So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an weborthopaede.
weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Akupunktur, Osteopathie
44518151
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
weborthopaede ist jetzt online.

Im April 2010 wurde ich das vierte Mal an den Lendenwirbeln

Kundenfrage

Im April 2010 wurde ich das vierte Mal an den Lendenwirbeln 3-5 operiert lebe ich heute noch mit Schmerzen im Rücken, die dann nach einer kurzen Zeit in beide Beine ziehen und ich nicht mehr in der Lage bin mich ohne Schmerzen zu bewegen, nach 10 Minuten sitzen geht es wieder bis zum nächsten Mal. Gehen ist nur bis 100m möglich, wobei sich die Strecke verkürzt, wenn ich tragen muß.In der Diako Flensburg bin ich die Ärzte durch, mit dem Fazit "damit müssen sie leben"
Muß ich das wirklich?
Oppermann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
was ist denn genau bei den Operationen bisher gemacht worden?
Ihre Beschwerden klingen nach der sogenannten Schaufensterkrankheit (claudicatio spinalis), die durch einen zu engen Spinalkanal hervorgerufen werden kann, wenn die arteriellen Gefässe nicht das Übel sind. Ich hoffe letzteres ist schon mal abgeklärt worden.

Bei dieser Claudicatio ist konservativ nicht viel möglich. Ist ein erneutes MRT erfolgt?
Bitte geben Sie mir Rückmeldung und ich helfe Ihnen weiter.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthopäden vor Ort.
Dieser Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Herr oder Frau Oppermann,
die Aussage der Ärzte in Flensburg müssen Sie so nicht hinnehmen! Ihre Beschwerden sind ja so stark, dass Ihre Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist!
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, handelt es sich bei Ihrer Erkrankung um eine Spinalkanalstenose. Manchmal ist es zwar schwierig, die Patienten durch die Operation völlig beschwerdefrei werden zu lassen, aber eine Gehstrecke unter 100 m ist ja fast so, als ob Sie gar nicht operiert worden wären! Haben Ihnen die Ärzte gesagt, warum die Dekompression Ihrer Nervenwurzeln so schwierig ist? Sind Sie alle 4 Mal in Flensburg operiert worden? Und können Sie mir sagen, welche Medikamente Sie einnehmen (gerne die ganze Liste), dann kann ich Ihnen zum einen Tipps geben, wie Sie 1) die Anzahl reduzieren und 2) auf ggf. wirksamere umsteigen können. Darüber hinaus wäre Ihrerseits zu überlegen, ob Sie sich mit Ihren Bildern und Befunden nicht in einer für Spinalkanalstenose spezialisierten Klinik vorstellen möchten. Dort könnten Sie sich zunächst einmal unverbindlich beraten lassen und mit den dortigen Spezialisten über weitere Therapie- bzw. Op-Optionen sprechen. Wenn das für Sie in Frage käme, könnte ich Ihnen ggf. eine geeignete Klinik empfehlen. Wo wohnen Sie denn genau? Direkt in Flensburg?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

r 5 mg, Amlodepin 5mg, Metformin 1000mg, Janumet 50 mg/1000mg, Rasilez 300mg, Tramadol 300 mg (4ST), Amineurin 25 mg, Spiriva 18mcg.

4. Spezielle Klinik zur Behung meiner Schmerzen.

5. Meine Anschrift: Hans-Joachim Oppermann

Kälberteich 23

24941 Flensburg

Tel. 0461 / 51630

 

Freundliche Grüße

Oppermann ( geb. 07.08.1940)

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn mein Text länger ist wird er ohne Kommentar abgeschitten, jetzt versuch ich es noch einmal!

Sehr geehrter Herr Dr. med. Leinung, ich bedanke XXXXX XXXXXür die aussagekräftigere

Aussage zu meinen Schreiben.

