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Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 89
Erfahrung:  Arzt
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Ich habe seit Monaten Schmerzen hinter dem linken Auge, manchmal

Kundenfrage

Ich habe seit Monaten Schmerzen hinter dem linken Auge, manchmal ausstrahlend in die Stirn und Richtung Jochbein. Heute ist es wieder besonders schlimm. Es fühlt sich an, als würde der Augapfel von allen Seiten gedrückt. Bei der Augenbewegung scheint es, als würde ich mit dem linken Auge später erfassen und immer ein Schliere im Blickfeld haben. Folgende Untersuchungen waren bisher ohne Befund: Augenarzt, Orthoptist, Internist, Zahnarzt, HNO-Arzt, Neurologe mit EEG und VER, MRT von Schädel und HWS. Was kann das nur sein? Es macht mich mittlerweile mürbe. Für einen Hinweis wäre ich sehr dankbar.Ich bin 59 Jahre alt. Ich habe keine Erkrankungen und nehme keine Medikamente ein, außer Gingko.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank XXXXX XXXXX Frage.
Ich hätte da noch ein paar Detailfragen:
1. Wie ist der Schmerzcharakter, dumpf und drückend,hell, stichartig, klopfend ?
2. Im Befund des MRT-Schädel stehen am Anfang die technischen Protokolle (Sequenzen), z.B. "T2 transversal 3mm", und "FLAIR transversal 5mm" - könnten Sie diese 4 oder 5 Zeilen angeben? Es geht darum, ob ihre Augenhöhle (Orbita) gezielt dünnschichtig mit und ohne Kontrastmittel untersucht wurde. Ein Standard-MRT des Schädels dient in derartigen Fällen meist dem Ausschluss einer MS, eine Sehnerventzündung oder eine Gefässveränderung in der
Orbita sollte gezielt untersucht werden.
Könnten Sie den Teil "Beurteilung" des MRT angeben?
3. Waren die Beschwerden zwischenzeitlich gebessert/ganz weg?
Viele Grüsse,
Dr.med.24h und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
1. Der Schmerz ist unterschiedlich stark, aber gleich nach dem Aufstehen bis zum Schlafengehen da. Er ist eher dumpf ,drückend, als wenn das Auge nicht genug Platz hätte.<br />Den MRT-Befund habe ich nicht, weil die Untersuchung erst vor ein paar Tagen durchgeführt wude. Einen Termin Beim Neurologen, der Den Bericht erhält, habe ich erst Mitte April.<br />Auf der Überweisung zum Neurologen stand "Ausschluss einer Neoplasie".<br />Die unteruchende Ärztin teilte mir mit, dass keine Kontrastmittelgabe erforderlich war, weil der erste Teil der Untersuchung keine Hinweise auf entzündliche Prozesse ergeben hätte.<br />Ich habe Kopien der aufnahmen erhalten. Auf den Bildern steht: Tra>Cor(2.8)>Sag(1.3).<br />Hilft das weiter?<br />MfG
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hich habe jetzt "akzeptiert angklickt, weil ich erstmal erfrut bin, dass ich eine erste Antwort erhalten habe, hoffe aber, dass meine erneuten angaben weiter bearbeitet werden!?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Ich habe wohl zu früh auf "akzeptiert" geklickt.
Auf die fragen des Experten habe ich geantwortet und hoffe auf eine weiter antwort
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Fragesteller,
selbstverständlich werde ich mich weiter um Ihr Anliegen kümmern.
Also, den MRT-Bericht erhalten Sie auch direkt vom Radiologen oder über ihren Hausarzt, normalerweise reicht ein Anruf und der Befund wird gefaxt. Sagen Sie einfach, sie hätten einen früheren Termin und bräuchten den Befund.
Es wurde also ein Tumor (Neoplasie) ausgeschlossen; sehr schön.
Eine Entzundung ohne Kontrastmittel auszuschließen mag für das Hirngewebe möglich sein (da ist es in der Tat oft so, dass erst Kontrastmittel gegeben wird, wenn "Flecken" auf dem Bild zu sehen sind. Für ihren Sehnerv gilt das leider nicht. Mein Vorschlag wäre, dass Sie zum einen versuchen, den Befund zu erhalten (s.o.), zum anderen können Sie beim Radiologen erfragen, ob eine Sehnerv-Entzündung auch gezielt!!! ausgeschlossen wurde.

Noch kurz zu ihrem Schlierensehen. Sind Sie vermehrt lichtempfindlich?
Wenn Sie die Augen wechselweise schliessen, ist ein Auge "heller" oder "bunter" ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die Antwort,
eine vermehrte Lichtempfindlichkeit habe ich vermutlich nicht, allerdings trage ich eine Brille mit selbsttönenden Gläsern. Farben und Helligkeit sehe ich mit beiden Augen gleich. Allerdings ist es in der letzten Zeit öfter vorgekommen, dass ich unbekannte Dinge zunächst nicht erkennen konte und beim Näherkommen erst festgestellt habe, dass sie "dreidimensional" sind. Zunächst fand ich das spassig, aber im Nachhinein auch gefährlich. Die Schliere irritiet mich auch beim Autofahren, wenn ich in den Außenspiegel sehen muss, weil sie sich nicht immer an der gleichen Stelle befindet.
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Zusatzinformationen.
Also, wenn die Schlieren sich mitbewegen, könnte es sich um sog. "mouches volantes" handeln, das sind Glaskörpertrübungen, die manchmal als sehr störend empfunden werden, aber harmlos sind. Man sieht sie sehr deutlich, wenn man zum Himmel sieht, und diese dann langsam nach unten wandern. Die meisten kurzsichtigen Menschen haben solche, oft werden sie aber nicht bemerkt. Die Tatsache, dass bei der Augenarztspiegelung keine Auffälligkeiten zu sehen waren / und die VEPs normal sind, schliesst erstmal eine schlimme Erkrankung des Sehapparats aus.
Bitte überprüfen sie -wie oben beschrieben- ob diese Schlieren (kleiner) vielleicht auch auf dem anderen Auge beobachtbar sind. Auch der Blick auf eine weiße Wand-wechselnd mit beiden Augen- kann das ggf. zeigen.
Dann bleibt also noch die Augenhöhle selbst. Neben dem Sehnerv können auch Entzündungen der Augenmuskeln derartige Beschwerden maXXXXX, XXXXXhalb eben die gezielte MRT der Augenhöhle empfehlenswert wäre.
Das verminderte "stereometrische" (räumliche) Sehen könnte ein Hinweis darauf sein.
Bitte versuchen sie folgendes: sehen Sie mit beiden Augen für eine Minute nach oben, bis die Augen schwer werden und absinken. Sehen sie dann mit beiden Augen im Raum umher. Können sie die Gegenstände schnell fixieren? Tritt ein Schielen auf? Ist das Auge schmerzhaft?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Stelle.
Glaskörpertrübungen in der beschriebenen Art habe ich schon lange. Sie stören mich nicht.
Den Versuch habe ich gemacht: Es tritt kein Schielen auf und ich kann alles schnell erkennen. Das linke Auge schmerzte danach aber mehr als sonst.
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gut,
dann haben wir jetzt die Ursache schon etwas eingegrenzt. Die Beanspruchung der Augenmuskulatur hat also die Schmerzen verstärkt, und eine "nervale" Schädigung der Augenbewegungen im sogenannten Hirnstamm (das ist da, wo die Steuerung der Augenmuskelbewegungen erfolgt, ist eher unwahrscheinlich.
Am wahrscheinlichsten erscheint zum jetzigen Zeitpunkt eine Beeinträchtigung (lokal) hinter dem Augapfel.
Eine Entzündung der benachbarten Nasennebenhöhlen ist auf dem Standard-Schädel-MRT gut zu sehen und wäre auch durch den HNO festgestellt worden.
Mein Vorschlag wäre also, wie eingangs erwähnt, den MRT-Befund daraufhin zu betrachten, ob die Augenhöhle (Orbita) feingeschichtet untersucht wurde, und ggf eine ergänzende MRT mit Kontrastmittel zu machen. Sprechen Sie bitte darüber mit Ihrem Hausarzt oder Ihrem Neurologen darüber.
Eine z.B. virusbedingte Augenmuskelentzündung wird häufig sehr spät diagnostiziert, nachdem alle anderen "Kandidaten" ausgeschlossen wurden. Aber auch eine Gefässentzündung könnte derartige Symptome bedingen.
Sie können gerne die Angaben des MRT noch zur Verfügung stellen, wenn sie diese bekommen haben.
Bis dahin wünsche ich Ihnen erstmal alles Gute, würde mich aber freuen, auf dem Laufenden gehalten zu werden.
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Fragesteller,
prinzipiell können Sie auf dieser Plattform einen Experten gezielt ansprechen, indem Sie eine Frage mit dem Expertennamen verbinden, z.B. "Hallo Dr. Mustermann, ..."
In ihrem Fall können Sie aber noch eine ganze Zeit lang an diese Fragenkette zu dem Thema anhängen. Wenn also. neue Informationen (z.B zum MRT) vorliegen, hängen Sie diese bitte einfach an dieses Thema an.
Viele Grüsse,


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