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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo, bei maine Tochter (7) wurde partielle temporallapenepilepsi

Kundenfrage

Hallo,
bei maine Tochter (7) wurde partielle temporallapenepilepsi diagnostiziert. Med: OSPOLOT 50mg seid 22.12 2010, ab 25.12.2010 2xtäglich. Nach 14 Tage, Bauch-Magenschmerzen,Brechreiz. Diagnose: virales Infekt. Nachdem die Beschwerden sich vertieft haben wurde zu Sicherheit die Dosis ab Sa.8.01.2011. halbiert = 1xtäg.50mg. Am Di. klagt meine Tochter über Stimme im Kopf." Mein Kopf spricht mit mir und sagt stendig "bitter..bitter..." Da die zustendige Ärztin krank ist hat mir nimmand sagen können(wollen) ob das die Nebenwierkung von Ospolot sein kann. Ehe nicht. Die halbierte Dosis weiter veabreichen. Heute ist es 11. Tag wo meine Tochter mit Bauchschmerzen, Brechreiz und Übellkeit aufwacht. Sie hat aber bei diesem viralem Infekt weder gebrochen noch Durchfall, oder Fiber gechabt. Nach dem es heute im KH geheißen hat, ich soll am besten bis montag warten, bis die Ärztin zurück ist, habe ich beschloßen die Abenddosis zu halbieren. Ich würde gerne ihre Meinung dazu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Teresa Mlynska
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Die Stimmen (im Sinne von akkustischen Halluzinationen) sehe ich eher als SYMPTOM der Temporallappenerkrankung und nicht als Nebenwirkung der Medikation. Ich bin mir sogar nicht sicher, ob nicht auch die Übelkeit eher Anzeichen der Epilepsie bzw. von Anfällen in der Nacht sein könnten !

Im Temporallappen werden akkustische Halluzinationen gebildet (bzw .nicht korrekt gelöscht). Eine Onlineentscheidung über die Medikation ist natürlich nicht möglich und sinnvoll. Aber nach meiner Meinung kann zwar Ospolot auch Nebenwirkungen machen, diese wären aber schon früher zu erwarten gewesen. Nebenwirkungen nach 14 Tagen erscheinen mir eher unwahrscheinlich.

Ich habe grosse "Bauchschmerzen" mit der Reduktion der antiepileptischen Medikation. Ich hätte entweder ein Wechsel auf ein anderes Medikament empfohlen oder aber - so übel es auch sein mag - die Dosis im therapeutisch wirksamen Bereich beibehalten.

Sollte ihre Ärztin längerfristig erkrankt sein, würde ich das Kind in einer Kinderklinik mit kinderneurologischer Abteilung vorstellen. Die Problematik ist sehr komplex und verläuft eben nicht "normal" im Bereich der zu erwartenden Einstellung auf das Medikament. Jegliche Spekulation sind da gefährlich, wenn man kein EEG hat.

Eine Bildgebung (Kernspin) wurde aber gemacht ?

webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

Ich danke XXXXX XXXXXür die ferständliche Info.

Kein Arzt sagte mir, dass der Temporallapen für die haluzinationen ferantwortlich ist. Sie schreiben von Temporallappenerkrankung. Heißt das, dass es kein Entwicklungsfehler ist?

Wenn eine passende Dosis, dann was für eine? Eine Dosis bei der die Beschwerden (Übellketi, Bauchsch. auch Schwindl.) immer noch bestehen bleiben müssen? Befunde: MR: Minimale Weitstellung d. Temporalhorn. re. im vergl. zur Gegens. Sonst altersent. Weite der intra- und extrazerebr. Liquorräume. Norm. Signalgebung d.grauen u.w.Hirnsub. Nativ k.Hinweis auf Raumford.,k. Mittellinienverlag.Die Strukt. der Orbita u.Felsenbeinpyr. MR-morfl. unauffällig.

EEG: Abnormes EEG m.fokal erhöhter cerebraler Erregungsbereitschaft über die gesamte re. Hemisph. mit Maximum zentrotemporal re. Grundrhytmus altersentsprechend. Im Schlaf Potenzierung d. Epipotentiale.

Mit freundlichen Grüßen

Teresa Mlynska

 

 

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das Problem bei der Temporallappenepilepsie ist einfach, dass sowohl Übelkeit wie auch Halluzinationen SYMPTOME der Krankheit sind. Der Temporallappen ist für die Halluzinationen verantwortlich, das ist richtig. Ob es ein Entwicklungsfehler, eine Entzündung oder eine schicksalhafte Entwicklung ist, die zur Epilepsie führte, weiss man aber nicht.

Welche Dosis bei Ihr notwendig ist, kann ich so nicht aus der Ferne entscheiden. Dafür braucht man den Blutspiegel und eben die EEG-Befunde.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zeigen die Befunde eindeutig auf Epilepsie? Ich habe gelesen, bei 20% Pat. ist die Epilepsie falsch diagnostiziert. Eine haar-dünne Hoffnung.

Meine Tochter hat nur 2 Anfälle gehabt. Ich war bei dem 2. Anfall dabei wo die rechte Wange extrem gezuckt hat. Sie könnte die Speiche nicht schlucken und nicht richtig sprechen, war aber voll bei Bewußtsein,erschrocken und entsetzt über das was mit ihr passiert. Nach ca. 3 min wars vorbei und Livia hat gestanden, dass es schon einmal vor ca. 5 od. 12 Tagen beim unterricht passierte. Ist es nicht zu wenig für so eine Diagnose?

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Diagnose finde ich schon richtig und nachvollziehbar. Sie ist doch nicht "schlimm", wenn sie richtig behandelt wird. Es geht jetzt darum, diese Erkrankung so zu behandeln, dass sie möglichst auch "ausheilen" kann. Bei vielen Epileptikern verschwinden ja die Anfälle auch völlig.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend !

Vielen Dank für sehr informativie Antworten.Smile Sie haben mir sehr geholfen und teilweise beruhigt.In meine verzweiflun, habe ich das Ospolot am Samstag den 15. Jäner abgesetzt. Am Sontag mittags hat meine Tochter keine Bauchschmerzen gehabt. Seit dem spricht sie von ganz leichte Übelkeit am morgen und das nur wenn ich sie die Frage direkt stelle.

Und damit Sie keine Bauchschmerzen wegen Ospolot kriegen.Wink Ich habe am 27.01. einen Termin in Wiener AKH bei Fr. Prof. Feucht Forstand der epileptischen Amb. f. Kinder und Jug. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

 

Noch einmal herzlichen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Teresa Mlynska

 

Ps: Muss ich die Antwort bezahlen oder ist es schon bezahlt? Ich habe keine Ahnung, wie ich die Bewertung abgeben kann?

 

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Rückmeldung.

Ich bin sicher, dass man eine gute neue Medikationseinstellung finden wird, die ohne Nebenwirkungen dann zur Stabilisierung beiträgt !

Die Frage bzw. die Antworten sind natürlich schon bezahlt !
Vielen Dank

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