So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Ortho-Doc Nowi.
Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2091
Erfahrung:  Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
48582017
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Habe seit dem 18.1.11 eine akute Divertikulitis,war 10 tage

Kundenfrage

Habe seit dem 18.1.11 eine akute Divertikulitis,war 10 tage im Kr.haus, wurde davon 8 Tage ausschließlich intravenös ernährt.Täglich bekam ich intravenös viel Antibiotikum etc. Wenn ich Antibiotikum oral nähme, bekäme ich blutige Durchfälle etc. pp. Bin gegen viele Antib. allergisch. Nach 10 Tagen Entlassung mit Diätempfehlungen. Nach vier Tagen erneute beschwerden, wieder 7 Tage ambulant jeden Tag eine Ant.infusion. eine Woche alles ok, wieder Schmerzen,Entzündungswert war diesmal nicht hoch. Wieder 8 Tage Antib. infusionen-morgen dei letzte. Der Arzt meinte, es sei wohl bisher nicht richtig auskuriert un ich sei zu früh aus der Klinik entlassen worden.
Mein Problem ist folgendes: Ich neige extrem zu Verwachsungen! Bin mit 18 J. das erste Mal deswegen operiert worden. Nach einem Kaiserschnitt mußte der Uterus entfernt werden wegen starker verwachsungen. Zehn Jahre später mussten die Eierstöcke entfernt werden wegen extremer Verwachsungen! Prof. Hepp aus dem Klinikum Großhadern musste sich fünf Stunden durch die Verwachsungen "durchkämpfen" (endoskopisch). Es war alles miteinander verwachsen: Eierstöcke, Darm, Rücken etc. Auch äußerlich neige ich zu starker Keloidbildung, z.B,, nach Leberfleckentfernung. Das zweite gravierende Problem ist eine angeborene Spondylolisthesis i.d. Lendenwirbelsäule. Durch die fehlenden Wirbelbögen ist ein Wirbel 6-7 cm nach innen gekippt, was immer brutal schmerzt. die Wirbel darunter liegen blank aufeinander, die Bandscheibe ist "weg".Wenn ich esnicht aushalte, bekomme ich eine sog. PRT, was gut hilft. Jetzt meine Frage: Gibt es evtl. einen Zusammenhang zwischen Diverkulitis, meinen Verwachsungen und der Rückenproblematik???? ein Arzt rät dringend zur OP beim nächsten Schub, der nächste rät dringend davon ab wegen der Neigung zu Verwachsungen! Was soll ich tun?? Hatte vorher noch nie eine Divertikulitis! Was kann ich gegen einen nächsten Schub tun, wie ihn verhindern?? Welche Medizin könnte ich nehmen?
Schlucke nur Mutaflor (?) zum Aufbau der Darmschleimhaut. Ansonsten halte ich strenge Diät... Das ist alles nicht lustig, aber ich kämpfe.... Herzlichen Dank für Ihre Hilfe. Mit freundliche Grßen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
ich kann Sie gut verstehen, hatte vor einiger Zeit selbst solche Probleme mit Divertikulitis, bin außerdem an der Bandscheibe operiert.
Es handelt sich im Prinzip um 2 verschiedene Dinge, die nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben. Natürlich ist rein theoretisch denkbar, dass sich Ihre Wirbelsäulensymptomatik auch vegetativ auf die Darmperistaltik auswirkt und zur Darmträgheit führen kann. Die Divertikulitis wird jedoch verursacht durch eine Entzündung der Divertikel (Ausstülpungen der Darmschleimhaut) infolge Stuhlverhaltung bei Bindegewebsschwäche. Gegen die Bindegewebsschwäche kann man nichts machen, sie ist genetisch bedingt. Ansonsten können Sie dafür sorgen, dass der Stuhl weich bleibt durch ballaststoffreiche Ernährung, Birnensaft, milde Abführmittel und Verbesserung der Darmflora. Ich empfehle hier Omniflora Kps., täglich 1 bis 3 Kapseln, die die Darmflora auf natürlichem Wege mit lebenden Keimen normalisiert. Dadurch normalisiert sich auch der Stuhl.
Man sagt, einmal kann man die Divertikulitis antibiotisch behandeln, im Wiederholungsfall sollte man operieren.
Zu dem orthopädischen Problem des Wirbelgleitens: Sind es wirklich 6-7 cm, die der Wirbel verschoben ist? Das wäre praktisch eine Wirbelbreite und sollte unbedingt operiert werden, um einer Verschlimmerung (Lähmung, Querschnittslähmung) vorzubeugen. Bei der OP wird der Wirbel zurückgezogen und verblockt. Dadurch werden dauerhaft die Schmerzen reduziert.
Gute Besserung
Gerne helfe ich weiter, wenn noch Klärungsbedarf besteht, ansonsten nicht vergessen mit "Akzeptieren" zu honorieren, danke.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch Fragen? Wenn nicht, bitte mit "Akzeptieren" zu honorieren.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin