einfach einmal unverbindlich an und fragen nach, manchmal sind lediglich bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen wie z.B. ärztliche Begründung o.ä.).

Bis bald!

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