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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11175
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ich habe seit ca. 1 Jahr erst in gr eren Abst nden - z.Zt.

Kundenfrage

Ich habe seit ca. 1 Jahr erst in größeren Abständen - z.Zt. aber fast 1 mal die Woche starke Schmerzen im Oberbauchbereich - Von ärztlicher Seite her ist bereits abgeklärt:
Magenspiegelung, MRT, Ultraschall - alles ohne Befund!
Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen kann. Haben Sie eine Erklärung?
Wäre sehr dankbar, da die Schmerzen, wenn Sie auftreten noch nicht einmal mehr
auf Buscopan reagieren. Schmerzen halten von anfänglich ca. 1 - 2 Std. jetzt schon
bis zu 7 - 8 Std. an.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Patient/in,
dazu hätte ich ein paar Fragen, um Ihnen gezielt antworten zu können:
wurden Sie bereits auf Fructose/Lactosetoleranz und Sprue getestet? Waren Ihre Blutuntersuchungen in Ordnung? Können Sie die Schmerzen näher beschreiben (krampfartig? stechend? dumpf?)? Leiden Sie auch unter Stuhlunregelmäßigkeiten? Wurden Sie auf Parasiten untersucht? Treten die Schmerzen im Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln auf? Danke XXXXX XXXXX eine ausführliche Antwort erfolgt in Kürze.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Blutuntersuchungen waren auch alle ok. Keine Stuhlunregelmäßigkeiten.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine bekannt.
Die Schmerzen treten auch nicht nach bestimmten Nahrungsmitteln auf - sind
also total unabhängig davon. In den meisten Fällen treten die Schmerzen zum Abend hin auf oder in der Nacht. Die Schmerzen fangen an mit krampfartigen Magenschmerzen
dann ziehen sie sich über den gesamten oberen Bauchbereich bis hin in den Rücken.
Stechender fast vernichtender Schmerz.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
vielen Dank XXXXX XXXXX Informationen! Damit fallen bereits eine Reihe von Erkrankungen raus. Sie schreiben nichts zu Ihren Medikamenten. Können Sie mir hierzu noch mehr sagen? Darüber hinaus wäre auch wichtig, wie alt Sie sind und ob männlich oder weiblich. Wurde eigentlich auch Ihr Herz eingehend untersucht?Manchmal projizieren sich Herzbeschwerden auf die Magengegend, weshalb sie lange unentdeckt bleiben, da an der falschen Stelle gesucht wird. Was ebenfalls sehr wichtig wäre, betrifft Ihre seelische Situation. Zwar sollte man zunächst alle organischen Ursachen ausschließen, bevor Beschwerden auf die Psyche geschoben werden. Ich erlebe jedoch regelmäßig, dass Patienten zu mir kommen, die unter stärksten Schmerzen leiden, man aber nichts findet. In eingehenden Gesprächen stellt sich dann heraus, dass diese Menschen unter enormem Streß leiden oder eine traumatisierende Erfahrung hinter sich haben. Daher meine Frage an Sie. Um Ihnen verbindlich helfen zu können, benötige ich leider ein paar Hintergrundinformationen von Ihnen. Helfen Sie mir, Sie und Ihre Symptomatik besser verstehen zu können.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich bin weiblicvh und 60 Jahre alt.
Herzuntersuchung hat auch stattgefunden Ultraschall, Blutuntersuchung und Belastungs-EKG, da ich 2007 bereits einen Herzinfarkt hatte.
Meine Lebenssituation ist nicht unbedingt stressig zu nennen, wobei mir schon klar ist,
das die Psyche einen große Rolle spielt. Ich bin seit 7 Jahren nicht mehr berufstätig.
Habe aber in diesem Jahr etwas größere körperliche Tätigkeiten auf dem Bau mit ausgeführt. Kann solch ein Leiden auch u.U. von der Wirbelsäule herrühren?
Medikamente nehme ich keine! Bin eine absolute Gegnerin von Medikamenten - zumal
diese ja in den meisten Fällen nur die Symtome kurzfristig bekämpfen.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
das ist beruhigend, dass Ihr Herz ebenfalls schon abgeklärt wurde!
Ihre Frage nach der Wirbelsäule als Ursache der Beschwerden ist mit einem klaren Ja zu beantworten. Falls bei Ihnen osteoporotische Veränderungen vorliegen, könnte es sein, dass es zu sog. Deckplatteneinbrüchen gekommen ist. Solche Brüche passieren spontan, d.h. ohne "Gewalteinwirkung" und werden von den Betroffenen häufig als sehr schmerzhaft empfunden (Vernichtungsschmerz, so wie Sie es beschreiben). Diagnostizieren lassen sich solche Brüche durch einfache Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule. Behandelbar sind diese durch Physiotherapie (Muskelaufbau, Knochenstärkung), aber auch durch operative Stabilisierung (hängt von der Art des Bruches ab, welches Verfahren Sinn macht).
Auch wenn Sie keine Anhängerin von Medikamenten sind, so wäre darüber hinaus doch eine adäquate Schmerztherapie zu erwägen, bis die Ursache der Beschwerden klar ist, aber auch darüber hinaus. Ein NSAR wie Diclofenac plus ggf. ein Opioid wie z.B. Tilidin könnten Sie schmerzfrei werden lassen und dadurch bis zur Beseitigung der eigentlichen Ursache Ihre Lebensqualität verbessern. Daher würde ich Ihnen empfehlen, Ihren Hausarzt gezielt darauf anzusprechen, damit Sie unbeschwerte Feiertage verleben können. Er sollte Ihnen darüber hinaus auch einen Magenschutz verschreiben (z.B. Pantozol), um die Verträglichkeit der Tabletten zu verbessern. Ich wünsche Ihnen alles Gute und gute Besserung und stehe Ihnen gerne auch weiterhin für Rückfragen zur Verfügung!