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weborthopaede
weborthopaede, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 551
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Akupunktur, Osteopathie
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weborthopaede ist jetzt online.

Guten Tag! Nach einem Tritt durch ein Pferd im August 2009

Kundenfrage

Guten Tag!
Nach einem Tritt durch ein Pferd im August 2009 habe ich einen Kreuzbandriß, eine starke Dehnung des Innen- und Außenbandes, sowie Knochenschäden erlitten. Weiterhin fiel ich nach 3 m Flug auf die linke Hüfte und schlug mit dem Kopf sehr unsanft auf.
Da es für mich, als selbstständige Reittherapeutin ein BG Fall war, wurde ich auf deren Anweisung behandelt. OP im Febr. 2010, Erneuern des Kreuzbandes. Danach erfolgte Reha und Physiotherapie, mehrfach Untersuchungen und MRT in HH, in der BG Klinik.
Ich konnte mich trotz aller Behandlungen nie richtig hinknien, hatte ständig Schmerzen im Knie, Hüfte ( nie geröngt und nie beachtet ) und Halsbereich ( ebenfalls nie beachtet ).
In der Kniekehle habe ich eine Wölbung und habe einschießende Schmerzen im Knie. Vor ca. 4 Wochen wurde im Knie ( nach MRT ) eine Bakerzyste attestiert, ebenso eine Flüssigkeitsansammlung.
Seit gestern sind die Ärzte der Meinung, nach einem EFL Test, ich kann sofort wieder als Reittherapuetin arbeiten, incl. Beritt der Pferde usw. Ich soll das Knie wieder belasten und bin voll arbeitsfähig.
Nach meinem Ansprechen auf die Bakerzyste wurde mir durch den gleichen Arzt 5 Minuten später gesagt ich solle mein Bein schonen , dann würde es schon weggehen und ich müsse damit leben.
Ich bin total verunsichert, kann meiner Arbeit nicht nachgehen und werde dennoch gesund geschrieben ohne jegliche Hilfe.
Kann mir bitte mitgeteilt werden was ich von der Baker Zyste zu halten habe, ich hatte vor dem Unfall vollkommen gesunde Gelenke und auch eine gesunde Hüfte und Halswirbel.
Ich fühle mich abserviert und suche Rat wie ich mich nun weiter verhalten muss, um zu meiner Gesundheit zurückzufinden.

Ich bedanke XXXXX XXXXX Voraus,
Mit freundlichen Grüßen Tanja Weber
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen Frau Weber,
das ist ja wirklich nicht erfreulich. Ich würde Ihnen empfehlen, bei den behandelndem D-Arzt nochmals auf Ihre Beschwerden in der Hüfte und im Halsbereich hinzuweisen und mitzuteilen, dass Sie auch auf diese Stellen gefallen sind. Dann wird das wieder in das laufende Verfahren aufgenommen. Das ist ein Muß!

Eine Baker Cyste wird nicht von alleine verschwinden und viel Patienten wollen nicht damit leben, da diese immer wieder Beschwerden machen kann.
Eine solche Cyste entsteht durch eine Ergussbildung im Knie und rutscht -wenn es zuviel wird- in die Kniekehle.

Haben Sie ein Instabilitätsgefühl? Knickt das Knie weg?
Was fand sich sonst beimMRT des Kniegelenkes?
Schmerzen weiterhin im Knie muessen abgeklärt werden. Auch sollte eine schleichende Infektion abgeklärt werden, Dazu muss das CRP im Blut bestimmt werden.

Haben Sie noch Fragen, falls ja, lassen Sie es mich wissen. Sonst besprechen Sie das mit dem Orthpäden vor Ort.
Dieser Antwort ist keine persönliche Empfehlung und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wenn Sie zufrieden sind, wäre es nett, wenn Sie mit "akzeptieren" honorieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Morgen, vielen Dank für die Antwort!

Der behandelnde und feststellende Arzt der BG hat meine Gesundschreibung veranlaßt und gesagt mein Knie wäre "klinisch" i.O. Damit wurde ich entlassen. Die Zahlung des Verletztengeldes wurde eingestellt Er sagte mir zwar zu ein Röntgen der Hüfte zu veranlassen aber dazu habe ich keine weiteren Infos bekommen, ich war entlassen.

