So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Schaaf.
Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
52810516
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Schaaf ist jetzt online.

Ich habe eine vergr sserte Prostata, gutartig wie mir der Arzt

Kundenfrage

Ich habe eine vergrösserte Prostata, gutartig wie mir der Arzt versichert. Als Medikament nehme ich HARNAL. Trotzdem wird das Urinieren immer schwieriger: Kein Druck mehr, Sehr massive Schmerzen beim Wasserlösen und in immer kürzeren Abständen Harndrang. Zusätzlich habe ich speziell beim Sitzen sehr unangenehme Schmerzen, ausgehend im Bereich der Prostata mit ausstrahlung bis ins rechte Knie
Was soll ich tun?
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort
Ernst Preisig, Hua Hin Thailand
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Zur medikamentösen Therapie der Prosatatavergrößerung stehen Alpha-Rezeptor-Blocker, Hormonpräparate (Antiandrogene) und Phytotherapeutika (Pflanzliche Wirkstoffe) zur Verfügung.

Tamsulosin, der Wirkstoff in HARNAL, gehört zu den Alpha-Rezeptor-Blockern, die die neueste und an sich auch die wirksamste der drei genannten Medikamentengruppen darstellt. Die Dosierung richtet sich nach den Beschwerden, wobei eine Dosissteigernung über die empfohlene Höchstdosierung hinaus nicht den gewünschten Erfolg bringt und auch Kombinationen eher nicht zu einer weiteren Verbesserung führen. Wenn man die Höchstdosis erreicht hat, sind die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie weitgehend erschöpft.

Das scheint mir in Ihrem Falle vorzuliegen.

Dann ist der Punkt erreicht, an dem man ein operatives Vorgehen in Erwägung ziehen sollte. Es gibt unterschiedliche OP-Verfahren, für die unterschiedlihe Erfahrungen vorliegen: Ich zitiere vom Uni-Klinikum Großhadern, München:

Als Standardverfahren gilt die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P). Mit einem durch die Harnröhre eingeführten optischen Instrument wird das störende Adenomgewebe unter Video-Kontrolle mit einer Schlingenelektrode mittels Hochfrequenzstrom reseziert ("abgehobelt"). Die entstehenden Gewebespäne werden über das Instrument geborgen und können histologisch (feingeweblich) untersucht werden. Durch verschiedene Modifikationen an den Elektroden wie auch an den Hochfrequenzgeneratoren, beides Schwerpunkte unserer Forschungsaktivitäten, konnte die Blutstillung während der Operation deutlich verbessert werden.


Ohne Ihre genauen Begleitumstände zu kennen, wäre es unter Umständen doch ratsam, einen solchen Eingriff lieber "zuhause" in Deutschland durchführen zu lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Ausführungen behilflich sein.


Dr. Schaaf
____________________________________
p.s. Alles beantwortet?
Wenn ja, klicken Sie bitte auf "Akzeptieren".
Wenn nein, fragen Sie bitte nach.
Diese Beratung ersetzt nicht das persönliche Gespräch mit dem Arzt!

Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das Spital in Bangkok, in dem ich einen allfälligen Eingriff durchführen würde, entspricht durchaus europäischem Standart. Trotzdem würde ich mich zusätzlich interessieren, wie lange ein solcher Spitalaufenthalt dauern würde?

Vielen Dank für Ihre Zusatzinformation.

Ernst Preisig

Hua Hin

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sorry für die späte Antwort, war den ganzen Tag unterwegs.

Das ist durchaus unterschiedlich, vor allem nach Klink und Heilungsverlauf. Die Klinik sollte es Ihnen relativ gut vorhersagen können. Die Dauer dürfte bei 7 bis 10 Tagen liegen.

Alles Gute!

Dr. Schaaf

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin