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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11064
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich habe eine Hydrozele. Der rechte Hoden ist leicht gr sser.

Kundenfrage

Ich habe eine Hydrozele. Der rechte Hoden ist leicht grösser. Ist eine Entfernung des Nebenhodens zwingend? oder würde man länger abwarten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,

da die Hydrozele offenbar keine Beschwerden verursacht und der Befund zudem rückläufig ist, wäre eine operative Therapie sehr kritisch zu hinterfragen. Sprich: eine operative Therapie ist bei Ihnen nicht zwingend erforderlich.

Da Sie danach fragten: Alternativ zu einer Operation ergibt sich noch die Möglichkeit der Sklerosierungstherapie, wobei ein Sklerosierungsmittel in den Hoden gespritzt wird, ohne dass Strukturen entfernt werden müssen.
Dazu muß man jedoch sagen, dass die Erfolgsquote etwas schlechter als bei einer Op ist und bei einem Therapieversagen eine dann erforderliche Op schwerer durchzuführen wäre.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
...und wie gross sind die Risiken einer solchen Operation grundsätzlich? Wie häufig sind die?
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das Risiko hängt u.a. auch von der Technik ab.
Drei Techniken stehen grundsätzlich zur Verfügung (Op nach Lord, Bergmann und Winkelmann).
Zum einen ist hier natürlich der Hodenverlust zu nennen. Egal, welche Op-Methode gewählt wird, der Hoden kann meist nicht erhalten werden.
Andere Komplikationen sind Blutungen, Infektionen, Nervenverletzungen mit anschließendem Taubheitsgefühl in dem Bereich und allergische Reaktionen (z.B. auf Narkosemittel) bzw. allgemeine Narkosekoomplikationen und eine gewisse Rezidivrate (=Gefahr des Wiederauftretens der Hydrocele).

Die jeweilige prozentuale Häufigkeit hängt von der Erfahrung des Operateurs, der Gründlichkeit der Anamnese (z.B. ob Sie Allergien haben)und der Art der Narkose (Vollnarkose oder Regionalanästhesie) ab.

Genau wie die Rezidivrate (die in der Literatur mit ca. 5%) angegeben wird, ist auch die allgemeine Komplikationsrate unter günstigen Bedingungen sehr gering, weshalb von einem insgesamt recht risikoarmen Eingriff gesprochen werden kann.

Beantwortet das soweit Ihre Frage, sonst können Sie gern Rückfragen stellen.

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