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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2126
Erfahrung:  Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Guten Tag Im Januar vor einem Jahr erlitt ich einen Schulterbruch

Kundenfrage

Guten Tag
Im Januar vor einem Jahr erlitt ich einen Schulterbruch bei einem Skiunfall. Als Nebenwirkung konnte ich auf dem linken Ohr, die Seite der Verletzung, nichts mehr hören. Nach Rotlichtbestrahlung und Massagen wurde es langsam so gut, dass ich damit leben konnte. Vor zwei Monaten erlitt ich einen Rückfall. Über Nacht höre ich auf dem gleichen Ohr keine tiefen Töne mehr und die hohen Töne nur leise und verzerrt. Diagnose des HNO-Arztes: Nervenblockade im Hals- Nackenbereich. Erneute Massagen haben keine Besserung gezeigt. Ich behandle die Schulter mit einem TENS-Gerät jedoch ohne Erfolg, da ich nicht weiß, wo ich es genau ansetzen soll.
Inzwischen ist noch eine Gehörgang Infektion hinzugekommen, die Juckreiz und Stechen im Ohr hervorruft. Außerdem tritt eine Erhebliche Menge an Flüssigkeit aus dem Ohr. Der Arzt hat mir Antibiotikasalbe mit einem Stopfen eingesetzt. Obwohl das nach drei Tagen vorbeisein sollte, laboriere ich nach 10 Tagen un d drei Behandlungen immernoch damit rum.
Frage: Können beide Symptome einen Zusammen haben.
Wer kann mir sagen wo die Blockade sitzt und wie kann ich sie beheben lassen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Patient,

ich darf Ihnen als Orthopäde antworten: Eine Blockade der Halswirbelsäule macht niemals solche Hörstörungen! Der Gehörnerv (n. akustikus) ist ein Gehirnnerv und läuft direkt durch die Schädelbasis, also nicht über die Halswirbelsäule!

 

Wenn Sie Hörstörungen haben, lassen Sie ein sog. Tonschwellenaudiogramm vom HNO-Arzt machen, falls noch nicht geschehen. Vielleicht hatten Sie bei dem Skiunfall eine Verletzung des Trommelfells. Anscheinend ist jetzt eine Mittelohrentzündung vorhanden, da Sie über eine Infektion und eine Flüssigkeitsabsonderung aus dem Gehörgang berichten.

Der HNO-Arzt muss ein sog. "Cholesteatom" ausschließen, das ist eine Komplikation bei einem Trommelfelldefekt, wobei Epithel in das Mittelohr hineinwächst und zu einer chron. Entzündung mit möglichem Gehörverlust führen kann. Falls sich meine Vermutung bestätigen sollte, könnte eine OP helfen. An Ihrer Stelle würde ich mir eine zweite Meinung bei einem HNO-Arzt holen. Mit einer "Blockade" hat das nichts zu tun!

Gute Besserung und viele Grüße!

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Wenn die Antwort eine Hilfe war, bitte mit "Akzeptieren" zu honorieren, danke.

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Doktor

Vielen Dank für Ihre Antwort. Heute war ich wieder beim HNO-Arzt, weil die Gehögangsinfektion eher schlimmer als besser geworden ist. Leider hatte ich Ihre Antwort noch nicht dabei. Er hat mir zum 4.Mal eine Antibiotikasalbe ins Ohr gestopft und zusätzlich Antibiotika-Tabletten verschrieben. Das ist ja alles nur um erst einmal, um die Infektion zu beheben.

Wegen des Gehörverlustes war ich heute bei meinem Unfallarzt, der mich vor 1 3/4 Jahren nach dem Skiunfall behandelt hat. Er hatte mir damal 10 Spritzen in den Nackenbereich verabreicht. Vielleicht hat das ja damals geholfen.

Er hat mich untersucht und dann zu einem MRT bei der Radiologie überwiesen.

Ihr Schreiben werde ich zum nächsten HNO-Termin am 16.11. mitnehmen.

Wenn man einen MRT-Termin braucht, kann man Glück haben, dass man vor dem Ableben noch einen bekommt. Mir ist es gelungen, mit ein paar Tricks am 29.11. zu bekommen.

Nochmals vielen Dank. Ich werde mich nächste Woche wieder bei Ihnen melden.

Viele Grüße

Eberhard Folz

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für ihre Rückmeldung. Der behandelnde HNO-Arzt wird natürlich nicht begeistert sein, wenn Sie ihm mein Schreiben vorlegen, dann darin hatte ich Ihnen empfohlen, eine 2. Meinung bei einem anderen HNO-Arzt einzuholen!! Bei Ihrem Befund scheint mir das geboten zu sein.

Viele Grüße und gute Besserung.

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Nach dem ich nun 3 Tage lang Antibiotika genommen habe, ist der Juckreiz im Ohr weg, dafür habe ich einen ziehenden, nicht allzu starken Schmerz und das Ohr läuft immernoch. Das Hörvermögen ist gleich Null.

Am Montag gehe ich zum Radiologen zum MRT und am Dienstag zum HNO-Arzt.

Sollte ich beim Radiologen auf etwas Bestimmtes achten, oder haben Sie weitere Tips?

Ich weiß nicht, ob Sie mir bei einer weiteren Frage weiterhelfen können.

