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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11064
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Nach einer Stapes-Plastik (Otosklerose) ist das H rverm gen

Kundenfrage

Nach einer Stapes-Plastik (Otosklerose) ist das Hörvermögen leicht gebessert, der Tinnitus (bei mir ein Dauerrauschen) seitdem verstärkt. Aber das Schlimmste für mich ist ein schmerzhaftes Kreischen im Ohr bei bestimmten Tonhöhen oder Lautstärken (Chor), hört sich an wie ein übersteuertes Radio. Bin Musikerin der leisen Töne, meditative Musik - und dabei auch sehr entspannt! Wenn dieser heftige Schmerz - selbst beim eigenen Singen! - vorbei ist, bin ich vorübergehen vermehrt schwerhörig auf diesem Ohr.
Mit meinem lauten Tinnitus komme ich einigermaßen klar, aber nicht mit diesem "Hörschmerz"
Hat das zu tun mit dem Muskel, der die Spannung des Trommelfells steuert? Vor der Op nicht gehabt. Was kann ich tun?.
Ich stelle zum ersten mal eine Frage per Internet und verstehe jetzt auch nicht, warum sich ein Gynäkologin meldet...?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Patientin,
da Sie einen sehr großen Leidensdruck haben, würde ich Ihnen empfehlen, mit Ihrem Operateur zu sprechen. In örtlicher Betäubung kann er den Sitz der Prothese korrigieren und Sie können noch währenddessen ausprobieren, in welcher Position Sie das Kreischen nicht empfinden. Allerdings ist es dergestalt, dass es dann trotzdem im Verlauf der folgenden Wochen und Monate im Zuge des Wundheilungsprozesses und der Narbenbildung wieder zu Veränderungen kommen kann, die Ihnen erneute Schwierigkeiten bereiten. Ebenso könnte sich Ihr jetziges Problem im Verlauf der nächsten Monate durch die beschriebenen Heilungsprozesse von allein lösen, je nachdem, wann Ihre Operation war. Aber ich denke, das stellt für Sie im Augenblick nicht die geeignete Option dar.
Noch etwas: sollte sich bei Ihnen Schwindel eingestellt haben oder ausbilden, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die Prothese zu lang ist (sog. Tullio-Phänomen), dann wäre eine Revision erforderlich.

Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen schon einmal weiter!
Ich wünsche Ihnen alles Gute, und dass Sie bald Erleichterung erfahren!
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
noch ein Nachtrag zu meiner Antwort:
da Sie fragten, ob Ihre Beschwerden mit dem Muskel, der die Spannung des Trommelfells steuert (M. tensor tympani): nein, der hat damit nichts zu tun. Und das Verstopfen des Ohres bringt Ihnen leider deswegen nicht den erwünschten Effekt, da der Schall auch über Ihren Knochen geleitet wird und auf diesem Wege ebenfalls Ihr Ohr erreicht.
Am aussichtsreichsten ist daher das bereits oben Gesagte.
Nochmals alles Gute für Sie!
PS: Bitte ein hilfreiche Antwort durch das Anklicken von "Akzeptieren" honorieren. Danke!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Operateur war Prof. Metternich Uniklinik Hamburg, 2 Ops 6/08 und 9/08 Indikation war außer Otosklerose noch Mittelohrentzündung bei Verd. auf Metastasen von mamma-ca (o. B. jetzt), hat sich nicht bestätigt. Keine Hörverb. nach 1. Op -> Narbenrevision im Tympanon -> Hörverbesserung + Verstärkung des Tinnitus. Dieser hat in den letzten 2 Jahren stetig leicht zugenommen (Dauerrauschen). Dieser Hörschmerz bei bestimmten Frequenzen/Tonlagen war neu und wird im letzten halben Jahr immer mehr, obwohl meine psychischer Zustand viel stabiler geworden ist. Bin seit 10 Jahren EU, Physiotherapiepraxis verkauft, meditative Musik als neuen Lenbensinhalt gefunden + weiterentwickelt.

Fragen: ist der Wundheilungsprozess nach 2 Jahren abgeschlossen oder besteht noch Hoffnung auf Veränderung?

kann man nach 2 Jahren noch den Prothesensitz korrigieren? Als Kassenpatient (war ich vorher auch) komme ich wohl nicht mehr an Prof. Metternich ran....

 

Muss für eine Korrektur wieder geschnitten werden -> neue Narbenbildung?

Was ist die Ursache dieses Hörschmerzes? Ein "erstarrtes" Trommelfell?

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Patientin,
in der Regel ist die Wundheilung spätestens nach 6 Monaten soweit abgeschlossen, erst recht nach zwei Jahren. Daher ist es eher unwahrscheinlich, dass sich Ihr Problem durch Abschluß der Wundheilung von alleine löst. Eine Korrektur wäre daher tatsächlich empfehlenswert (und möglich, Korrekturen sind auch Jahrzehnte später möglich). Diese würde zwar wieder einen kleinen Eingriff mit möglicher Narbenbildung bedeuten, jedoch würde ich Ihnen dazu raten, da sich Ihre Lebensqualität sicher sonst immer weiter verschlechtert, wenn Sie nichts machen. Und durch eine Stapesplastikkorrektur hätten Sie zumindest die Chance auf Besserung.
Gute Kliniken für solche Operationen sind meiner Erfahrung nach Hannover (MHH) und die Uniklinik Frankfurt/Main. Aber sicher ist das UKE auch nicht schlecht. Wenn OA Metternich Sie zuletzt operiert hat, fragen Sie doch einfach nach ihm. Da er Ihr Ohr kennt, ist er sicher auch daran interessiert, die Revision selbst vorzunehmen. Haben Sie wg. des Kassenstatus nur keine Scheu!

Ich wünsche Ihnen alles Gute dafür!

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