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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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webpsychiater ist jetzt online.

ich hab depresionen und nehme andiedepresiva zeit 2 wochen

Kundenfrage

ich hab depresionen und nehme andiedepresiva zeit 2 wochen ich merke keine besserung im gegenteil es wirt schlimmer ich kann nicht schlafen ich denke ich ersticke und schnab immerwieder nach luft was kann ich dagegen tun??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

So wie sie es beschreiben, haben sie nicht nur eine Depression sondern vermutlich auch eine Angststörung. Antidepressiva wirken erst nach einem Zeitraum von 14 Tagen bis 4 Wochen. Das Problem ist dann bei vielen Patienten, dass sie scheinbar "ent-täuschend" wirken. Zwar lockert sich wie bei ihnen der Zustand etwas, aber es geht ihnen keinesfalls "besser". Vielmehr ist es ja so, dass die Depression als Gefühlszustand des "Gefühls der Gefühllosigkeit" alle Gefühle der Angst, Traurigkeit, aber auch Freude etc verdeckte. Jetzt lockert es sich zwar, aber die darunter liegenden Angstgefühle bzw. Beklemmungen werden erst recht spürbar.

Hier wäre jetzt eine psychotherapeutische Begleitung durch ihren Arzt oder einen Psychotherapeuten wichtig, ggf. aber auch eine Anpassung der Medikation, um diese Phase gut durchstehen zu können. In aller Regel bessert es sich rasch wieder, ist aber natürlich schwer auszuhalten.

Welches Antidepressivum bekommen sie denn in welcher Dosierung ?
Besteht bei ihnen die Möglichkeit, sich an eine psychiatrische Tagesklinik zu wenden bzw. haben sie psychotherapeutische Unterstützung ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich nehme doxepin25-1a pharma zu erst war es nur ne halbe tablette am tag jetzt nehm ich eine am tag es wirt einfach nicht besser oft sitze ich da und weine weil ich angst habe das es nimmer aufhört ich fange einfach so das weinen an es ist schlimm sowas zu haben psychische unterstützung habe ich bis jetzt noch nicht
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ah ja. 25 mg sind aber verdammt wenig. Nur damit sie eine Vorstellung haben, welche Dosierungen "üblich" wären : 75 mg bei Verspannungen und Schlafstörunen, 150 mg bei Angststörungen bzw. 225 bis 250 bei Depressionen.
Hier wäre also noch reichlich "Spielraum" für eine Dosissteigerung.

Das Problem bei Antidepressiva ist leider, dass sie in den niedrigen Dosierungen eher Nebenwirungen und wenig Wirkung haben (es gibt Ausnahmen, wo auch niedrige Dosierungen wirken, aber das bleiben wirklich Ausnahmen). In höheren Dosierungen sind die Nebenwirkungen ähnlich (nicht grösser), dafür ist aber eine Wirkung da.

Sprechen Sie ihren Arzt auf die Probleme an und bitten sie um eine entsprechende Dosisanpassung, damit es ihnen hoffentlich bald besser geht.