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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2126
Erfahrung:  Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Vor 8 Jahren Bestrahlung eines Prostatakarzinoms seither Hormontherapie

Kundenfrage

Vor 8 Jahren Bestrahlung eines Prostatakarzinoms seither Hormontherapie und PSA unter 5. Nun ist vor 6 Monaten der PSA von 6 auf 20 und weitere 6 Monate später auf 97 gestiegen. Ist die Hormontherapie nicht mehr wirksam und haben sich Metastasen gebildet ?
Besten Dank für Ihre Antwort.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr,

bin zwar kein Urologe, habe mich aber gerade speziell mit dem Prostata-Ca befasst.

Zuvor bitte ich noch um folgende Informationen:

Wurde die Prostata operativ entfernt, oder nur bestrahlt?

Wie waren die PSA-Werte vor der OP bzw. Bestrahlung, wie danach?

Welches Tumor-Stadium wurde festgestellt (pT3a, pT3b...?)

Welcher Gleason-Score bestand? (7,8,9,10?)

Wann wurde zuletzt die Lunge geröntgt und

wurde bereits eine Ganzkörperknochenszintigrafie bzw. eine

Röntgenaufnahme des Beckens und der LWS durchgeführt?

 

Leider spricht der hohe PSA-Wert dafür, dass sich Prostata-Ca-Zellen vermehrt haben (Metastasen). Ich bedaure, keine bessere Auskunft geben zu können.

Was sagt Ihr behandelnder Urologe?

 

Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Gerne helfe ich weiter, wenn noch Fragen bestehen, ansonsten bitte mit "Akzeptieren" zu honorieren.

 

 

 

 

 

 

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

wenn der PSA - Wert angestiegen ist, kann dies entweder bedeuten, dass lokal (dort, wo sich ehemals die Prostata befand) Tumorzellen nachgewachsen sind. Oder, dass sich in der Tat Absiedlungen gebildet haben.
Grundsätzlich gilt häufig Folgendes:
Sofern ursprünglich bei Ihnen zusätzlich ein Lymphknotenbefall und eine hohe Bösartigkeit (siehe Gleason und TNM) vorhanden war, deutet dieser rasante PSA-Anstieg in dieser kurzen Zeit auf eine Absiedlung des Tumors hin.
Wichtig wäre daher, eine Knochenszintigraphie, ein CT von Bauch und Becken und weiterführende Blutuntersuchungen (z.B. Calcium, Phosphat etc) durchzuführen, um den Grund des PSA - Anstiegs zu eruieren.

Es gibt zwar auch die Möglichkeit des sog. isolierten PSA-Anstieges, bei dem keine organische Ursache gefunden wird (es liegt also nicht am Prostatakarzinom). Aber bevor diese Diagnose erfolgen kann, muß die genannte Diagnostik erfolgt sein.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier noch einige Anmerkungen zu einer PSA-Wert-Erhöhung:
Nach Bestrahlung eines Prostata-CA kann es ein- oder mehrere Anstiege eines PSA-Wertes geben, ohne dass ein Rezidiv vorliegt. Der Vorgang wird noch nicht im einzelnen verstanden, wieso es dazu kommt.

Nach radikaler Prostataentfernung beträgt die Zeit vom Beginn des PSA-Anstieges bis zur Bildung von Metastasen mit Beschwerden durchschnittlich 8 Jahre. D.h., dass evtl. noch keine klinisch nachweisbaren Metastasen vorhanden sind!

Alles Gute
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Warum haben Sie meine Antwort nicht akzeptiert? Was gefällt Ihnen daran nicht? Wenn es von Ihnen beabsichtigt war, den anderen Kollegen zu honorieren, dann ist es ok.