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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Hallo, ich bin 30 Jahre alt und vermute das ich ads ( wie mein

Kundenfrage

Hallo, ich bin 30 Jahre alt und vermute das ich ads ( wie mein 9jähriger) habe. Nur was soll ich jetzt machen. Meine Psychaterin vermutet das auch doch sie sagt das es keine -medikamente für Erwachsene gibt. Jetzt werde ich wie in meiner Pupertät schon, gegen Deppressionen behandelt mit Medikamenten, doch die Helfen nur das ich nicht mehr so trurig bin, nict gegen Antriebslosigkeit, fehlendes Selbstwertgefühl und noch viele andere Symptome. Ich hab es leid mir Vorwürfe zu machen weil ich nichts auf die Reie bekomme, ich möchte eine ganz normale, Hausfrau, Mutter und Ehefrau sein wie viele andere Frauen!

Vieleicht haben sie mir ja einen Rat was ich tun kann oder wo ich mich hin wenden kann. Ich wohne in Waldshut-Tiengen Postleihzahl: 79761 in der nähe von Lörrach / Freiburg

Vielen Dank

Mfg S. Grande
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

In Lörrach kann ich ihnen wärmstens die Dipl. Psychologin Erika Tittmann empfehlen, die sich sehr gut mit ADHS bei Kindern und Erwachsenen auskennt. Sollte es dort nicht zu einer diagnostischen Klärung kommen können, so wäre u.a. die ADHS-Ambulanz in Freiburg eine Anlaufstelle.

Die Aussage ihrer Psychiaterin ist so nur bedingt richtig. Natürlich gibt es auch für Erwachsene ADHS-Medikamente wie Methylphenidat oder Strattera. Sie sind nur nicht für die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen zugelassen, so dass die Kasse nur im Ausnahmefall die Kosten von ca 50 Euro im Monat übernimmt.

Nicht immer müssen Medikamente sein. Viel stärker hilft es, überhaupt ein Verständnis für seine Probleme zu haben,dann ggf. eine Unterstützung in Form von Psychotherapie oder ggf. Coaching. Hier könnte eben Frau Tittmann eine gute Anlaufstelle sein. Sonst würde ich Foren im Internet wie www.adhs-anderswelt.de oder www.tokol.de zum Austausch mit anderen Betroffenen bzw. die Selbsthilfeverbände www.adhs-deutschland.de bzw. für den süddeutschen Raum den www.ads-ev.de empfehlen.

Viel Erfolg !