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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
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Bergmann ist jetzt online.

mein Sohn Fynn (fast drei). Bekommt immer wieder schrei attaken,

Kundenfrage

mein Sohn Fynn (fast drei). Bekommt immer wieder schrei attaken, es fängt an wenn ihm was nicht passt oder auch einfach so aus dem nichts herraus,oder auch wenn er einfach nur wach wird. Wenn ich denke es passt ihm was nicht versuche ich ihm zu erklären,das bringt jedoch meißtens nichts weil er gar nicht zuhört,er ist nur am schreien und steigert sich da richtig rein. Dann lasse ich ihn meißt in ruhe. Aber die Zeit bis er sich beruhigt wird immer länger. Und seine Attacken immer heftiger, erst war es nur schrein,dann kam spucken und seit ein paar wochen sind auch hauen und treten dabei wobei ich merke das er uns gezielt verletzen will. Zumindest habe ich das gefühl. Aber ich kann doch nicht immer nachgeben wenn er etwas will. Manchmal trauen wir uns schon gar nicht mehr in sein Zimmer. Er will auch nie getröstet werden,will immer alles mit sich selber ausmachen und das macht mir sorgen. Ich weiß nicht wie ich mit diesen Attacken umgehen soll oder was ihm helfen könnte. Uns wurde gesagt das er sehr inteligent für sein alter ist und das diese Kinder immer ein wenig schwierig wären aber ich habe Kinderpflegerin gelernt und weiß wie ich ihn fördern kann, nur damit umgehen kann ich nicht. Bitte geben Sie mir einen Rat,ich bin am verzweifeln.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo und guten Abend,

 

Ihre Schilderungen habe ich aufmerksam gelesen.

 

Da Sie selbst Kinderpflegerin gelernt haben, haben Sie gewiß schon alles in Ihren Kräften stehende versucht, um das Verhalten Ihres Sohnes positiv zu lenken.

 

Ich denke, dass es nun sinnvoll wäre, sich bei einem Kinderpsychologen vorzustellen, um ihn sowohl Ihr Kind als auch Ihr reaktives Verhalten als Außenstehender analysieren zu lassen.

 

Derartige Wutausbrüche behindern auch die Gesamtentwicklung von Fynn, so dass hier eine baldige Korrektur für alle Beteiligten nötig ist. Es ist zwar richtig, dass außergewönlich intelligente Kinder manchmal zu derartigen emotionalen Anfällen neigen, aber Ihre Schilderungen sind schon extrem und Ihnen ist mit derartigen Hinweisen auch nicht geholfen.

 

Ich denke, dass Fynn möglicherweise sich einem Fremden gegenüber eher öffnet und ein Therapeut Ihnen dann Wege zeigen kann, mit Ihrem Kind wieder besser zu kommunizieren.

 

Einen Gedanken sollte man vor aller Therapie der körperlichen Gesundheit von Fynn widmen.

 

Deshalb - und die meisten Therapeuten verlangen dies ohnehin bevor sie tätig werden - lassen Sie Ihren Sohn noch einmal eingehend von Ihrem Kinderarzt untersuchen, falls dies nicht im Rahmen der U 7 A bereits erfolgt ist. Insbesondere sollte auch das Hörvermögen gecheckt und möglichst durch eine Blutabnahme Erkrankungen und Funktionsstörungen z.B. der Schilddrüse ausgeschlossen werden.

 

Homöopathisch könnte man versuchen, mit Nux moschata D 30 2 x täglich 8 Kügelchen, auf das Verhalten von Fynn positiv einzuwirken. Wir hatten in einem ähnlichen Fall hiermit schon verblüffenden Erfolg, und zwar binnen einer Woche.

 

Bitten Sie ihren Kinderarzt um eine Überweisung zum Kinderpsychologen, zunächst für nur 2 Termine, damit Sie eventuell den Psychologen auch wieder problemlos wechseln können.

 

Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute und freundlichen Gruß.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich danke XXXXX XXXXX für den Rat und werde das problem morgen bei der Kinderärztin ansprechen, jedoch weiß Sie von diesen Problemen und hat körperliche Probleme ausgeschlossen. Das Verhalten meines Sohnes kann ich einfach nicht zuordnen, es ist kein schrei nach aufmerksamkeit und auch keine unterforderung da er jetzt schon sehr viel weiter ist als andere Kinder in seinem alter. Jedoch ist dieses Aggressive Verhalten auch nur so zuhause, wenn er bei Oma oder Opa schläft ist er der liebste Junge wie Sie sagen und das Glaube ich ihnen auch. Nur bei uns hat er diese Ausraster und so langsam gehts an die Substanz. Wenn ich mir noch eine frage erlauben darf,ist das denn relevant, das das Verhalten bei anderen so extrem anders ist als wie bei uns? Das die ausraster nur bei uns vorkommen?
Ich danke XXXXX XXXXX für ihre hilfe.
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

...ja das ist schon relevant.

 

Sie als Eltern stehen Ihrem Sohn sehr nahe. Ihr Fynn weiß, dass Sie ihn lieben und nur sein Bestes wollen. Aber gerade das lässt ihn über seine Grenzen hinausschießen, was er sich bei Fremden nicht so traut, weil er sich deren Zuneigung nicht so sicher ist.

 

Gerade deshalb muss Ihnen hier ein "Profi" über das momentane Tief hinweghelfen.

 

Freundlichen Gruß.

Bergmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich danke XXXXX XXXXX für ihre Hilfe, da ich selbst mehr oder weniger ohne Mutter groß geworden bin, bin ich in meiner Rolle als Mutter sehr unsicher und selbstkritisch und ich mache mir sehr schnell Sorgen und da ich auch sonst (außer meinem Mann) keinen ansprechpartner dafür habe ist mir das sehr wichtig.
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.
...ich wünsche Ihnen alles Gute und bedanke XXXXX XXXXXür Ihr "akzeptieren"...

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