Zum MRT hier die Bemerkungen des Arztes die ich mir habe aushädigen lassen:

Diskrete Signalvermehrung des Medialen Femurkondylus möglicherweise 1°Condropatie entsprechend. Ebenfalls etwas inhomogener Knorpelbelag der lateralen Patellafacette, passend zu einer 1° Condropathie. Darüber hinaus regelrechte Abbildung der Weichteile des Kniegelenks. Regelrechte Darstellung der Kolleteralbänder und des hinteren Kreuzbandes. Kleine Baker Zyste loco typico mit einer Größenausdehnung von 4x8x8 mm3.

Menin knie knickt zwar nicht zur Seite weg, allerdings habe ich das Gefühl des Wegknickens beim Strecken des Beins.Ich kann meine Arbeit nicht verrichten, da ich dabei neben dem Pferd laufen muss, sitlich verdreht den , meist behinderten, Klienten stabilisieren muss und, da ich im Freien arbeite unebenen Boden habe. Bei einem falschen Tritt knckt das Bein weg und ich habe diuesen einschießneden starken Schmerz, der mich kurzfristig zusammenfahren läßt.

All das habe ich dem Arzt der Berufsgenossenschaft mitgeteilt, mit seiner Feststellung: Sie sind gesund sie können arbeiten, ihre bein VOLL belasten. Im nächsten Moment antwortete er mir auf meine Frage wie die Baker Zyste sich auf meine Arbeit und Gesundheit auswirkt: Sie müssen Ihr Bein SCHONEN, dann geht die schon weg. Was denn nun, voll belasten oder schonen.

Ich weiß hier noch nicht wie es weitergehen soll und ich zu einer Weiterbehandlung an die Berufsgenossenschaft rantreten kann, da ich ja gesundgeschrieben bin und meine Einwände und Beschreibungen meiner Schmerzen mit einen guten Ergebniss des EFL Tests abgetan wurden. Die Arbeitspaltzbeschreibung wurde dabei nicht berücksichtigt, sonder nur meine Kraft beurteilt auf Parkett und linoleum, Beim Laufen einschießende Schmerzen auf GLATTEM Boden fanden keine Berücksichtigung.

Die Blutwerte wurde nicht bestimmt.

Das ich auf Hüfte und Kopf gefallen bin und Schmerzen habe wurde von Anfang an im Unfallprotokoll festgehalten und auch bei jeden Besuch eines Arztes mitgeteilt, aber nie berücksichtigt. Bei Abschlussgespräch wurde mir dann gesagt: Warum habe Sie das nicht von Anfang an gesagt.

Eine bodenlose Frechheit, da ich IMMER darauf hingewiesen habe und ledicglich die Physiotherapeuten hier vor Ort das mitbehandelt haben, weil es eine ganzheitliche Sache ist.

 

 

 

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern helfe ich weiter, aber leider haben Sie bisher nicht akzeptiert:
Also beim ersten Arztkontakt sind Ihre Beschwerden an Kopf und Hüfte festgehlaten worden? wo wohnen Sie ungefähr?
Viele Grüsse
weborthopaede und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag!

 

Ich wohne bei 19376 Parchim in der " Wallachei", das heißt in einem kleinen Dorf, mit wenig Menschen in der Natur.

Eigentlich eine schöne Umgebung zum Arbeiten, wenn man denn arbeiten kann und ncht diese Sorgen hätte.

 

Tanja Weber

 

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend Frau Weber,
nun, in diesem Teil der Welt kenne ich mich nicht aus.
Aber ich würde Ihnen vorschlagen sich -ich gehe davon aus, dass Sie bei einem normalen D-Arzt waren-, dass Sie sich von diesem eine Überweisung geben lassen und sich in einer berufsgenossenschaftlichen Klinik vorstellen.
Ich habe gerade mal nachgeschaut und die nächste für Sie wäre in Hamburg.

http://www.bg-kliniken.de/de/main/hamburg.htm

Wenn ich lese, dass Sie immer wieder schnell wegknicken, dann ist mit dem Knie einfach etwas nicht in Ordnung. Der Knorpelschaden ist eher sehr gering und kann nicht das Übel sein. Die wirklich kleine Bakercyste sollte ebenfalls nicht das Problem sein. Leider kenn ich den EFL Test nicht.

