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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20107
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Seit ca. einem dreiviertel Jahr investiere ich Unsummen f r

Kundenfrage

Seit ca. einem dreiviertel Jahr investiere ich Unsummen für Medikamente für die (Eigen-)Behandlung eitriger Entzündungen im Genitalbereich, entstanden nach einer Intimrasur. In vielen (Online-)Foren habe ich einiges nachlesen können und ein klein wenig Hilfe finden können, angefangen von den verschiedensten Salben bis über immunstärkende Präparate zur Einnahme. Letztendlich hat es aber nicht den erhofften Erfolg gebracht. In den Foren wird oftmals von nichtsnutzenden OP geschrieben und daraus resultierenden unschönen Narben, das hält mich vom Gang zum Chirurgen ab. Außerdem habe ich vor etlichen Jahren schon einmal eine erfolgreiche Eigenbehandlung mit Pyolisyn-Salbe durchgeführt. Nach vier Monaten war die Entzündung komplett ausgeheilt. Doch in diesem Fall hat mir diese Behandlung nicht geholfen.

Erschwerend kommt hinzu, dass mir diese Entzündungen heftige psychische Probleme bereiten. Mein vegetatives Nervensystem reagiert über mit allen erdenklichen Symptomen, wie Herzrasen, Blutdruckschwankungen, Kribbeln im Kopf, Schwindel. Nur mit regelmäßigen Saunabesuchen konnte ich diese seelische Belastung minimieren.

Meine Frage: Komme ich um einen chirurgischen Eingriff nicht herum und was nützt dieser, wenn zu erwarten ist (oftmals von Patienten in den Foren so dargestellt), dass dies nur eine vorübergehende "Heilung" darstellt?

Im Voraus vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

wenn sich die beschriebene Entzündung nicht nur auf eine einzelne Stelle beschränkt, würde ich von einem operativen Vorgehen auch unbedingt abraten. Allgemein ist bei solchen Haarbalgentzündungen eine antseptische Behandlung mit Präparaten wie z.B. Rivanol, meist erfolgreich. Wenn sich das Problem damit aber in Ihrem Fall nicht lösen lässt, würde ich zu einem gezielten Abstrich durch den Frauenarzt raten, der im Labor auf Erreger und Resistenzen untersucht wird. Damit lassen sich die auslösenden Bakterien nachweisen und eine gezielte Behandlung mit einer antibiotischen Salbe sollte dann helfen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,

vielen Dank für Ihre unverzügliche Antwort.

Ist eine antiseptische Behandlung, wie von Ihnen beschrieben, auch wirksam, wenn der Verdacht auf Fistelbildung besteht? Kann auch eine Fistel auf diesem Weg ausgeheilt werden?

Herzliche Grüße

Maja K.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau K.,

der Verdacht auf eine Fistelbildung sollte unbedingt abgeklärt werden, z.B. durch Kontrastmitteluntersuchung per Röntgen, oder Ultraschall. Wenn er sich bestätigt, bliebe wirklich nur ein operatives Vorgehen um das Problem zu lösen, mit einer lokalen Behandlung lässt sich dann leider kein Erfolg erzielen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank.

Herzliche Grüße

Maja, K.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen, alles Gute für Sie.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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