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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

ich bin 47 jahre alt weiblich bisher ohne internistische vorerkrankung.

Kundenfrage

ich bin 47 jahre alt weiblich bisher ohne internistische vorerkrankung. ich habe kein diabetes sowie keine durchblutungsstörungen oder sonstige tumoren.
in den letzten 3 jahren habe ich mit unterbrechnung schwere osteomelitis im beriech des rechten osg und einmal aufgestiegen im bauchraum in form von schwerer blinddarmentzündung mit lymphknotenbeteiligung. die behandlung erfolgte jedes mal mit kombination von verschiedenen antibiotikum über längeren zeitraum. nach jeder sepsis wurde eine mobilisation mit krankengymn und lymphdrainage und ortopäd ausgleichseinlagen eingeleitet. nach belastung des rechten osg kam es jedes mal wieder zu erneutem ausbruch von osteomeylitis.
die infektionsquelle wurde bisher trotz diversen untersuchungen ( kernspintomografie, digitale röngenaufnahme etc ) nicht lokalisiert.
zusätzlich habe ich seit meiner geburt eine beinlängendifferenz rechts von knapp 2 cm, die erst 2002 entdeckt wurde, verbunden mit gewichtdifferenz von 30 kg, rechts mehr als links. ich habe 2 schwangerschaften 1994 und 1995 ausgetragen. durch diese konstellation kam es zu schweren degenerativen veränderungen im bereich des beckens in form von auflösung von isg links, verschiebung des schambeines rechts u links zueinander mit knochnneubildung von 1,5 cm links.
hinzu kam noch die dadurch bedingte steißbeinverfomung und lendenwirbelsäule verschleiß im berich l5. durch die fehlbelastung kommt es inzwischen auch zu arthrose im bereich des rechten osg und sämtliche fußwurzelknochen rechts mit entsprechender fehlstellung.
ich laufe seit 3 jahren mit kurzer unterbrechnung auf stützen, um meine rechte körperhälfte zu entlasten und mein linkes bein zu trainieren.
die schmerzsymptomatik im bereich des beckens und untere lendenwirbelsäule hat inuwischen ( seit Dezember ) ein ausmaß genommen, daß ich nicht mehr schmerzfrei schlafen unsd sitzen kann und mich automatisch in schonhaltung begeben muß. inzwischen habe ich mich entschieden, eine unterschenkelampuation rechts vornehmen zu lassen, mit dem ziel,

1. endgültige entfernung der sepsisquelle im bereich des rechten fusses, so daß die gefahr einer erneuten sepsis gebannt ist.
2. durch die amputation und anschliessende versorgung mit otto bock harmony prothese eine neue statik und beinlänge zu bekommen, so daß eine verbesserung der gangdynamik und dadurch bedingte beckenfunktionalität erreicht werden kann. die bisherigen vorschläge partiell, die den rechten fuß ortopädisch chirurgisch zu korrigieren habe ich abgelehnt, da diese nicht die problematik grundlegend lösen können.

wie beurteilen sie meinen jetzigen festen entschluß ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wurde denn ein Versuch unternommen, die Sepsisquelle u.a. mit Leukozytenmarkierung / Szintigraphie genauer einzuordnen ?

Ehrlich gesagt kann ich mir derzeit nicht vorstellen, dass eine Amputation ihr Problem löst.

Richtig ist, dass sie auch ein Problem der Fehlstatitik im Bereich des gesammten Skelettsystems haben werden. Entsprechende Fehlhaltungen bzw. Fehlbelastungen verursachen Schmerzen und die Schmerzen wiederum eine Fehlstatik.

Ich kann nicht beurteilen, ob eine wirkliche Gefahr von der nicht bekannten Sepsisquelle ausgeht. Wenn der Bereich Sepsisfrei wäre, würde ich eher an eine Prothese des OSG oder eine andere Op denken.

Eine Amputation würde neue Statikprobleme verursachen und könnte bei ihnen in dieser angespannten Situation mit ziemlicher Sicherheit auch die Gefahr von Phantom-Schmerzen beinhalten. So gut auch die Prothesen heute sind, sie können die Funktion und Statik eines Beins nicht ersetzen.

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