Aber stellen Sie sich in HH vor, lassen Sie möglichst Kopien der UNterlagen -incl. MRT- geben und holen sich dort eine 2te Meinung. Ggf. ist eine 2te Arthroskopie notwendig um die Kreuzbandplastik zu beurteilen.

Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

Ihr Tipp war nicht sehr hilfreich, denn war, wie ich in allen Beschreibungen geschrieben IN HAMBURG BEI DER BERUFSGENOSSENSCHAFT:

Genau dort in dieser Klinik bin ich nach dem EFL Test, vom dortigen Arzt am 14.12.10

im Beisein von der Berufshelferin gesundgeschrieben worden, mit den Worten. Sie sind voll belastbar und arbeitsfähig. Weiterhin mit der Antwort zur Baker Zyste: Schonen Sie Ihr Bein dann passiert dort nichts, nach Haue geschickt worden. In arroganter Weise abgespeist, ohne auf meine Beschwerden und Hinweise einzugehen.

Angeblich bekomme ich noch eine Anweisung zum Röntgen der Hüfte. Wann weiß ich nicht.

Insofern kann mir Ihre Antwort in keinster Weise weiterhelfen, da ich genau dort war wo Sie mich hinschicken würden.

Stand aber in meinen E- Mails. Alle Behandlungen erfolgte auf Weisung genau dieser Berufsgenossenschaft.

 

Tanja Weber

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
ja, das habe ich übersehen, da Sie es abgekürzt hatte.
DENNOCH...reiben Sie sich nicht an dem "voll belastbar und Schonen auf".. damit ist gemeint, sie sollen voll belasten, aber nicht zu viel unternehmen...das ist aber auch nicht der Punkt.

Wenn Sie noch immer Schmerzen haben, dann MÜSSEN Sie sich dort wieder vorstellen und dies schildern. Es muss dann weiter geschaut werden und ggf. erneute arthroskopiert werden. Sie müssen auf Ihre Instabilität hinweisen!!!!
Das kann Ihnen niemand abnehmen. Ihr fall muss bis zur Klärung weiter laufen. Ist ja ggf. auch wichtig für ein rentenbegehren.

Alles gute
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das habe ich versucht bei dem sogenannten Beratungsgespräch abzuklären und wurde mit Streichung des Verletztengeldes und als gesund und voll arbeitfähig entlassen. Es wurde nicht darauf eingegangen, es wurde mir lediglich erklärt dass ich als "Gesunde. " noch an der Hüfte geröngt werden soll.

Ich soll dazu angeblich DREI Vertrauensärzte genannt bekommen, die ich aufsuchen soll. Allerdigs kann ich mit dem was ich erklärt habe nicht arbeiten, habe bis jetzt außer neuen Schmerzen auch nichts weiter bekommen.

Somit reibe ich mich nicht an den Belastbarkeitsgrenzen auf, lediglich daran das ich Schmerzen habe und Hilfe zu meinem weiteren Vorgehen suche.

Ich bin der Meinung ich kann nicht gesund sein, wenn eine, durch die Operation und den Tritt, Baker Zyste entstanden ist, ich weiterhin Schmerzen in er Hüfte und bei Belastung vor Nackenschmerzen nicht gucken kann.

Nur wurden meine Einwände arrogant ( und wenn ich das schreibe meine ich das ) abgelehnt.

Ich bin gerade dabei Widerspruch einzulegen, aber ich denke Sie werden mir auch nicht weiterhelfen können.

 

Tanja Weber

Experte:  weborthopaede hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend Frau Weber,
war beruflich in HH und konnte leider nicht antworten.
Nutzen Sie die Chance der Vertrauensärzte und wenn Sie dann nicht weiterkommen, dann denken Sie über rechtliche Schritte nach. Halten Sie sich nicht an der Baker Cyste auf. Das wird niemand akzeptieren, da diese kleine Cyste nicht Ihre Beschwerden erklärt. Entscheidend ist die subjektive Instabiliät. Versuchen Sie sich krank schreiben zu lassen, da Sie mit Ihren Beschwerden im Beruf nicht klar kommen.
Der Vertrauensarzt , wenn er Ihnen wohl gesonnen ist, sollte so verfahren und es zu Lasten der BG durchführen. Dann wird diese schon von alleine aufmerksam, da diese zahlen muss.
Ich drücke Ihnen die Daumen

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