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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
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Bergmann ist jetzt online.

raten sie zu einer prophylaktischen Antobiotikabehandlung bei

Kundenfrage

raten sie zu einer prophylaktischen Antobiotikabehandlung bei Patientenpaar, mit Z.n. Kontakt zu einer Keuchhustenpatientin, wenn beide keinerlei Symptome haben, die frau schanger ist in der 36 ssw und die serologie IG G positiv, IG M negativ, IG A positiv beim Mann und bei der frau alle 3 Ig negativ, leider beide ungeimpft?
Welchen Stellenwert hat das positive IG A (Westernblot) in der Serologie bzgl Sicherheit in der Pertussisdiagnostik
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo und guten Tag,

 

Ihre Frage kann man nicht mit letzter Sicherheit beantworten. Man muss Wahrscheinlichkeiten, Nutzen und Risiken abwägen, es wird aber immer ein Restrisiko bleiben.

 

Zunächst können sowohl der Mann als auch die schwangere Frau sich mit Keuchhusten angesteckt haben. Die Ansteckungswahrscheinlichkeit, wenn man nicht in einem Haushalt lebt, ist jedoch nicht sehr groß, geschätzt 30%.

 

Ohne Schwangerschaft würde man ein Antibiotikum nehmen, welches auch gegen die Keuchhusten-Erreger wirksam ist, also ein Erythromycin oder ein Clarythromycin z.B..

 

Beide Antibiotika sind für ein Ungeborenes jedoch nicht ratsam.

 

Eine Keuchhusten-Erkrankung um die Geburt herum kann für die Mutter sehr schwer und für das Kind lebensbedrohlich verlaufen. Bis zum 9 Lebensmonat reagiert der Körper nämlich nicht mit Hustenanfällen, sondern mit Apneu-Zuständen, sprich Atemstillständen bei Keuchhusten, welches eine permanente Monitor-Überwachung zur Folge hätte.

 

Westernblot bedeutet eine genauere Spezifizierung also mehr Genauigkeit in der Diagnostik.

 

In Anbetracht der folgenträchtigen Entscheidung, die Sie zusammen mit Ihrem Hausarzt treffen müssen, würde ich Ihnen raten, heute noch in einer Universitäts-Kinderklinik anzurufen und über den Bereitschaftsdienst habenden Kollegen beim Chef diesbezüglich nachfragen zu lassen.

 

Die wichtigste Frage ist, ob eine 36. Schwangerschaftswoche durch eines der wirksamen Antibiotika Schaden nimmt oder nicht.

 

Meine persönliche Meinung wäre : nicht behandeln, jedoch rate ich Ihnen dringend eine weitere Meinung eines pädiatrischen Professors einzuholen, z.B. bei

 

Universitäts-Kinderklinik Bonn 0228 - 287 33333 Prof.Dr. Lentze

 

Alles Gute und freundlichen Gruß!

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
der ehemann hat am ende der Inkubationszeit,also nach knapp 3 Wochen Husten bekommen und erhält seit 27.10. Clarithromycin 500 2x1 über 7 Tage, die frau bekommt das Baby letzten Donnerstag 04.11., wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich beim Ehemann angesteckt hat und sollte man sie jetzt auf jeden fall, d.h. mit oder ohne symptome behandeln zum schutz des neugeborenen, das ja keinen nestschutz hat, wenn ja wie lange? und was kann man zum schutz des neugeborenen noch tun? beide tragen mundschutz, ist das ausreichend??
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

...wenn die Mutter nicht stillt, sollte sie ebenso wie der Ehemann ab sofort behandelt werden mit Clarithromycin 500 2x1 über 7 Tage.

 

Mundschutz ist nicht realistisch. Der Vater ist jetzt nicht mehr ansteckend. Zur Sicherheit könnte der Vater eine Woche das Kind betreuen.

 

bezüglich des Kindes rate ich - wie schon geschrieben - unbedingt den Rat eines Universitäts-Professors einzuholen.

 

ich persönlich sehe keine Chance, das Kind antibiotisch zu schützen, obwohl eine Erkrankung für es lebensbedrohlich sein kann

 

Bitte den Uniprof befragen !!

 

Freundliche Grüße!

Bergmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mutter und Neugeborenes befinden sich im Dritten Orden in München, kann ich mich darauf verlassen, dass sie dort Bescheid wissen? oder sollte ich mich trotzdem mit dem experten kurzschliessn?
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

...kann ich nicht einordnen...

 

wenn es mein Kind wäre, würde ich mich mit einem weiteren experten kurzschließen, auch in münchen gibt es eine Kinderklinik an der Uni...

 

...alles Gute !!!

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