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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19963
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, ich muss mich nun

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich muss mich nun doch mal an Sie wenden. Ich bin 28 Jahre alt, 3 fache Mutter, alle drei spontan Geburten. Nach unbeschreiblichen Blutungen und Schmerzen, wurde mir 2009 die Gebärmutter entnommen. seitdem bin ich alle 1/2 jahr im Kránkenhaus wegen wahnsinnigen verwachsungen. das ist doch nicht normal. Ja, ich habe endometrie... Leide oft unter Blutarmut und habe derzeit das Problem, dass ich auch noch Haarausfall habe. Büschelweise, Blutwerte wieder nicht ok sind. Aber Medikamente bekomme ich nicht. Bekomme nur zu hören, dann müssen wir wieder mal aufräumen und das kommt immer wieder. 4 Monate war ich zufrieden weil ich keine Schmerzmittel brauchte, nun wieder muss ich welche nehmen, da selbst normaler Blümchensex nicht mehr möglich ist! Da ich aber auch schon viele schlechte Erfahrungen in Kliniken gesammelt habe, bin ich alles andere als begeistert von der "EINZIGEN" Variante. Kann man denn gar nichts dagegen tun? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Nicki
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Nicki,

das ist wirklich ein sehr massiver Verlauf einer Endometriose, den Sie da schildern und nach meiner Ansicht sind auch die Therapiemöglichkeiten dabei bisher nicht optimal ausgeschöpft worden. Nach einer möglichst vollständigen Entfernung aller Herde und Verwachsungen per erneuter Bauchspiegelung, um die Sie wohl leider nicht herumkommen werden, sollte in einem so ausgeprägten Fall unbedingt eine hormonelle Therapie erfolgen, mit der die Eierstöcke für eine Dauer von bis zu 6 Monaten ruhiggestellt werden. Das bringt zwar einige Nebenwirkung in Form "künstlicher Wechseljahre" mit sich, hat aber die Einschmelzung noch vorhandener Endometrioseherde zur Folge und bringt somit Beschwerdefreiheit, zumindest für einen längeren Zeitraum. Sie sollten dazu die Meinung eines zweiten Gynäkologen, oder auch Endokrinologen, einholen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Patientin,


da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht akzeptiert haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch anklicken von „akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.


MfG,

Dr. N. Scheufele

Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,

 

habe Ihre Antwort unterwegs gelesen gehabt und jetzt erst richtig. Entschuldigen Sie bitte die Verspätung.

Zufrieden stellend ist die antwort natürlich nicht.

Aber was soll man bei dem ganzen disaster auch noch erwarten.

 

Fragen wir mal anders. Wie sieht es aus sich einfach die Eierstöcke entnehmen zu lassen? Und wie ist da derWerdegang. Denn man vermutet, dass ich in den Wechseljahren bin bzw grade rein komme. Hitzewallungen, Schüttelfrost, Gewichtszunahme und Lustlosigkeit sind seit 2 Wochen ein Nebenbei Thema.

 

Mein Gynäkologe und meine Gynäkologin haben beide unterschiedliche Meinungen und bevor ich wieder eine nichts nutzige Op / einen Eingriff vornehmen lasse, wo immer das Problem mit der NArkose ist; kann man vielleicht direkt und einfach handeln, in dem man viel vermeidet. Ein Eingriff und dann hoffentlich mehr Ruhe zu bekommen.

 

VIelen Dank für Ihre Mühe.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Nicki,

Endometrioseherde werden hormonell stimuliert und dafür sind die Eierstöcke verantwortlich, von daher ist Ihr Denkansatz richtig, dass sich das Problem durch deren Entfernung lösen liesse. Dennoch neige ich immer dazu, zusätzliche, operative Eingriffe zu vermeiden, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt. Wenn man die genannte, hormonelle Behandlung durchführt, käme das vom Effekt her einer Eierstockentfernung gleich und man könnte die Entnahme an sich gesunder Organe vermeiden. Wenn Sie sich kurz vor den natürlichen Wechseljahren befinden, wäre es zudem ja nur eine zeitlich absehbare Therapie, um die verbleibende, hormonell aktive Zeit zu überbrücken.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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