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Dr. med. N. Gabriel
Dr. med. N. Gabriel, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 338
Erfahrung:  Fachärztin für Gynäkologie, breites Wissen Allgemeinmedizin und Psychiatrie
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Dr. med. N. Gabriel ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Dr. Gabriel, ich schlage mich seit meiner

Kundenfrage

Sehr geehrte Frau Dr. Gabriel,
ich schlage mich seit meiner Hüft-TEP vor einem Jahr mit dauernder äußerst zäher Rachenschleimbildung herum, die zunächst auf eine Refluxösophagitis zurückgeführt wurde, allerdings ergab eine Magenspiegelung keinerlei Befund (allerdings zuweilen Sodbrennen). NSAR sind seit ca. einem halben Jahr abgesetzt, andere Medikamente nehme ich nicht. Meine Frage war, ob vielleicht eine mögliche Laktoseunverträglichkeit die Ursache sein könnte, oder ob etwas ganz anderes dahintersteckt. Der Schleim ist resistent gegen jegliche Mukolytika.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort, U.Köpf.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. med. N. Gabriel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend!

Eine Laktoseunverträglichkeit geht nicht mit Rachenschleimbildung einher. Es ist viel wahrscheinlicher, dass der Schleim von weiter oben kommt, sprich: von den Nasennebenhöhlen.
Eine chronische Sinusitis kann zu solchen Beschwerden führen. Die meisten HNO-Ärzte nehmen sich nicht die Zeit, dem Patienten in aller Ausführlichkeit zu erklären, wie Nasentropfen RICHTIG anzuwenden sind. Dabei ist das ein so einfaches Mittel, die Problematik in den Griff zu kriegen. Der Trick ist, erst den Weg zu den NNH frei zu machen, mit einer korrekten Nasentropfen-Therapie. Und im 2. Schritt dann mittels Cortisonnasenspray die Schleimhaut dauerhaft flach zu halten, damit die Nebenhöhlen auch frei bleiben. Wenn Sie es korrekt machen, ist es wirksamer und risikoärmer als jede OP. Und zwar kaufen Sie sich in der Apotheke Otriven abschwellende Nasentropfen für Säuglinge (wichtig: OHNE speziellen Tropfendosierer, sondern mit normaler Pipette). Dann legen Sie sich aufs Bett und lassen den Kopf über die Bettkante hängen, so dass der Scheitel Richtung Boden hängt. Dann tropfen Sie eine ordentliche Ladung Nasentropfen (Pipette muss 1-1,5 cm voll sein) in jedes Nasenloch. So bleiben Sie dann mindestens 2 Minuten liegen, damit die Tropfen eine Chance haben, in die Stirnhöhle zu gelangen. Dann legen Sie den Kopf flach auf die Matratze, dann aufs linke Ohr legen, dann aufs rechte Ohr. Diese Rollkur machen Sie 2 x täglich für eine Woche. Wenn Sie dann eine Erleichterung haben, war es nicht nur bereits die richtige Therapie, sondern auch die Diagnosestellung (chron. Sinusitis). Jetzt dürfen Sie mit den abschwellenden Nasentropfen nciht mehr weitermachen (zu viele Nebenwirkungen), sondern müssen sich vom Arzt Cortisonhaltiges Nasenspray verschreiben lassen, z.B: Nasonex. Dieses müssen Sie dann täglich anwenden, wenn nötig für den Rest Ihres Lebens. Bitte keine Angst vorm Cortison, bei örtlicher Behandlung sind die Nebenwirkungen absolut zu vernachlässigen.

Ich wünsche schnelle gute Besserung.