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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11441
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Bin nun zweimal hintereinander erk ltet (Abstand von 3 Wochen

Kundenfrage

Bin nun zweimal hintereinander erkältet (Abstand von 3 Wochen ohne Husten) mit quälendem Husten und ständigem Räuspern. Röntgenbild keinen Befund, habe jedoch trotzdem Angst, dass ich Lungenkrebs habe. Soll ich weitere Untersuchungen machen lassen, obwohl nach Röntgenbild kein Anlass besteht. Ist ein röntgenbild so sicher? Habe 20 Jahre nicht mehr geraucht, bin männlich und bin 55 jährig.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Patient/in,
die Tatsache allein, dass Sie innerhalb von 3 Wochen 2x erkältet waren, ist noch kein Grund zur Sorge und kein Anlaß, an einen Lungenkrebs zu denken. Für diese Jahreszeit sind wiederkehrende Erkältungen nicht ungewöhnlich und bedeuten keinesfalls, dass ein Krebs dahinterstecken muß.
Sind Sie denn starker Raucher bzw. Raucherin und sind womöglich beruflich inhalativen Noxen (Gifte in der Atemluft) ausgesetzt? Oder haben Sie einen anderen Grund, bzgl. eines Lungenkrebses diese Befürchtung zu hegen? Falls ja, würde ich Ihnen vor einer Lungenuntersuchung zunächst eine Abklärung durch einen HNO-Arzt raten. Bei chronischem Räuspern und Husten ist die Ursache nämlich weniger in der Lunge zu suchen, sondern eher im Rachen-/ Halsbereich. Der HNO kann diesen Bereich besonders gründlich untersuchen und Ihnen dann direkt sagen, ob bei Ihnen in dem Bereich krankhafte Veränderungen vorliegen. Sollte ihm ein ungewöhnlicher Befund auffallen, können Proben entnommen und ggf. ein CT angefertigt werden.
Was nehmen Sie denn derzeit für Medikamente ein? Gegen den Husten können Sie Thymiansaft oder einen medikamentösen Hustenstiller einnehmen (z.B. Codeintropfen). Gegen das Räuspern haben sich Inhalationen mit Kamillosan oder Sprays mit niedrig dosiertem Kortison bewährt.
Gute Besserung! Und für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Herzlichen Dank für Ihr rasches Antworten, Herr Dr.Leinung!

Bin kein Raucher mehr (vor knapp 20 Jahren aufgehört) und bin jedoch immer sehr ängstlich, da ich meine Frau an Krebs verloren habe.

 

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
ich kann gut verstehen, dass Sie besorgt sind, besonders vor dem Hintergrund, dass Ihre Frau an Krebs verstorben ist.
Sie müssen sich jedoch eigentlich keine Sorgen machen. Wenn Sie vor 20 Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben, hat sich Ihr Lungenkrebsrisiko wieder dem Risiko der rauchfreien Normalbevölkerung angeglichen. Wenn Sie dennoch beunruhigt sind, so spricht nichts dagegen, sich einmal bei einem HNO-Arzt untersuchen zu lassen. Darüber hinaus können Sie bei Ihrem Hausarzt eine Laborkontrolle Ihres Blutes durchführen lassen und sehen, ob es Auffälligkeiten gibt (Entzündungszeichen, Blutbildveränderungen etc). Wenn die Laborergebnisse, die körperliche sowie die HNO-Untersuchung unauffällig sind, wäre das Vorliegen eines Lungen- oder anderen Krebses mehr als unwahrscheinlich. Vielleicht würde Sie die Durchführung dieser Untersuchungen etwas mehr beruhigen?