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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Wechseljahre Hallo zusammen, seit ca. 6 Monaten bin

Kundenfrage

Wechseljahre ?

Hallo zusammen,

seit ca. 6 Monaten bin ich einem Zustand,welchen ich von mir (38) eigentlich nicht kenne.Mein Sexualleben ist,mangels Lust,fast auf null geschrumpft.Ich bin oft gereizt,habe häufig Stimmungsschwankungen,Schweißausbrüche,teilweise den Hang zu leichten Depressionen (alles blöd,ist das jetzige Leben wie wir es führen ok ?) und das Gefühl,noch einiges machen zu müssen,bevor ich 40 werde.

Ich habe mit meiner Frau darüber gesprochen und wir sind beide der meinung,dass es die typischen Symtome für die Wechseljahre sind.

Kann man das ganze irgendwie medikamentös abschwächen ?Dieser Zustand ist für mich wirklich nervig und für meine Frau erst recht
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sind sie ein Mann oder eine Frau ?

Zwar kann es auch beim Mann mal hormonelle Veränderungen geben, so ganz typische Wechseljahrsbeschwerden (mit 38 ) fände ich aber ungewöhnlich.

Vielmehr sollte man zunächst ein Check beim Hausarzt machen lassen, der u.a. die Schilddrüse untersuchen sollte. Dann könnte man zwar auch den Testosteronspiegel bestimmen, aber der sagt meist recht wenig aus.

Wie ist es mit dem Schlaf ? Sind in ihrer Familie psychische Störungen (Depressionen) bekannt ?

Eigentlich klingt es eher nach einer Anpassungsstörung bzw. depressiven Störung und weniger nach Burnout.

Medikamentös könnte man das mit Johanniskraut oder einem Antidepressivum wie Cymbalta behandeln.
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für die Antwort.

 

Schlaf ist ok,tief und fest und i.d.R. 7 Stunden ohne Beschwerden.Depressive Störungen in der Familie könnten hinkommen. Mein Großvater mütterlicher seits schied durch Suizid aus dem Lebenb, meine mutter hat auch einen Suizidversuch hinter sich.

 

Was genau meinen Sie mit Anpassungsstörungen ?

 

Danke XXXXX XXXXXß

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ach so...ich bin ein Mann ;)
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
O.k.

Eine Anpassungsstörung ist quasi eine "milde" Depression, die durch ein nicht zu lösendes Problem entsteht. Bei ihnen müsste man aber eben auch schauen, ob aufgrund der familiären Häufung für Depressionen (früher sagte man "endogene Depression") nicht eine medikamentöse Therapie sinnvoll ist. Ich wäre wohl dafür, wobei man dann wiederum mit den Antidepressiva etwaige sexuelle Funktionsstörungen berücksichtigen müsste (daher die Überlegung zu Cymbalta = Duloxetin).

Hier gehört aber auf jeden Fall zunächst eine ärztliche Diagnostik zum Ausschluss anderer Ursachen einschliesslich Schlafstörungen und ggf. auch eine Computertomographie (macht man einmal bei quasi allen Patienten mit psychischen Problemen), um eben nichts zu übersehen.

Gute Besserung !