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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe seit ber einem Jahr

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit über einem Jahr gesundheitliche Probleme und weiß nicht genau wo ich anfangen soll. Ich weiß nicht, ob es für meine Leiden um psychische oder körperliche Ursachen handelt. Meiner Meinung hat es angefangen im Oktober 2009. Ich bin in der Bank als Berater tätig. Den Stress, den ich damals verspürt habe, war für mich groß. Des weiteren war ich damals mit einer Person zusammen, die ich sehr geliebt habe. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel für eine Person empfunden und ich hätte für diese Peson alles getan. Aber bereits damals merkte ich, dass die Beziehung eventuell aus dem Ruder laufen könnte. Als weiteren Punkt ist zu erwähnen, dass ich in dieser Zeit noch ein zusätzliche Fortbildungsmaßnahme angefangen habe. Damals begann alles so, dass ich oft Magenschmerzen hatte und mir oft übel war. Im Dezember hat es mich dann von jetzt auf nachher ausgeknockt. Herzrasen, hoher Puls, Schweißausbrüche, Apettitlosigkeit, Herzstechen, Schlaflosigkeit. Ich denke so muss man sich fühlen, wenn man auf Drogen ist. Ich muss dazu sagen, dass ich keine Drogen nehme, jedoch ein wenig rauche und mäßig Alkohol trinke. Nachdem ich dann ein paar Tage zu Hause war, war ich beim Arzt. Ich dachte, dass ich vielleicht eine Schilddrüsenüberfunktion habe. Laut meinen Laborwerten ist aber alles in Ordnung.(wobei nur ein kleiner Bluttest gemacht worden ist) Der Arzt hat mir dann beim 2. Besuch ein AD verschrieben, welches ich aber nach kürzester Zeit wieder abgesetzt habe. Die nächsten Woche waren dann für mich sehr schwierig. Mir war sehr oft übel, hatte Schwindel, oft kalte Hände, hoher Puls und zweimal solche Herzschmerzen dass ich kurz davor war den Krankenwagen zur rufen. In dieser Zeit ging ich so gut wie nicht mehr weg und habe ich mich immer mehr verschlossen, weil ich mit den Symtomen zu kämpfen hatte. Ich merkte nicht, dass in dieser Zeit die Beziehung den Bach runter ging. Im Juni hat mich dann meine Freundin verlassen. Ich war damals jedoch so mit mir beschäftigt, dass ich nicht einmal um sie kämpfen konnte. Die Zeit nach der Trennung war dann auch nicht einfach und selbst jetzt muss ich jeden Tag an Sie denken. Ich war dann bei einem alternativen Arzt, welche mir ein paar Tipps gab und Medikamente auf natürlicher Weiße zusammengemixt hat. Zwischenzeitlich geht es mir gesundheitlich besser, habe aber seit etwa Juli starkes Kribbeln in den Beinen und Händen. Dies ist sehr unangenehm. Des Weiteren habe ich oft sehr kalte Hände, hauptsächlich bei Stress, jedoch auch im privaten Umfeld. Ich schlafe aktuell eigentlich gut wenn auch nicht sehr viel. Weitere Symtome: Brustschmerzen, Zittern, hoher Puls, innere Unruhe. Ich war jetzt ca. 1 Jahr bei keinem herkömlichen Arzt und habe mich nicht umfangreich untersuchen lassen. Im September hatte ich dann noch die Zwischenprüfung. Ich habe Sie zwar bestanden, aber es fällt mir sehr schwer mich zu konzentrieren. Ich habe das gefühl, ich rufe nicht einmal die Hälfte meiner Leistungsfähigkeit ab. Ich habe gelernt, im Beruf vieles lockerer zu sehen,was mir auch gelingt. Aber diese Beschwerden jeden Tag lassen einen verzweifeln. Ich bin ein Mensch,der vieles aushalten und ertragen kann, aber ich bin so langsam der Meinung, dass es das nicht sein kann. Ich bin 30 und will das leben genießen. Zwischenzeitlich bin ich wieder viel unterwegs, habe aber diese Beschwerden nicht nur im Beruf,sondern auch in der Freizeit. Ich stell mir jetzt die Frage was ich dagegen machen kann. Kommen die Symtome vom Stress/Trennung bzw. habe ich ein psychisches Problem(Angstzustand) oder habe ich eine Krankheit.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Einschätzung
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

Ihre Schilderung klingt nach einem Erschöpfungssyndrom, auch Burn Out genannt. Zur Diagnosestellung gehört eine eingehende körperliche und ggf. Blut-Untersuchung, um sicherzustellen, dass keine körperliche Ursache für Ihre Symptome übersehen wird.

Weiterhelfen kann Ihnen zunächst der Hausarzt oder Internist, der eben diese Untersuchung durchführt und Ihnen dann Anlaufstellen für Ihr Problem benennt. Neben der klassischen Psychotherapie, auf die man leider oft recht lang warten muss, gibt es zahlreiche weitere Hilfsangebote, die zum Teil durchaus empfehlenswert sind. Um das Angebot in Ihrer Nähe besser einzuschätzen, wäre - sobald die Diagnose steht - wahrscheinlich der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe das beste Weg.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schaaf
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Vergessen Sie bitte nicht, hilfreiche Antworten zu "AKZEPTIEREN": Danke.
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
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