Zwei mal die Woche, zwei Stunden, mache ich Kraft- Ausdauersport, bei dem ich sehr viel schwitze. Ich schwitze von Natur aus schon viel, aber nur beim Sport tritt ein ungewöhn licher Effekt auf. Sowohl meine Funktionswäsche, als auch meine Handtücher riechen sehr stark nach Schweiß, so wie nach Ammoniak. Als wenn meine Frau sich die Haare färbt. Ich muß sie sofort in die Waschmaschine stecken, sonst riecht die ganze Wohnung danach. Ich trinke während des Sports nur Mineralwasser ohne Zusätze und esse, oder trinke auch vor den Sport nichts Ungewöhnliches. Meine Frau schimpft, weil sie nur wegen eines Shirts und einer Hose jedes Mal eine eigene Maschine machen muß. Was könnte die Ursache sein?

Vielen Dank für Ihre Hilfe, ich melde mich am Dienstag wieder

Viele Grüße Eberhard Folz

Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

wenn das Ohr immer noch läuft, besteht der Verdacht auf ein Cholesteatom, wie ich schon sagte. Ich fürchte, dass Ihnen da nur ein operativ tätiger HNO-Arzt helfen kann. Möglicherweise kann das Gehör dadurch wiederhergestellt werden. Sie sollten jedoch nicht mehr lange warten, sondern sobald wie möglich einen operierenden HNO-Arzt aufsuchen und seinen Rat einholen!

Bei dem Schweißproblem kann ich Ihnen nicht helfen. Jeder Mensch hat einen bestimmten Geruch. Heute gibt es jedoch genügend Kosmetika und Deos um das zu verbessern. Eine Patentlösung für vermehrtes Schwitzen gibt es nicht. Der richtige Ansprechpartner wäre der Hautarzt.

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Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2126
Erfahrung: Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
Ortho-Doc Nowi und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Ortho-Doc Nowi

Heute war ich wieder beim HNO-Arzt und habe ihm Ihre erste Antwort bezüglich der Nackenblockade gezeigt. Er war sehr interessiert und hat mir bestätigt, dass es eine dauerhafte Diskussion zwischen HNO-Spezialisten, Orthopäden und Neurologen gäbe, ob ein Hörverlust durch die Halswirbelsäule erzeugt werden kann. Offensichtlich wissen das die Fachleute selbst nicht. Er hat jahrelang bei Prof. Scherer in der größten HNO-Klinik deutschlands in Berlin gearbeitet und der hat nachgewiesen, dass das so ist.

In meinem aktuellen Fall kann er ein Cholesteatum ausschliessen. Meine Gehörgangsinfektion ist durch die Antibiotika zurückgegangen, aber noch nicht ganz abgeklungen. Der Juckreiz ist weniger geworden, aber es tritt immernoch eine erhebliche Menge an Flüssigkeit aus. Das kommt von der chronischen Entzündung des Mittelohres, sagt der Arzt! Darum hat er mir neue Tabletten verschrieben und mich noch einmal zu sich bestellt.

Wegen der "Blockade" habe ich einen Termin für ein MRT am 29. 11. . Das war ein Glücksfall, denn normalerweise hätte ich dieses Jahr keinen mehr bekommen. Was kann ich tun um den Vorgang zu beschleunigen? Sollte ich vielleicht parallel noch einen Otrhopäden kosultieren?

Jetzt noch eine Frage zum Yust answer Verfahren:

Gern würde ich den Dialog mit Ihnen weiterführen, bis ich zu einem Ergebnis gekommen bin. Andererseits möchte ich, dass Sie entsprechend entlohnt werden. Ich habe das so verstenden, wenn ich Ihre Antwort akzeptiere, dann ist die gestellte Frage beantwortet und der Dialog beendet. Ist das so, oder kann ich akzeptieren und dann über das Problem weiter kommunizieren?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße

Eberhard Folz

Experte:  Moderator hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Kunde, dies ist eine JustAnswer Sevice-Mitteilung.
Sie können eine Akzeptierung vornehmen und danach weiter an Ihrer Frage arbeiten.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: [email protected]

Vielen Dank.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Patient,

erst mal vielen Dank für die Akzeptierung.

Sie können natürlich auch nach einer Akzeptierung noch weitere Fragen stellen, die ich gerne beantworten werde. Sie können, wenn Sie wollen auch mehrfach akzeptieren, müssen aber nicht.

Von den 19$, die Sie angesetzt haben, bekommen wir Ärzte jedoch immer nur die Hälfte, also 8,50 $ = 6 €. Sie werden Verständnis dafür haben, dass für 6 Euro der Zeitaufwand auch in einem vernünftigen Verhältnis stehen muss und die Konversation nicht ewig weitergehen kann.

 

Zu Ihrem Fall:

Die Blockierung, falls überhaupt eine solche an der HWS vorhanden ist, hat sicherlich nicht zu dem von Ihnen beschriebenen Hörschaden geführt, sondern ist auf die Mittelohrentzündung zurückzuführen. Das Mittelohr muß unbedingt saniert werden, sonst können die Gehörknöchelchen zerstört werden und sich das Gehör dauerhaft verschlechtern.

Da ich Sie von hier aus nicht untersuchen kann, sollte sich die HWS auch einmal ein Orthopäde anschauen. Nur wenn die arterielle Durchblutung des Innenohres geschädigt ist, was passieren kann, wenn die arteria vertebralis, die durch die Halswirbel geht, eingeengt ist, könnte eine Innenohrschwerhörigkeit oder Tinnitus (Pfeifen, Rauschen) die Folge sein. Ein Neurologe könnte durch eine Dopplersonografie der art. vertebralis dies jedoch ausschließen.

Ansonsten sind Sie beim HNO-Arzt schon richtig. Sie sind auf dem richtigen Weg.

Gute Besserung und viele Grüße

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Verändert von Ortho-Doc Nowi am 19.11.2010 um 10:57 Uhr EST