So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Darf ich nur Fragen zu den oben genannten Themen (aktuellen

Kundenfrage

<p>Darf ich nur Fragen zu den oben genannten Themen (aktuellen Themen) stellen? Falls nein: Also, war jetzt endlich einmal im Internet nachlesen und ich habe eine Emetophobie. Es ist h?chste Eisenbahn, dass ich etwas unternehme. Ich habe nun 2 Kinder (3 und 1 Jahre alt). Meine 3 J?hrige Tochter hat gerade eine Magengrippe hinter sich. Das war Horror. 3 Tage fast nonstop erbrechen. Ich sollte mir unbedingt helfen lassen. Wo muss/kann ich mich da melden? Bei einem "normalen" Psychiater? Habe im Internet von Hypnose gelesen. Mh... w?re das etwas, bin grunds?tzlich nicht abgeneigt, aber auch nicht gerade, na ja. W?re sehr nett, wenn Sie mir kurz helfen k?nnten. Liebe Gr?sse, Daniela Ammann</p><p> </p><p>Ergänzung: Ich wohne in Burgdorf. Hätte es da in meiner Umgebung eine Fachperson?</p>
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Nur zu ihrer Orientierung : Vermutlich sind sie von irgendeiner anderen Webseite über eine Anzeige hier auf Justanswer gelandet. Hier werden Fragen (u.a. zu medizinischen und psychologischen ) Problemen (kostenpflichtig) beantwortet. Natürlich auch zur Emetophobie.

Grundsätzlich wird ein Psychiater nur dann eine grössere Hilfe sein, wenn er auch psychotherapeutisch arbeitet. Die medikamentöse Hilfe bei dieser Problematik ist begrenzt. Man kann versuchen mit einem Antidepressivum aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zu helfen.
Besser wären entweder Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin / Psychosomatik oder aber ärztliche / psychologische Psychotherapeuten. Ich persönlich würde da eine verhaltenstherapeutische Ausrichtung empfehlen.

Hypnose ist bei der Emetophobie sicher ein Versuch wert. Aber erstens ist es schwierig, da gute Leute zu finden, die da seriös arbeiten. Und zudem ist es leider häufig so, dass es sich als Auslöser der Emetophobie im weitesten Sinne auch um traumatische bzw. erschreckte Erlebnisse handeln kann. Da wirkt die Hypnose nicht immer so gut.

Ich persönlich würde ihnen einen Kollegen empfehlen, der in ihrer relativen Nähe (Gifhorn) arbeitet. Er ist allerdings weder Arzt noch Psychologe und auch nicht kassenzugelassen. Er arbeitet mit einem Verfahren, dass zahlreichen meiner Patienten mit dieser Problematik geholfen hat. Dabei werden Gefühle in innere Bilder "übersetzt" und dann traumatherapeutisch über Augenbewegungen verarbeitet (schauen sie mal auf www.emoflex.de). Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass man eben auch die Gefühle bzw. damit verknüpften körperlichen Auslöser (beim Anblick , Geruch etc) gut mitbearbeiten kann.