Nun zu meinem Schreiben:

1. Die Schmerzen sind anders und intensiver als vor der OP.

2. Das erste Mal bin ich in der Uni Kiel (Notfall) operiert worden. Das 2.,3. Mal un das 4. Mal in der DIAKO Flensburg.

3. Medikamente, die ich derzeit einnehme. Pantoprazol 40 mg, ASS 100, Xipamid 20 mg, Simvastatin 40 mg, Urorec 8mg, Doxazoflo 4 mg, Euthyrox 150 mcg, Lozaar 50mg, Concor 5 mg, Amlodipin 5 mg, Metformin 1000 mg, Janumet 50/1000 mg, Rasilez, 300 mg, Tramadol 100 mg 4 St, Amineurin 25 mg, Spiriva 18mcg.

4. Für die Mitteilung einer fachgerechten Klinik wäre ich Ihnen dankbar.

5. Meine Anschrift: Hans-Joachim Oppermann, Kälberteich 23, 24941 Flensburg

Tel. 0461 / 51630, (geb. 07.08.40)

Freundliche Grüße Oppermann

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Oppermann,
vielen Dank XXXXX XXXXX Rückmeldung!
Zunächst zu Ihrer Frage nach einer geeigneten Klinik: zu empfehlen sind solche Kliniken, die in der Wirbelsäulenchirurgie möglichst hohe Fallzahlen erreichen. Als Faustregel gilt: je höher die Fallzahl, desto erfahrener und damit in der Regel auch desto besser. An Kliniken könnte ich Ihnen z.B. folgende zwei in allerdings Hamburg empfehlen: 1) ENDO-Klinik Hamburg GmbH: die machen über 280 Spinalkanalstenosenoperationen im Jahr, also sehr erfahrene Neurochirurgie. (http://www.krankenhaus.de/Neurochirurgie-ENDO-Klinik-Hamburg-GmbH-Hamburg-22767.k65492a91639.html#top-diagnosen-prozeduren). 2) Schönklinik in Hamburg Eilbek: gute Zahlen, also ebenfalls sehr erfahren, mit guten Operationsergebnissen (http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/eil/faz/spinale-chirurgie/sp/) mit spezialisiertem Wirbelsäulenzentrum und Kompetenz in minimalinvasiver Wirbelsäulenchirurgie. 3) ein Krankenhaus in Ihrer Nähe wäre noch die Schön Klinik in 23730 Neustadt (auch ganz gute Zahlen und gute Ergebnisse - falls Sie nicht nach Hamburg möchten).
Was Ihre Medikamente betrifft: so bekommen Sie da ja eine ganze Menge (wie Sie gesagt haben). Um das ein wenig zu verschlanken, hätte ich folgende Vorschläge: das Tramadol könnten Sie sich als Pflaster verschreiben lassen (etwas anderer Wirkstoff, gleiche Wirkung, kontinuierliche Dosisabgabe, kein Tablettenschlucken; z.B. Transtecpflaster), das Xipamid könnte man als Kombinationspräparat zusammen mit dem Rasilez einnehmen (als Rasilez HCT - das HCT ist zwar wieder ein etwas anderes Med. als das Xipamid, aber ebensogut wirksam). Die Frage ist auch, ob man Ihr Lorzaar nicht erhöht, um z.B. das Amlodipin einzusparen. Aber das besprechen Sie bitte alles mit Ihrem Hausarzt, der kennt Sie am besten,ich kann Ihnen lediglich Vorschläge machen, ok? An Ihren übrigen Medikamenten würde ich jetzt nichts verändern wollen. Allenfalls das Amineurin könnte noch weiter erhöht werden, wenn Sie noch so viele Schmerzen haben - ich nehme doch an, dass es bei Ihnen als unterstützendes Schmerzmittel eingesetzt wird?).
Ich hoffe, diese Hinweise helfen Ihnen schon einmal weiter! Sonst fragen Sie bitte ruhig noch einmal nach. Falls wir uns nicht mehr sprechen sollten, wünsche ich Ihnen trotz Ihrer Beschwerden schöne Feiertage und alles Gute im Neuen Jahr!