So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an docapplepie.
docapplepie
docapplepie, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 203
Erfahrung:  Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Schwerpunkt Gerontotherapie (Altersmedizin), Notfallmedizin
39913046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
docapplepie ist jetzt online.

Nein ich bin nicht mehr in der Klinik Nein ich nehme keine

Kundenfrage

Nein ich bin nicht mehr in der Klinik Nein ich nehme keine Medikamente mehr.Für den Psychoterror gibt es ausreichent Zeugen.Er ist deffinitif nicht wahnhaftem Ursprung.Wahnhaftist bestenfalls die Tatsache dass ohne sich damit auseinander zu setzen diagnostiziert wird. Ich habe das Umfeld verlasen.Der Psychoterror hat aufgehört.Eigendlich geht es mir bis auf die Fehleinschätzung ganz gut.Ich kann Freunde treffen Ich kann Sport machen. Ich kann mich mit Fremden einlassen.Von keiner Seite wird mir feindlich begegnet.Im Gegenteil ich erlebe die Welt eher positiv.Zu schaffen macht mir aber immer noch der Terror,der mir auch extreme finanzielle Tribute zollte.Um dem ganzen mal Nachdruck zu verschaffen,es gegt mir nicht um die diagnose.Fehldignosen sind Gang und Gäbe.Es geht mir um die Art und Weise wie sie gestellt wurde.Vor allem geht es mir darum op ich der ärtzlichen Kunst überhaupt noch trauen kann.Die zwiespältigen Aussagen trüben es jedenfalls ungemein.Ich weiss dass ich Probleme habe,diese sind nicht oder besser von schwachen Eltern.Ich würde diese gerne bearbeiten,jedoch nicht mit dem Ergebniss dass ich am Schluss belasterter aus der Therapie gehe.Ganz ehrlich es währe unheimlich erleichternd wenn ich erkennen müsste dass ich mir den Terror nur eingbildet hätte.Mein Bild von dieser unserer Welt wäre wieder ins rechte Lot gerückt.Ich würde sogar Schizopfrenie agzeptieren.Hauptsache ich habe das was ich erebt habe hat nicht stattgefunden.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo! Es tut mir leid, wenn Sie solche Erfahrungen gemacht haben. Tatsächlich ist es sehr schwierig, in der Psychiatrie Diagnosen sicher zu stellen, denn das meiste, was zur Diagnose führt, wird dem Therapeuten ja vom Patienten erzählt und nur ein kleinerer Teil an Symptomen kann, etwa aus dem Verhalten oder dem Gesprächsverlauf abgeleitet werde. Das ist anders als in den meisten anderen Fächern der Medizin, bei denen es ja eindeutige Befunde gibt - etwa Blutwerte, EKG oder Röntgenbilder. Um auch in der Psychiatrie eine gewisse Sicherheit der Diagnose zu schaffen, haben sich die (meisten) Psychiater auf ein standardisiertes Diagnoseverfahren geeinigt, bei dem ganz bestimmte Dinge abgefragt werden müssen, um zur Diagnose zu gelangen, das ist die ICD10 oder DSM IV. Hier steht genau drin, was man erfüllen muss, um z.B. eine Schizophrenie zu diagnostizieren. Leider gibt es immer noch Psychiater, die machen "Bauch-Diagnosen" ohne sich an die Kriterien zu halten oder biegen sich alles zurecht. Dadurch kommen teilweise schlimme Fehldiagnosen zustande. Solche Psychiater sind selbst unter Kollegen keinesfalls hoch angesehen, sondern haben oftmals nur eine sehr kleine "Fan"-Gemeinde - und IMMER, wenn Ihnen jemand als "Guru" vorgestellt wird, der in der Psycho-Szene arbeitet (egal ob Heilpraktiker, Psychologe oder Psychiater) sollten Sie sehr sehr misstrauisch sein! Das wichtigste, was ein Psychiater für sich in seinem beruflichen Alltag haben sollte, ist m.E. nach eine gesunde Unsicherheit gegenüber dem, was man den Patienten als Diagnose vergibt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie wieder Vertrauen finden und sich einem therapeutischen Prozess öffnen können - aber prüfen Sie beim nächstenmal vorher, ob der Therapeut eher ein Guru ist, oder doch ein Mensch, der sich einfach nur Mühe gibt - das sind nämlich die besseren Therapeuten! MfG P. T.

Verändert von docapplepie am 07.11.2010 um 10:13 Uhr EST