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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

hallo ich bin immer noch so traurig nach dem Tod meines Hundes.

Kundenfrage

hallo ich bin immer noch so traurig nach dem Tod meines Hundes. Ich weiß es istjetzt schon 1 mOnat her, aber es wird und wird nicht besser
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Sie haben ja homöopathische Mittel ausprobiert, aber so richtig gut geht es ihnen in der Verarbeitung des Verlustes noch nicht.

Könnten Sie sich ggf. für die schwierige Verarbeitungsphase nicht von ihrem Hausarzt ein Antidepressivum verschreiben lassen ?Hyperforat ist ja schon eine ganz gute Grundlage (Johanniskraut) wenn es ausreichend hoch dosiert ist (über 850 mg).

Es ist aber eben auch ganz natürlich, dass ein Trauerprozess lange dauert (das kann mehrere Monate in Anspruch nehmen). Wichtig wäre, dass sie sich schon mit dem Abschied beschäftigen, d.h. ggf schöne Erinnerungen mit dem Tier reflektieren, dennoch aber auch den Kontakt mit anderen Menschen schrittweise wieder suchen.

War das früher möglich oder waren sie auch da schon eher zurückgezogen ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

hallo, und erst mal vielen DAnk für die schnelle Antwort. Ich lebe eigentlich nicht so zurück gezogen. Ich bin Stadträtin, und habe eine Fußpflegepraxis. Bin aber auch gerne zu Hause. Mache viel Sport, wann immer es mir möglich ist. Das tut mir gut. Nur fehlt mir meine Hund überall, er war immer und überall dabei. Auch beim Sport.Wir haben keine Kinder. Und deshalb ist da jetzt ein Riesen Loch, mit dem müssen mein Mann und ich erst mal klakommen. DA fehlen einfach die vielen kleinen Spaziergänge.Und das kleine Stückchen Lebensglück, das unsere kleine Familie so beglückt hat. Wir waren einfach ein eingespieltes Team.

Meine Gesanken drehen sich einfach immer um dieses thema, den ganzen Tag. Aber ich denke ich bin ja schon ein Stückchen weiter.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich kann das schon nachempfinden, weil ich selber 2 Hunde habe. Manchmal glaubt man, dass man über den Tod eines Tieres schneller oder anders drüber weg kommen sollte. Aber es fehlt eine Qualität, die Menschen eben nicht haben. Und wie sie selber auch schreiben : Aktivitäten und Erlebnisse, die jetzt ihre bisherige Routine ändern bzw. zerstört haben.

Überall wird man daran erinnert.
Mir geht es eher darum, dass sie sich Trauer "erlauben" und dann zu einem für sie richtigen Zeitpunkt auch wieder ein neuen Begleiter im Haus finden, der dem Aufzeigen und Aufspüren von Lebensglück ein wenig auf die Spur hilft.

Derzeit ist ihr Blick aber (verständlich) nach hinten gerichtet. Ich möchte sie ermutigen, ab und an eben auch in die andere Richtung zu schauen bzw. ggf. medikamentös unterstützt die Trauerarbeit einleiten zu können.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich habe eine Freundin die ist Heillpraktikerin. Ich vrsuche es jetzt mit Jarsin 300 mg. 1-0-1 und Hyperforat 30-30-30. Abends vorm Bettgehen nehme ich noch zusätzlich Calmavera 40 Tropfen. jetzt kann ich wenigstens gut schlafen. Ich war heute langlaufen, hab mich angestrengt bis zum umfXXXXX, XXXXXch auf die Coutsch und geschlafen. DAs hat mir gut getan. Was halten Sie von meinem Weg mit den Medikamenten?? Nur mein Magen und Darm spielt ein wenig verrückt. Sonst glaub ich wird es ganz langsam besser. Danke für Ihre Rückantwort. Liebe Grüße
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend nochmal :

Jarsin könnten sie gerne auch noch um 300 mg erhöhen. Super, wenn sie an die frische Luft gehen und dann auch noch Schlaf finden. Das klingt wirklich gut.

Sie werden damit rechnen müssen, dass jetzt eine Phase auftaucht, in denen körperliche Symptome der Depression und auch heftige Traurigkeit auftritt. Das ist normal und eine Art "Lösen der Branddecke" über den Gefühlen der Verzweifelung , Trauer. Das ist aber eigentlich ein gutes Zeichen, weil sich was verändert. Dazu gehören eben auch die Magen-Darm-Beschwerden.

Vielleicht tut ihnen auch die Freundin bzw. Heilpraktikerin gut. Menschen, die einem gut tun sind sehr wertvoll.

Ich persönlich höre gerne Positive Psychologie von Dr. Eckhard von Hirschhausen zum Thema Glück, weil damit eben trotz aller Traurigkeit auch mal die positive Seite beleuchtet wird. Sehr gut gemacht.
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre netten Worte, und der schnellen Bearbeitung. Schade das Sie nicht in Bad Tölz sind. Ich denke ich hätte in Ihnen einen guten Arzt und Ratgeber. Aber in Zukunft weiß ich ja wo ich Sie finden kann. Bis dann alles Gute und nochmals Merci

Camilla Plöckl aus Tölz

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
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