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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Sehr geehrte Damen und Herren, nach einer von der Krankenkasse

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einer von der Krankenkasse bezahlten Magenbypass-OP im Sept. 09, liegt meine Tochter jetzt bereits zum 2. Mal im Widerspruch gegen die Ablehnung der Kostenübernahme für 2 notwendige Nachfolge-OP's (eingereicht Attest Ärztin und Gesundheitsamt Nürnberg). Nun ist sie schwanger und möchte gerne den aufrechterhaltenen Widerspruch bis nach der Schwangerschaft sozusagen auf Eis legen.
Ist dies möglich und wenn ja, mit welcher rechtlichen Begründung?
Vielen Dank!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !
Vielleicht sollten Sie die Fragen auch oder nur an die Juristen im Bereich Sozialrecht stellen.

Ich befürchte aber, dass ihre Tochter inhaltlich "schlechte Karten haben wird. Ich arbeite selber im Bereich Adipositas und wir haben in der Klinik die Erfahrung gemacht, dass Operationen vom MDK quasi immer abgelehnt werden, wenn nicht zuvor über einen Zeitraum von ca 1 Jahr über eigene Verhaltensänderungen eine Gewichtsabnahme erzielt wurde.

Welche Operationen sollen denn durchgeführt werden ?
"Kosmetische" Operationen beispielweise für Fettschürzen etc. werden selten übernommen, wenn nicht eindeutig medizinische Faktoren im Vordergrund stehen. Psychische Faktoren werden fast immer abgeschmettert. Hier wird gefordert, dass man die Kosten selber tragen muss.

Insofern sehe ich halt ein wenig "schwarz", insbesondere wenn eben ein "Aufschub" erfolgen soll. Das rechtfertigt inhaltlich doch nie und nimmer, dass es sich um eine unabdingbare Op handelt.

Ich wünsche ihnen, dass ich Unrecht habe bzw. behalte und sie von Juristen eine bessere Auskunft erhalten. Ich wollte halt nur darauf verweisen, dass nicht die Beschwerden in Frage gestellt werden. Sondern "nur" die Frage, ob dies eben in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen gehört. Und das wird fast immer verneint.
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Zusatzfragen können sie einfach hier stellen (natürlich ohne weitere Kosten)