So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Gehring.
Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11064
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, seit 7 Jahren leide ich an einer Hashimoto-Thyreoditis

Kundenfrage

Hallo,
seit 7 Jahren leide ich an einer Hashimoto-Thyreoditis mit den verschiedensten Symptomen.Zum Beispiel bin ich permanent müde, leide unter Schlafstörungen, bin unausgeglichen, habe einen permanenten leichten Druck im Kopf, habe das Gefühl, alles wie durch einen Schleier wahrzunehmen, ... .Letztes Jahr war ich so aus der Bahn geraten, durch erhöhten Stress, dass die Schilddrüse 2x innerhalb von 10 Monaten neu eingestellt werden musste. Nun nehme ich L-Thyroxin 150 ein. Und es geht mir weiterhin schlecht, obwohl ich laut Laborkontrolle richtig eingestellt bin. Was kann ich tun, damit ich wieder normal fit bin, ein normales Leben führen kann, ohne ständig am Ende meiner Kräfte sein zu müssen?
Anja W.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Anja,

wurden Sie schon einmal von einem Endokrinologen (Arzt für Hormonerkrankungen) eingehend untersucht?
Meine Frage zielt dahin, dass ein Hashimoto gern mit anderen Autoimmunerkrankungen vergesellschaftet ist, an die jedoch in der Regel leider selten gedacht wird (ausgenommen vielleicht die erwähnten Endokrinologen).

Gelegentlich kommt es im Rahmen eines Hashimoto zu einer gleichzeitigen Erkrankung der Nebennierenrinde, genauer gesagt zu einer Schwächung und damit verminderten Hormonausschüttung, was genau die von Ihnen geschilderte Beschwerdesymptomatik zur Folge hat.

Bevor ich näher darauf eingehe, könnten Sie mir zuvor bitte sagen, ob dahingehend schon eine entsprechende Diagnostik erfolgt ist?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Dr. Leinung,
danke, XXXXX XXXXX so schnell geantwortet haben.

Nein, ich war weder bei einem Endokrinologen, noch wurde ich auf eine Erkrankung der Nebenniernrinde hin untersucht. Allerdings habe ich auch gar keine Ahnung, wo ich einen Endokrinologen finde. Was ich vorhin noch nicht erwähnte, ist , dass ich auch einen Tinitus habe, der mich allerdings noch nicht weiter einschränkt, es ist also nicht störend.

Freundliche Grüße
Anja W.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

einen Endokrinologen zu finden, sollte kein Problem sein, da es sich hier um keine seltene Zusatzbezeichnung handelt. Sehr viele Internisten sind endokrinologisch weitergebildet. Wenn Sie mir sagen, in der Nähe welcher Stadt Sie wohnen, kann ich Ihnen gern behilflich sein.

Die endokrinologische Untersuchung hinsichtlich der Nebennieren halte ich für sinnvoll, um eine organische Ursache nicht zu übersehen, die gut therapierbar wäre - sonst quälen Sie sich noch viel länger mit den Beschwerden herum, obwohl man diese längst aus der Welt hätte schaffen können.

Zum Tinnitus sehe ich keine direkte Verbindung. Neben möglichen organischen Auslösern wie Verspannungen im Nackenbereich, Probleme im Halswirbelsäulen- und Kieferbereich oder auch einer Ohrproblematik kann Tinnitus auch ein seelisches Alarmsignal sein - psychosomatisch gesprochen ein Warnton bei seelischer Überlastung wie Streß im Beruf, dem Alltag oder der Beziehung.
Bei der Behandlung sollte daher u.a. auch auf begleitende Entspannungstechniken geachtet werden, um eine mehrgleisige Therapie zu gewährleisten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Okay,
ich wohne in der Nähe von Siegen (NRW). Vielleicht können Sie mir ja hier jemanden empfehlen. Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Und Sie meinen wirklich, dass mein Druck im Kopf und dass ich mich sozusagen wie leicht benebelt fühle und mich dadurch schlecht konzentrieren kann usw. von den Nebennieren kommt?
Was können Sie mir noch raten, wie ich meinen Zustand verbessern und eine Verschlechterung verhindern kann? Denn sowas wie letztes Jahr muss ich nicht nochmal haben. Am Ende war ich total fertig und außerdem auch ständig krank.

Freundliche Grüße
Anja W.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Anja,

Ihre Beschwerden können sehr gut davon kommen, aber mit Sicherheit kann Ihnen dies Ihr Endokrinologe sagen, nachdem er die entsprechende Diagnostik durchgeführt hat.
Auch dann kann erst eine adäquate Empfehlung erfolgen, was Sie tun können. Ihnen jetzt irgendetwas zu empfehlen, halte ich nicht für ratsam oder zielführend. Vermeiden können Sie ein erneutes Auftreten oder das Persistieren der Probleme nur durch eine entsprechende fundierte Abklärung, denn nur dann wissen Sie genau, was Sie tun oder vermeiden sollten.

Hier zwei Adressen, an die Sie sich in Siegen wenden können:

1)
Marks H.J. Dr.med. Facharzt f. Innere Medizin/Schwerpunktpraxis Diabetologie Marks Christiane Dr.med. Ärztin f. Allgemeinmedizin Biro Ladislav MUDr. Arzt f. Allgemeinmedizin-Chirotherapie-Sportmedizin
Am Bahnhof , Siegen; 0271-3384555

2)Zwar eine Stunde zu fahren von Siegen aus, aber eine SEHR GUTE Adresse:
Prof. Dr. med. B. L. Herrmann
Universitätsstr. 142
44799 Bochum
(Technologiezentrum an der RUB, 6. Etage)
Navigation:
Josef-Hermann Dufhues-Platz
Telefon +49NNN-NN-NNNN30
+49NNN-NN-NNNN31
E-Mail info(at)endokrinologie-tzr.de

Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter!

Halten Sie mich gern auf dem Laufenden, wäre schön, vom weiteren Verlauf zu erfahren.

Darüber hinaus freue ich mich, wenn Sie eine meiner Antworten akzeptieren würden.
Herzlichen Dank und gute Besserung!
Gute Besserung!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Sie haben mir sehr weitergeholfen und ich werde Sie über den weiteren Verlauf informieren.
Freundliche Grüße
Anja W.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Anja,

gern geschehen!
Ich hoffe, meine Hinweise helfen Ihnen weiter und freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin